T
Sehr gutes Controller Keyboard
Ich suchte einen gut spielbares, leichtes, robustes Controllerkeyboard mit genügend frei mapbaren Bedienelementen für die Bühne. Da der Konkurrenzcontroller aus Berlin eher für das Studio gemacht zu sein scheint und seine Stärken hauptsächlich exklusiv in dem entsprechenden Plugin Ökosystem ausspielt, habe ich mich trotz persönlicher Vorliebe für NI Software für das Arturia Keylab 88 Mk3 entschieden und es bisher nicht bereut. Es erfüllt diesen Part (bisher) hervorragend. Das Keyboard hat die beste Hammermechanik- Tastatur, die ich jemals unter den Fingern gehabt habe. Darauf spielen fühlt sich wahnsinnig gut an, auch dynamische Passagen gelingen mit Leichtigkeit. Der 5 Sternebewertung stehen leider ein paar Kleinigkeiten im Weg:
Bedienung: Die Fader und Knobs auf der rechten Seite des Boards sind in meinen Augen ein Designfehler. In den meisten Fällen möchte ich die mit der linken Hand bedienen, während die rechte spielt. Das führt bei diesem Layout zu interessanten Verrenkungen.
Außerdem ist die Software zur User-Mode Konfiguration zwar leicht zu durchschauen, aber ziemlich fummelig.
Features: Ich würde mich sehr freuen, wenn die CV- Outs und die Buttons unter den Fadern vom Vorgängermodell nicht wegrationalisiert worden wären. Und wie viele andere auch frage ich mich, wieso man keinen Poly- Aftertouch eingebaut hat.
Verarbeitung: Die schwarzen Tasten haben ein bisschen Spiel zur Seite. Das fällt beim Spielen nur selten auf, wirkt dann aber etwas unwertig. Ein paar weiße Tasten sind bei mir bereits verkratzt (~ 1 Monat, zwei Bühneneinsätze). Da ich auf das Gerät aufpasse wie auf meinen Augapfel, kann das eigentlich nur von den Fingernägeln kommen, und das sollte das Gerät aushalten. Daneben steht ein Yamaha MODX, das die letzten sieben Jahre durch die Hölle gegangen ist und keinerlei solcher Spuren aufweist.
Das Plexiglas in der Mitte reflektiert das Licht dahinter "deutlich verbogen" um die Display- und Buttonaussparungen und steht wohl ziemlich unter Spannung. Grundsätzlich nicht wild, aber ich bin sicher, sobald da die kleinste Kleinigkeit drauffällt, springt das Glas.
Bedienung: Die Fader und Knobs auf der rechten Seite des Boards sind in meinen Augen ein Designfehler. In den meisten Fällen möchte ich die mit der linken Hand bedienen, während die rechte spielt. Das führt bei diesem Layout zu interessanten Verrenkungen.
Außerdem ist die Software zur User-Mode Konfiguration zwar leicht zu durchschauen, aber ziemlich fummelig.
Features: Ich würde mich sehr freuen, wenn die CV- Outs und die Buttons unter den Fadern vom Vorgängermodell nicht wegrationalisiert worden wären. Und wie viele andere auch frage ich mich, wieso man keinen Poly- Aftertouch eingebaut hat.
Verarbeitung: Die schwarzen Tasten haben ein bisschen Spiel zur Seite. Das fällt beim Spielen nur selten auf, wirkt dann aber etwas unwertig. Ein paar weiße Tasten sind bei mir bereits verkratzt (~ 1 Monat, zwei Bühneneinsätze). Da ich auf das Gerät aufpasse wie auf meinen Augapfel, kann das eigentlich nur von den Fingernägeln kommen, und das sollte das Gerät aushalten. Daneben steht ein Yamaha MODX, das die letzten sieben Jahre durch die Hölle gegangen ist und keinerlei solcher Spuren aufweist.
Das Plexiglas in der Mitte reflektiert das Licht dahinter "deutlich verbogen" um die Display- und Buttonaussparungen und steht wohl ziemlich unter Spannung. Grundsätzlich nicht wild, aber ich bin sicher, sobald da die kleinste Kleinigkeit drauffällt, springt das Glas.
5
0
Bewertung melden
n
Tolles Keyboard mit wunderbaren Tastenanschlag
Ich habe ewig auf ein Keyboard wie das neue KeyLab gewartet, weil es für mich viele Dinge vereint: umfangreiche Features, sehr hochwertige Verarbeitung und zudem ein schickes Design. Ganz besonders toll finde ich den Tastenanschlag, der für mich persönlich noch besser ist als bei vergleichbaren Modellen der Konkurrenz.
Einen Punkt Abzug bei Features (auch wenn das sehr subjektiv ist): Ich hätte mir gewünscht, dass die Fader tendenziell auf der linken Seite des Keyboards angebracht wären. Gerade für orchestrale VST-Instrumente kann man dann Modulation, Expression, Breath, etc. direkt vom Keyboard steuern mit der linken Hand steuern, anstatt einen weiteren Midi-Controller nutzen zu müssen.
