ASM Leviasynth Keyboard
Hybrider algorithmischer Synthesizer
- 61 anschlagdynamische Tasten mit polyphonem Aftertouch und 4-Oktaven-Ribbon-Controller
- 16 Stimmen mit je 8 Oszillatoren pro Stimme
- über 300 Wellenformen und 7 Oszillator-Modi pro Oszillator
- 144 Preset-Algorithmen legen fest, wie sich die 8 Oszillatoren gegenseitig beeinflussen
- zusätzlicher individueller Algorithmus pro Patch und Algorithm Morph-Funktion für variable Oszillator-Routings
- MPE-kompatibel
- 1024 Single-Patches und 640 Multi-Patches
- 3-spuriger Sequencer für Noten- und Makro-Automation
- Arpeggiator mit 9 Modi und Entropy-Funktion
- digitale Multimode-Filter (18 Typen) plus analoges 4-Pol-Tiefpassfilter mit Pre-Drive und Selbstoszillation
- 1x Hüllkurve pro Oszillator sowie 5 weitere Group-Hüllkurven
- 5 LFOs pro Stimme
- 32-Slot-Modmatrix
- Effekte: 9 Insert-Effekte, 5 Delays und 4 Reverbs
- Macro Controller, Randomizer und Microtuning
- mehrfarbiger Touchscreen
- Abmessungen (B x T x H): 965 x 346 x 116 mm
- Gewicht: 10 kg
Anschlüsse:
- Stereo-Ausgang: 2x 6,35 mm Klinke
- Kopfhörer: 6,35 mm Klinke und 3,5 mm Klinke
- DIN-MIDI In/Out/Thru
- USB-Anschluss
- 2 Pedaleingänge
- 2 Mod-Inputs: 3,5 mm Klinke
- 5 CV/Gate/Mod-Ausgänge: 3,5 mm Klinke
- Clock Out
-
Erhältlich seit Februar 2026
-
Artikelnummer 634929
-
Verkaufseinheit 1 Stück
-
Anzahl der Tasten 61
-
Anschlagdynamik Ja
-
Aftertouch Ja
-
Keyboard Split Ja
-
Modulation Wheel Ja
-
Anzahl der Stimmen 16
-
Tonerzeugung Digital
-
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out, 1x Thru
-
Speichermedium Keine
-
USB Anschluss Ja
-
Effekte Ja
-
Arpeggiator Ja
-
Anzahl der analogen Ausgänge 2
-
Digitalausgang Nein
-
Display Ja
-
Pedal Anschlüsse 1x Pedal, 1x Sustain
-
Maße 965 x 346 x 116 mm
-
Gewicht 10,0 kg
-
Digitalsynth mit analogen Filtern
Mit dem Leviasynth hat der chinesische Hersteller Ashun Sound Machines (ASM) nach dem Hydrasynth einen zweiten ambitionierten, vor Funktionen nur so strotzenden Synthesizer im Angebot. Es handelt sich um ein 16-stimmiges duotimbrales Hybridinstrument mit digitaler Oszillatorsektion, an die sich ein doppelter Bereich mit digitalen und analogen Filterstufen anschließt. Die Besonderheit liegt in der Verfügbarkeit von acht Oszillatoren pro Stimme, die unterschiedliche Funktionen wie FM oder Pulsbreitenmodulation umsetzen und in variabler Weise miteinander verschaltet werden können. In Kombination mit üppigen Modulationsmöglichkeiten und vier Effekten pro Part soll sich hier ein breites Klangspektrum abdecken lassen, das sich bewusst weg vom rein subtraktiven Syntheseansatz bewegt. Wer auf der Suche nach neuen Sounds ist, liegt hier genau richtig!
Üppiges Bedienfeld
Der ASM Leviasynth bietet eine umfassend ausgestattete Klangerzeugung, die es ermöglicht, unterschiedlichste elektronische Klangfarben zu erzeugen, zu manipulieren und zu animieren. Der Fokus liegt dabei auf digitalen Synthesemethoden, die sich aber jederzeit über das analoge Tiefpassfilter weiter umformen lassen. Die Steuerung erfolgt über eine üppig ausgestattete Bedienoberfläche. Diese unterteilt sich in einen zentralen Bereich mit farbigem LC-Display und acht kontextsensitiven Encodern sowie weitere Bereiche mit Reglern für einen Arpeggiator/Sequencer, die Oszillator-Hüllkurven und die beiden Filter auf. Hinzu kommen etliche Taster zum Aufruf weiterer Sektionen und Funktionen. Ein performancetauglicher Zugriff auf die Klangfarbe ist somit ebenso möglich wie ein tiefes Eintauchen in die Tiefen der Klangerzeugung – direkt am Gerät.
Perfekt für Sound-Designer
Der Leviasynth dürfte vor allem Klangforscher sowie Liebhaber digitaler und ungewöhnlicher elektronischer Klänge ansprechen. Der Synthesizer platziert sich als spannende Alternative und als Ergänzung zu den omnipräsenten subtraktiven analogen oder virtuell-analogen Instrumenten. Gleichzeitig ist der Leviasynth aber auch ein mustergültiges Performance-Instrument, denn es bietet eine üppige Bedienoberfläche mit Zugriff auf etliche Klangparameter. Hinzu kommen diverse Spielhilfen wie der dreispurige Step-Sequencer, ein Arpeggiator, ein Ribbon-Controller sowie die leicht gewichtete anschlagsdynamische Klaviatur mit 61 Tasten und ergänzendem polyphonen Aftertouch. Somit sind das Spiel und die Formung der Klangfarbe ausdrucksstark steuerbar.
Über ASM
Design, Benutzerfreundlichkeit, Klangqualität und Spaßfaktor stehen bei dem jungen Unternehmen Ashun Sound Machines (ASM) im Mittelpunkt. Das Team stammt aus unterschiedlichen Ländern und bringt langjährige Erfahrung mit. Mit an Bord sind unter anderem Glen Darcey, der auch schon für Akai und Arturia arbeitete, sowie Daniel Troberg, der als europaweiter Künstler der elektronischen Musik in den 80er-Jahren Erfolge feierte. Mit dem Hydrasynth, einem digitalen Wavemorphing-Synthesizer, stellten Ashun Sound Machines im Jahr 2020 ihr erstes Produkt vor.
Klänge abseits ausgetretener Pfade
Mit seinen flexibel verschaltbaren acht Oszillatoren pro Stimme ermöglicht der Leviasynth Klänge, die man in dieser Form auf anderen Synthesizern kaum umsetzen kann. So stehen über 140 Algorithmen der Oszillatorverschaltung bereit. Jeder Oszillator offeriert dabei mehr als 300 Wellenformen und kann in unterschiedlichen Betriebsarten genutzt werden. Neben FM findet man Phasen- und Pulsbreitenodulation, HTC Sync und mehrere Varianten der Phasenverzerrung. Hinzu kommen 18 digitale Filtertypen, das analoge Tiefpassfilter, eine 32-Slot-Modulationsmatrix, Macros sowie der Effektbereich. Dort wo digitale Klangfarben gefragt sind, liegt man mit dem Leviasynth ganz sicher richtig und kann Kontrapunkte zur subtraktiven Klangwelt setzen. Das Schönste dabei: Der Leviasynth wendet seinen Blick nicht zurück, sondern schaut vorwärts hin zu neuen Klangwelten.