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Mischer

  • 16 Kanäle mit zusätzlichen Aux-Eingängen Cue
  • Level, Pan, Solo und Mute Schalter
  • Einstellungen sind auf PC oder Mac speicherbar via USB
  • typische Neve Verstärkerschaltung
  • unterschiedliche Insert-Schaltmöglichkeiten
  • fester Insert Punkt in der Summe
  • spezielle Mitten- und Seitensignal - Insert Send Return
  • Solo In Place Funktion
  • exklusive Stereobreiten Regelung (Stereo Width)
  • getrennte Monitor and Cue Regler
  • Anschlüsse: Main- und Alt Speaker Outs, Talkbackmic und Kopfhörerausgang
  • Optional digital Output Karte (Art.113677)
  • Größe: 2 HE Rack mit speziell geschirmter Stromversorgung, trafosym. Ausgänge
  • Erhältlich seit August 2007
  • Artikelnummer 113675
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • zeitgleich verwendbare Kanäle 16
  • 110V fähig Ja
  • Input-Anschlusstyp Sub-D
  • Insert Ja
  • Panorama Ja
  • Direct Outputs Nein
  • Anzahl Stereo Outputs 6
  • Pegelanzeige Ja
  • 19" Format Ja
€ 3.698
Alle Preise inkl. MwSt.
Auf Anfrage
1

18 Kundenbewertungen

4.8 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

11 Rezensionen

F
Wow
FvF1984 05.08.2017
Ich habe verschiedene Summierer verglichen. Letzten Endes waren noch zwei im Rennen - der Neve 8816 und der SPL Mixdream. Beide haben gute Routingmöglichkeiten, auch wenn diese beim Mixdream nochmal in der Grundausstattung reichhaltiger sind. Warum also ist es der 8816 geworden?

In erster Linie wegen des SOUNDs. Der 8816 färbt den Klang des Materials in guter, alter Neve-Manier. Das muss man mögen und ich tue es. Die Summierung klingt analog und fügt angenehme Obertöne hinzu, wenn man in die Sättigung fährt. Das ist letzten Endes, was ich möchte, um meine digitalen Aufnahmen zu mehr Leben zu verhelfen.

Ein weiterer Aspekt sind die Features: Es gibt eine Menge Routing- und Abhörmöglichkeiten. Richtig nett ist der Stereobreiten-Regler, mit dem man die Stereobreite vom Mix am Ende nochmal bearbeiten kann. Das beste ist aber, dass ein integrierter M/S-Modus mit an Board ist. Damit fungiert der Stereo-Insert-Weg im Mix als M/S-Encoder und Decoder. Man kann also Stereo-Effekte dann im M/S-Modus nutzen und der Neve 8816 wandelt es zurück.

Schließt man die Fadererweiterung an hat man haptische Fader und zusätzliche Direct Outs. Im Prinzip verwandelt sich der 8816 dann in ein kleines NEVE-Pult.

Die Bedienungsanleitung empfiehlt, die DAW Ausgänge in den 8816 zu leiten und dann dort zu mischen. Das geht natürlich gut, auch wegen der Total Recall Funktion (die Software braucht manchmal 1-2 Versuche, bis sie den 8816 findet. Nicht schlimm). Ich habe häufig aber keine Zeit dafür und mische in der DAW die Gruppen und führe diese nur zum Summieren in den 8816 sobald der Mix steht. Selbst dabei macht er eine wunderbare Figur und wertet den Mix auf. Gerne übersteuere ich ihn dabei ein ganz kleines bißchen, je nach Genre.

Fazit: Klingt gut, viele Routingmöglichkeiten, erweiterbar. Bißchen teuer, aber man kriegt was für's Geld.

Wer es weniger färbend mag sollte sich den SPL Mixdream aber auf jeden Fall anhören/ansehen. Wäre meine zweite Wahl gewesen und sicherlich auch keine Enttäuschung
Sound
Bedienung
Features
Verarbeitung
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t
Färbender, sehr gut klingender Summierer
trespalmeras 12.09.2017
Ein Summierer, der super klingt, allerdings stark färbt, für Rock, Jazz und Gitarren und vokallastige Musik perfekt geeignet.
Die Stereoverbreiterung gibt dem Mix einen tollen Kick.
Für Pop und aktuelle Musik ist er mir nicht neutral genug, da ziehe ich andere Summierer vor.
Sound
Bedienung
Features
Verarbeitung
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5
Schöner Summierer mit einer Menge Optionen
50_1_50_Original 10.08.2026
Ein toll klingendes Gerät, dass es in dieser Form schon seit 2007 (!) gibt. Es färbt den Sound nach Neve Art, was man auf jeden Fall mögen sollte.
Die Funktionalitäten gehen auch weit über die eines reinen Summiereres hinaus und bieten einen Einstieg in den analogen Workflow.
Man sollte sich auf jeden Fall mit der Bedienungsanleitung auseinandersetzen, um alle Features zumindest theoretisch zu kennen.

