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Ein wunderschönes Instrument „Made in Japan“
Zunächst ein wenig Hintergrund: Anfang des Jahres bin ich in Japan gewesen und dort in einem der Läden eine dieser Gitarren angespielt. Und dabei direkt schockverliebt, allerdings wollte ich sie dort nicht zurück nach Deutschland nehmen.
Knapp einen Monat später habe ich dann doch nachgegeben und habe mir das gleiche Modell hier in Deutschland bestellt. Und zum Glück war alles da, was ich in Japan am Instrument gespürt habe. Die Gitarre an sich ist unglaublich gut verarbeitet. Keine Macken, keine hohen Bünde, keine Kanten an den Bünden. Lediglich die Saitenlage war mir ein kleines bisschen zu hoch, aber das war allein am Tremolo schnell korrigiert. Man muss aber dazu sagen, dass die Lage dem beigelegten Inspektions-Spec entsprochen hat. Die Gitarre kam also so eingestellt an, wie Ibanez es in ihren Standards definiert hat. Der Halsstab war ebenfalls für meine Verhältnisse perfekt eingestellt. In Summe fühlt sich das Instrument insgesamt etwas wertiger an als meine anderen beiden AZ Gitarren aus Indonesien.
Zwei Kleinigkeiten: Erstens, die Art der Locking Tuner ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, funktioniert mit ein wenig Übung aber erstaunlich gut und sie erfüllen ihren Zweck. Zweitens, die Schutzfolie, welches auf dem Schlagbrett angebracht ist lässt sich nicht sehr gut entfernen und es bleiben hin und wieder kleine Reste an den Schrauben und Potis hängen. Das gibt allerdings nur Abzüge in der B-Note.
Der beigelegte Koffer ist solide und erfüllt seinen Zweck, ist aber ansonsten nichts wirklich Besonderes. Tonabnehmer sind natürlich Geschmacksache. Ich würde die Hyperions jetzt definitiv nicht in die High Output Kategorie schieben, aber sie erzeugen schon ein wenig Druck. Für mich ganz praktisch, da ich viel mit Effekten spiele und ich so ein wenig Luft nach oben habe. Der Schalter um zwischen den neun Sounds zu wechseln ist auch ein netter Bonus, mir hätten aber vermutlich auch die fünf Standardsounds gereicht.
Fazit: Meine erste Ibanez E-Gitarre, die nicht aus Indonesien kommt und deswegen hatte ich bedenken, ob sich der höhere Preis gegenüber der Premium (und auch der Standard) Line lohnt. Allerdings könnte ich mit dem Instrument nicht glücklicher sein. Wer primär eine gut klingende und vielseitige Gitarre sucht, der wird sicher auch mit deinem der Premium- oder Standard-Modelle für die Hälfte des Preises glücklich. Wer allerdings noch ein wenig mehr Wert auf Verarbeitung und Materialien legt, dem kann ich dieses Instrument sehr ans Herz legen.
Knapp einen Monat später habe ich dann doch nachgegeben und habe mir das gleiche Modell hier in Deutschland bestellt. Und zum Glück war alles da, was ich in Japan am Instrument gespürt habe. Die Gitarre an sich ist unglaublich gut verarbeitet. Keine Macken, keine hohen Bünde, keine Kanten an den Bünden. Lediglich die Saitenlage war mir ein kleines bisschen zu hoch, aber das war allein am Tremolo schnell korrigiert. Man muss aber dazu sagen, dass die Lage dem beigelegten Inspektions-Spec entsprochen hat. Die Gitarre kam also so eingestellt an, wie Ibanez es in ihren Standards definiert hat. Der Halsstab war ebenfalls für meine Verhältnisse perfekt eingestellt. In Summe fühlt sich das Instrument insgesamt etwas wertiger an als meine anderen beiden AZ Gitarren aus Indonesien.
Zwei Kleinigkeiten: Erstens, die Art der Locking Tuner ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, funktioniert mit ein wenig Übung aber erstaunlich gut und sie erfüllen ihren Zweck. Zweitens, die Schutzfolie, welches auf dem Schlagbrett angebracht ist lässt sich nicht sehr gut entfernen und es bleiben hin und wieder kleine Reste an den Schrauben und Potis hängen. Das gibt allerdings nur Abzüge in der B-Note.
Der beigelegte Koffer ist solide und erfüllt seinen Zweck, ist aber ansonsten nichts wirklich Besonderes. Tonabnehmer sind natürlich Geschmacksache. Ich würde die Hyperions jetzt definitiv nicht in die High Output Kategorie schieben, aber sie erzeugen schon ein wenig Druck. Für mich ganz praktisch, da ich viel mit Effekten spiele und ich so ein wenig Luft nach oben habe. Der Schalter um zwischen den neun Sounds zu wechseln ist auch ein netter Bonus, mir hätten aber vermutlich auch die fünf Standardsounds gereicht.
Fazit: Meine erste Ibanez E-Gitarre, die nicht aus Indonesien kommt und deswegen hatte ich bedenken, ob sich der höhere Preis gegenüber der Premium (und auch der Standard) Line lohnt. Allerdings könnte ich mit dem Instrument nicht glücklicher sein. Wer primär eine gut klingende und vielseitige Gitarre sucht, der wird sicher auch mit deinem der Premium- oder Standard-Modelle für die Hälfte des Preises glücklich. Wer allerdings noch ein wenig mehr Wert auf Verarbeitung und Materialien legt, dem kann ich dieses Instrument sehr ans Herz legen.
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