Set'n'forget wie aus dem Lehrbuch. Keine Schnörkel, keine CV-Steuerung, Drinks zubereiten kann er auch nicht. Einfach vier Mono-Eingänge mit je Abschwächer und Pano-Regler plus ein L/R-Output, das war's. Der Rest ergibt sich.
Die bekannte hohe Doepfer-Qualität brauche ich wohl kaum extra zu erwähnen. Die Potiknöpfe sind wie immer gute Standardware, das ganze Modul versprüht markentypisch einen zweckgebundenen Charme. Einen Designerpreis würde Doepfer noch nie gewinnen, muss er auch nicht – entscheidend ist die klar umrissene Funktionalität, und die ist hier (wie nicht anders zu erwarten) gegeben.
Vor allem wer gerade Platz im Rack übrig hat, wird mit dem einfachen und rauscharmen Doepfer-Mixer seine Freude haben. Sollte der Platz eng werden, wird es in anderen Mixern auch schnell eng. Eine sehr ähnliche Funktionalität auf um zwei TE weniger bietet z.B. der M3S von Weston Precision (der verzichtet auf Pano-Settings, hat dafür sechs Eingänge).