Features:
Es gibt neben der Summierfunktion sehr viele Routing- und Abhörmöglichkeiten. ein Stereobreiten-Regler ist ebenfalls mit an Bord.
Und einen integrierten M/S-Modus gibt es on top. Damit kann der Stereo-Insert-Weg im Mix als M/S-Encoder und -Decoder aktiviert werden.
Was dann die Unit auch fürs Mastering sehr interessant macht.
Als Option kann die Fader Pack Erweiterung angeschlossen werden, die die Unit um haptische Fader, Direct Outs/Inserts und einen Aux-Bus erweitert. Somit erhält man ein sehr kleines aber feines NEVE-Pult.
Die optionale AD Karte rundet das Paket ab, ist allerdings mMn kein Muss, wenn man bereits ein gutes Interface besitzt.

Bedienung:
Die Summierfeatures sind soweit selbst erklärend und somit einfach zu bedienen. Haptisch gibt es auch nichts auszusetzen, sowohl an den Potis als auch an den Tastern. Mal sehen, wie sie sich dann im Studioalltag schlagen werden.
Nachdem man die Unit mit einem Wandler kalibriert hat, kann man sehr schnell einen Mix erstellen. Will man alle Features verstehen und nutzen, sollte man wie oben bereits erwähnt, die Bedienungsanleitung zur Hand nehmen und den Signalflussplan im Anhang anschauen.
Mit der Recall SW habe ich bisher keine Schwierigkeiten gehabt. Die Unit wurde immer erkannt und die Einstellugen dann sehr schnell auf das Gerät übertragen.

Sound:
Sehr schöner Klang, färbender Neve Sound halt. Groß, dick, sehr detailreich, super Stereobild (auch ohne Verbreiterung) und es ist eine Freude, einen Mix in die Sättigung zu fahren und dabei die Klangaufwertung zu hören.

Verarbeitung:
Äußerlich gibt es nichts zu bemängeln. Das Gehäuse ist mittlerweile pulverbeschichtet und nicht mehr nur einfaches Blech. Die Front ist fehlerfrei lackiert und alle Potis sitzen fest und besitzen eine gute Haptik.
Leider gab es zwei kleine Themen:
Die Kanäle 1-8 hatten anfangs keine Funktion. Grund war, dass sich während des Transports das zugehörige Flachbandkabel gelöst hatte. Es gibt dort keine Sicherung, die das Kabel am Stecker arretiert.
Ferner hatte der Mix Regler als Taster keine Funktion und man konnte nicht zwischen den Quellen umschalten. Grund hierfür war, dass die Potikappe zu tief saß und die Druckbewegung nicht an den Taster weitergeben konnte. Potikappe etwas hochziehen und der Fehler war behoben.
Dies sind zwar nur Kleinigkeiten, die relativ schnell gefunden und behoben sind. Sie bedeuten aber trotzdem eine kurze Schnappatmung, da das bei einem solchen Preis und einem nagelneuen Gerät nicht passieren sollte. Daher einen Stern Abzug.

Fazit:
Ein färbender Summierer, der ein Stück weit den analogen Workflow wieder ins Studio holt.
Mit dem Fader Pack und der AD-Karte wird das Gerät zu einem kleinen Neve Pult mit direkter Anbindung in die digitale Welt.
Durch die Software kann auch ein kompletter Recall durchgeführt werden, was in Zeiten von DAWs auch keine schlechte Option ist.
Nachteil: wenn man alle Features der Unit nutzen will, ist noch eine weitere Investition in Infrastruktur (Multicores, Patchbay, Faderpack, AD Karte) in ähnlicher Höhe zu leisten.
Das sollte man bei einer potentiellen Anschaffung mit bedenken.
Trotzdem bietet die Unit neben dem guten Sound auch aufgrund der reichhaltigen Features mMn ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Sound
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O
Mehr als ein Summierer
Oliver766 13.09.2012
Toller Sound: Groß, rund, super detailreich, tolle Stereobreite (auch ohne die Verbreiterungsregelung). Klingt auch fantastisch als Mixer für Analogkeyboards, die umso fetter klingen, wenn man sie mehr in die Sättigung fährt. Die Bedienung ist nicht ganz leicht zu durchschauen; dafür wird man mit trickreichen Features entschädigt, die den Mixer sehr flexibel machen. Die Qualität der Potis und Knöpfe allerdings wirkt eher billig und entspricht leider nicht der Klasse des Geräts, daher Verarbeitung nur 3 Sterne.
Sound
Bedienung
Features
Verarbeitung
4
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