Ich habe mir den Korg SQ-1 zugelegt, weil ich was handliches, unkompliziertes zum Steuern meiner Synths (Stylophone DS-2 und Eurorack) gesucht habe — und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Was auf den ersten Blick wie ein simples Step-Sequencer-Spielzeug aussieht, entpuppt sich im täglichen Gebrauch als echter Workflow-Booster.
Die Bedienung ist total intuitiv: Knöpfchen rauf, Knöpfchen runter, fertig. Gerade, wenn man schnell Ideen festhalten oder spontan Patterns bauen will, ist der SQ-1 Gold wert. Die 2×8 Steps sind übersichtlich, die kleine Matrix lässt sich super leicht programmieren und man bekommt direkt ein Gefühl für Rhythmus und Melodie.
Was ich richtig stark finde, ist die Flexibilität bei der Integration in mein Setup. Der SQ-1 lässt sich überraschend vielseitig einbinden, ohne dass man erst stundenlang verzweifelt nach Adaptern und Workarounds sucht. Und dass man zwischen vorwärts, rückwärts, random oder pendelnd wählen kann, macht das Ganze gleich noch lebendiger.
Klang produziert der SQ-1 natürlich nicht selbst — aber das will er auch gar nicht. Er ist der Motor, der Bewegung in meine Systeme bringt, und das macht er mit einer Mischung aus unkompliziertem Handling, solidem Timing und einem Design, das einfach Spaß macht.
Auch die Verarbeitung wirkt äußerst solide und robust, so dass man sich keine Sorgen machen muss, wenn der Sequencer öfter mal mit auf Tour geht oder live auf die Bühne soll. Er hat gewicht und ein Metall Chassis.
Fazit: Für mich ist der Korg SQ-1 ein super Begleiter, wenn es darum geht, kreative Ideen schnell in Bewegung zu setzen. Kein Schnickschnack, sondern einfach ein cleverer, zuverlässiger Sequencer mit viel praktischem Nutzwert. Absolute Empfehlung für alle, die modular, analog oder hybrid arbeiten und auf hands-on ohne menu-dive stehen.