Zum Seiteninhalt

Arturia AstroLab

16 Kundenbewertungen

4.3 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

Arturia AstroLab
€ 1.329
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

1 Rezension

L
Macht Lust auf mehr ...
Letzi 29.08.2024
Tja, was soll ich sagen?
Optisch als auch haptisch ein sehr elegantes Sahnestück! An die Tastatur gewöhnt man sich schnell, auch wenn man in meinem Fall vom echten Stagepiano kommt – es ist eben ein (guter) Kompromiss vom Roland RD 300 (88 gewichtete Tasten) mit 15,5 kg zum AstroLab (61 halbgewichtete Tasten) mit knappen 10 kg.
Die Sounds klingen toll und decken so gut wie alles ab. Manchem fehlt es bei einigen Pianos vielleicht etwas an Wärme und Fülle: Im Set setzen sie sich aber gut durch. Ansonsten ist alles mit an Bord, was Mann/Frau so braucht. Auch das Plug-in für die DAW ist mit dabei (inkl. Stand-alone). Die Connect App in Verbindung mit Analog Lab Pro ist klasse, obwohl zur Zeit nicht alle Funktionen des Gerätes in die App integriert sind, wie z. B. die Soundsuche nach Artists. (Soll aber laut Arturia-Support mit dem nächsten Update behoben werden.) Aufgrund der Komplexität des Ganzen ist die App natürlich auch dringend nötig: Wer möchte schon die ganze Zeit am Mäusekino drehen?

Allerdings bin ich bei zwei Punkten doch etwas irritiert:
Bei nur 48 Stimmen gehen dem armen Kerl bei einigen Multi-Soundgebilden und wildem Einsatz des Sustainpedals doch recht schnell die Puste aus. (Liegt es an den 10 Sound-Engines oder würden 64 Stimmen den aktuellen VKP explodieren lassen?)
Warum die acht Regler für Instrument und Effects (je 4) alle auf der rechten Seite liegen, ist mir ein Rätsel: Die linke Hand hat in der Regel weniger zu tun und ich muss jedes Mal die Arme überkreuzen? Dabei ist nicht mehr zu sehen, wie sich die sehr schön illuminierten Skalen der Regler verändern, weil meine Hand und der Arm alles abdecken (schade aber auch). Besser wäre es doch, wenigstens die Vier für INSTRUMENT auch auf der linken Seite unterzubringen – wo auch die Mod-Räder sind?
Ursprünglich dachte ich, die linke freie Fläche ist vielleicht für ein Pad gedacht: Fehlanzeige, da passt keins drauf – auch nicht im Hochformat. Es würde kopfüber herunterfallen, weil dafür die Auflagefläche in der Tiefe fehlt. Ein Smartphone passt – aber nur im Hochformat, weil die App kein Querformat unterstützt (würde aufgrund der Listendarstellung wohl auch nicht viel Sinn machen). Dafür wiederum ist diese Fläche allerdings zu groß bemessen.
Die Ings von Arturia werden sich aber bei alledem bestimmt etwas gedacht haben und es kann durchaus sein, das ich völlig daneben liege. Aber das alles hier ist ja auch nur mein erster subjektiver Eindruck.
Trotz des ergonomischen Knotens ist mein Fazit eindeutig:
Macht Lust auf Spielen und mehr!
22
9
Bewertung melden

Bewertung melden

A
Astrolab klingt super ... aber
Ali1957 16.06.2025
AstroLab ist wirklich die Ultimative Ergänzung zum Anallog Lab V.
Über USB klappt die Anbindung zur Software kinderleicht und ist sehr stabil.
Einziges Manko bei mir ist die sonst sehr sinnvolle Connecting Software angebunden über das Heimnetzwerk. Damit lassen sich über Handy oder iPad die Sounds leichter auswählen. Die Software meldet leider bei nir sehr oft Verbindungsfehler oder stürzt manchmal beim hochladen von Soundpacks ab,
Ansonsten ein Super Synthesizer mit guter Tastatur.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
0
0
Bewertung melden

Bewertung melden

R
Toll im Studio
Rhalgaln 28.04.2026
Ich habe das Arturia 61 angeschafft, um einen Zoo an Keyboards für live Auftritte stark zu kompromieren. Am liebsten hätte ich nur ein Keyboard mit vielen Sounds. Daher die Entscheidung für das Arturia.

Soundmäßig bereue ich nichts. Man kann mit Hilfe der Software recht genau die Sounds erzeugen, die auch auf den Originalen oder Nachbauten möglich sind.
Die lassen sich dann gut organisieren.

Leider gibt es für die Live Umgebung störende Design Fehler.
Man kann Resonanz und Cutoff Filter auf die Drehknöpfe legen. Auch Attack und Release. Das ist mein Standard für OBX oder Prophet Sounds.

Die lassen sich während man spielt aber nur durch überkreuzen der Arme spielen, was für Zuschauer behämmert aussieht und ergonomisch unentspannt ist.

Hält man einen tiefen Ton per Pedal (sostenuto) und spielt ein Arpeggio, wird der Ton je nach Komplexität des Sounds früher oder später beendet.

Die Umschaltzeiten sind manchmal nicht Bühnentauglich. Von einer Solo Flöte zum Wurlitzer kann gern auch mal eine Sekunde dauern.

Es gibt zwei Parts mit zwei Layern. Dadurch lässt sich ein Szenario wo man im Split Mode spielt oft nur schwer umsetzen.

Die DIN Midi Ports sind für ein historisches remote Keyboard nicht geeignet. Note On und Off Meldungen werden nicht priorisiert.
Hinzu kommt, dass es keinen Midi Panik Knopf gibt.

Ich benutze es jetzt um über die schöne Software Analog Sounds am Computer zu gestalten, die ich dann auf den Originalen Synthis nachbaue.

Auf der Bühne ist es für meinen Live Einsatz unbrauchbar.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
0
0
Bewertung melden

Bewertung melden

Arturia AstroLab