In jedem Fall: klare Kaufempfehlung!
Einen Punkt Abzug bei Features (auch wenn das sehr subjektiv ist): Ich hätte mir gewünscht, dass die Fader tendenziell auf der linken Seite des Keyboards angebracht wären. Gerade für orchestrale VST-Instrumente kann man dann Modulation, Expression, Breath, etc. direkt vom Keyboard steuern mit der linken Hand steuern, anstatt einen weiteren Midi-Controller nutzen zu müssen.
In jedem Fall: klare Kaufempfehlung!
3
0
Bewertung melden
MG
Sehr enttäuscht von der Qualität
Ich hatte schon einige Geräte von Arturia und war eigentlich immer damit zufrieden. Aber dieses KeyLab 88 mk3 reiht sich da leider gar nicht mit ein.
Zunächst die positiven Dinge. Grundsätzlich solide gebaut. Integration in Cubase ist sehr gut (DAW Mode). Die Steuerungsmöglichkeiten sind gut durchdacht. Auch die Einstellmöglichkeiten im normalen Modus ohne DAW sind sehr gut. Da fehlt einem eigentlich nichts. Die Anleitungen sind ausführlich genug, die Beschreibung für die Integrationen sind auch ausreichend und verständlich. Die Scripte für Cubase muss man sich von der Arturia Seite laden. Das ist aber unproblematisch.
Nun das negative an diesem Gerät. Die Tastatur ist leider überhaupt nicht zu gebrauchen. Ich bin mir nicht sicher, aber eventuell habe ich da ein Montagsexemplar erhalten. Auch hatte ich das Gefühl das Gerät wäre schon einmal geöffnet worden, aber das lässt sich nicht nachweisen. Vielleicht auch nur ein Transportschaden. Die Tasten klemmen hier und da seitlich enorm, vor allem C0-1 und C5-6, was die Niedergewichte auf über 100g bringt und das Spielgefühl vernichtet (sofern es auf der TP110 denn überhaupt eines gibt). Teilweise klemmen die so sehr, dass die Tasten nicht mehr richtig nach oben kommen. Für Synthesizer und Sounds die keine Velocity brauchen ist das ok, aber für Piano und Streicher ist das unbrauchbar, da man nicht Pianissimo spielen kann darauf. Zumindest nicht auf dem Exemplar das mir geschickt wurde. Ich habe es dann zurückgegeben, auch wenn ich befürchte, dass man mir das vermeintliche Öffnen anhängen wird.
Außerdem, für mich negativ zu bewerten, es hat einen furchtbar hohlen Klang wenn man darauf spielt. Das Gehäuse ist so hohl gebaut und resoniert so stark, dass man selbst durch Kopfhörer das laute Geklopfe der Tasten hört und das ist doch extrem störend. Das müsste besser gedämpft werden.
Zunächst die positiven Dinge. Grundsätzlich solide gebaut. Integration in Cubase ist sehr gut (DAW Mode). Die Steuerungsmöglichkeiten sind gut durchdacht. Auch die Einstellmöglichkeiten im normalen Modus ohne DAW sind sehr gut. Da fehlt einem eigentlich nichts. Die Anleitungen sind ausführlich genug, die Beschreibung für die Integrationen sind auch ausreichend und verständlich. Die Scripte für Cubase muss man sich von der Arturia Seite laden. Das ist aber unproblematisch.
Nun das negative an diesem Gerät. Die Tastatur ist leider überhaupt nicht zu gebrauchen. Ich bin mir nicht sicher, aber eventuell habe ich da ein Montagsexemplar erhalten. Auch hatte ich das Gefühl das Gerät wäre schon einmal geöffnet worden, aber das lässt sich nicht nachweisen. Vielleicht auch nur ein Transportschaden. Die Tasten klemmen hier und da seitlich enorm, vor allem C0-1 und C5-6, was die Niedergewichte auf über 100g bringt und das Spielgefühl vernichtet (sofern es auf der TP110 denn überhaupt eines gibt). Teilweise klemmen die so sehr, dass die Tasten nicht mehr richtig nach oben kommen. Für Synthesizer und Sounds die keine Velocity brauchen ist das ok, aber für Piano und Streicher ist das unbrauchbar, da man nicht Pianissimo spielen kann darauf. Zumindest nicht auf dem Exemplar das mir geschickt wurde. Ich habe es dann zurückgegeben, auch wenn ich befürchte, dass man mir das vermeintliche Öffnen anhängen wird.
Außerdem, für mich negativ zu bewerten, es hat einen furchtbar hohlen Klang wenn man darauf spielt. Das Gehäuse ist so hohl gebaut und resoniert so stark, dass man selbst durch Kopfhörer das laute Geklopfe der Tasten hört und das ist doch extrem störend. Das müsste besser gedämpft werden.
1
0
Bewertung melden