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Asapura 10" S2-MC Tom Head

1 Kundenbewertungen

5 / 5

Sound

Verarbeitung

Asapura 10" S2-MC Tom Head
€ 15,90
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1 Rezension

S
Geschmackssache
SantiSan 19.02.2026
Ich habe mir diese Felle als Alternative zu den drei großen Herstellern aus den USA und deren doppellagigen Klassikern geholt (Remo Emperor, Evans G2, Aquarian Response 2) in den Größen 8", 10", 12" und 16".
Langzeit-Erfahrung kann ich leider nicht teilen, nur einen ersten Eindruck.

Alle Hersteller konkurrieren meiner Meinung nach nicht, sondern haben ihren eigenen Sound, eine eigene Passform und dementsprechend verhalten sie sich anders beim Stimmen.
Asapura reiht sich als vierte Option ein und ist kein direkter Konkurrent. Warum erkläre ich in der Rezession.

Verarbeitung:
Nicht schlechter verarbeitet als Remo, allerdings finde ich Aquarian und Evans solider verarbeitet.
Persönliches Ranking von gut bis schlechter.
Aquarian, Evans, Remo, Asapura.
Anders ist jedenfalls das Coating, was weicher und papierartig wirkt. Einen Stern Abzug zusätzlich gibt es, weil das Coating am Fellkragen unsauber aufhört. Bei Evans UV1 ist das auch der Fall, scheint aber gewollt, da die Kante von clear und coated sauber gearbeitet ist.

Passform:
Aquarian sitzt sehr spack am Kessel und ist relativ verwindungssteif. Außerdem ist der Abstand von Fell zur Oberkante des Spannreifens größer, als bei allen anderen.
Evans scheint sich auf jedem Kessel wohl zu fühlen ohne viel Spiel. Am meisten Spiel haben Remo und Asapura.
Bei Asapura ist es zusätzlich so, dass der Abstand vom Fell zur Oberkante Spannreifen am geringsten ist. Mehr dazu unter Punkt Stimmbarkeit.
Auf den Toms relativ egal, aber auf der snare beim Rimshot spielen macht es schon einen Unterschied. Am höchsten steht der Spannreifen bei Aquarian, dann Evans und Remo und zuletzt ist der Abstand am Geringsten bei Asapura. Hier muss man dann mit dem snare Winkel oder Höhe entgegenwirken.
Persönliches Ranking von gut bis schlechter.
Evans, Aquarian, Remo & Asapura Platz 3

Stimmbarkeit:
Ein Aquarian legst du auf den Kessel und es gibt direkt einen Ton, weil es eben etwas steifer ist. Genauso ist es bei Evans nur etwas weniger. Bei Remo und Asapura muss man erstmal einen Hauch die Stimmschrauben anziehen, bis der erste Ton kommt.
Aquarian und Evans arbeiten nicht viel nach, sondern halten den Ton beim Stimmen, bei Remo knackt es beim Stimmen, der Kleber löst sich und man muss dadurch nachstimmen. Wenn das einmal passiert ist, kann man Remo aber ebenso gut schnell stimmen. Bei Asapura ist es genauso wie bei Remo, allerdings knackt hier kein Kleber, sondern es fühlt sich an, als würde sich das Fell dehnen. Bisher wird aber auch danach die Stimmung gut gehalten. Durch das Dehnen verringert sich allerdings auch der Abstand vom Fell zur Oberkante Spannreifen am meisten in Vergleich zu den anderen.
Persönliches Ranking von gut bis schlechter.
Aquarian, Evans, Remo, Asapura

SOUND:
Wohl das wichtigste. Absolute persönliche Präferenz und subjektiv!
Während Evans und Aquarian etwas plastischer und härter klingen, ist Remo etwas weicher und runder. Und auch hier ist Asapura keine Konkurrenz, sondern die vierte Option. Ich finde sie klingen von allen am perkussivsten und sehr organisch. Attack ist noch da aber eher nebensächlich, denn der warme, runde, volle Klang dominiert.
Ich denke das hat viel mit der Passform und der Verwindungssteifigkeit der Felle zu tun.
Was ich persönlich als schlecht in dem Aspekt empfinde, ist aber umso zuträglicher für den Klang. Ich persönlich mag den Klang sehr und ich werde immer mal wechseln zwischen mehr Attack und runden "Smack" der Aquarians für meine Pop/Rock Band und dem perkussivem Klang der Asapuras für eine Mellow Songwriter Combo
Sound
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Asapura 10" S2-MC Tom Head