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Mesa Boogie Fillmore 50 Combo

5 Kundenbewertungen

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4 Rezensionen

Mesa Boogie Fillmore 50 Combo
€ 2.590
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1
U
Puristisch gut
Uelef 02.12.2018
Ich habe die letzten Jahre vor allem mit Gitarrensimulationen (zuletzt dem Line6 Helix) gespielt. Aber die Vorstellungsvideos vom Mesa Boogie Fillmore haben bei mir die Lust geweckt, mal wieder einen amtlichen Amp zu verwenden. Da ist einfach mehr Dynamik.
Der Umstieg war nicht in allem einfach - ich musste viel rumprobieren. Aber nach einigen Monaten klingt der Fillmore wirklich gut. Entweder musste er eingespielt werden oder meine Ohren mussten sich an ihn gewöhnen. Je nach verwendeter Gitarre oder nach verwendeten Pickups klingt er allerdings auch sehr unterschiedlich.
Das Konzept ist puristisch. Drei Sound-Modi stehen zur Verfügung: clean, drive und hi. Leider muss man sich für zwei entscheiden, da der Amp nur zwei Kanäle, die identisch sind, hat. Mittels mitgeliefertem Fußschalter kann man zwischen beiden Kanälen umschalten.
Cleane Sounds beherrscht der Fillmore sehr ausgewogen. Crunchige Sounds sind eine seiner Stärken (das geht mit vollem Gain im clean mode oder mit mittlerem Gain im drive mode). Solos singen verzerrt schön, entweder mit vollem Gain im drive mode oder im hi mode (der mehr komprimiert). Ein Kompressor davor, ein Verzerrer bei Singe Coils und ein Delay im Effektweg sind sinnvoll. Einen guten Federhall hat der Fillmore ja integriert.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden, auch wenn der Amp - wie schon gesagt - puristisch ist. Eine Midisteuerung des Sounds wäre nett, aber das ist eben Mesa Boogie: alles wertig verarbeitet, hochwertige Materialien, aber dafür kein Schnickschnack. Sicher ein Amp für viele Jahre. Auch mit seinen knapp 20 Kilo noch gut transportabel.
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C
fenderige Tonpalette
Corksniffer 04.06.2025
Wollte mir schon immer mal einen Fender-Amp holen, aber immer wieder hatte mich etwas am Kauf gehindert: Twins waren mir zu groß und zu schwer, Deluxe Reverbs auch zu groß und irgendwie leicht blechern klapprig im Ton, Princetons hatten nicht genug Volumen im Klang. Natürlich waren mir die transparenten fenderigen Cleans und der Federhall am wichtigsten, aber ich wollte auch keine vierstellige Summe für eine reine Pedalplattform bezahlen. So kam der Boogie Fillmore in Frage und als der Amp zum guten Kurs bei Thomann nachbestellt werden konnte, hatte ich die Möglichkeit genutzt.

Der Verstärker verfügt über zwei identische Kanäle mit je drei Voicings. Somit lassen sich zwei Presets erstellen, zwischen denen geschaltet werden kann. Der Amp liefert Blackface-Clean, Crunch a la Marshall zahmerer Sorte ( Tweed höre ich da nicht wirklich, vielleicht muss dafür die Endstufenzerre ins Spiel kommen ) und satten Midgain-Ton ( könnte mir vorstellen, dass der Boogie Mark 1 ähnlich klingt und nach dem Standard der späten 70er als High-Gain durchgeht ). Der Federhall ist voluminös und transparent, der Lautsprecher gibt den Ton nach einer Einspielzeit eher neutral und präzise wieder, ist also weder besonders warm, noch steril - eigentlich genau richtig für einen Verstärker, der darauf ausgelegt ist, unterschiedliche Töne zu liefern. Und ich meine, die verfügbaren quasi-HiGain und Crunch sind echt gut und mehr als brauchbar, aber die Cleans sind zumindest bei der moderaten Lautstärke denen eins guten Twin Reverbs eigentlich ebenbürtig. Man nimmt eine klassische Strat, dreht die Mitten runter, stellt sich den integrierten Federhall nach Geschmack ein und genießt die Töne. Dabei ist der Verstärker noch vergleichsweise leicht und kompakt ( wie gesagt, verglichen mit dem Twin ).

Fazit: transportables Clean-Monster mit guten Zerrsounds an Bord und im Vergleich zu irgendeinem Two Rock noch bezahlbar.
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T
Boogie Fillmore
Tellyman 18.07.2025
Der Fillmore 50 Combo ist im Laufe von mehr als 4 Jahrzehnten mein immerhin schon 5. Amp dieses Fabrikats (nach und neben einer Vielzahl anderer Marken) und es ist so ziemlich der erste Boogie, den ich als leicht und intuitiv einstellbar empfinden. Will sagen: man kommt damit in Livesituationen mit unterschiedlichem Raumklang und zu fahrendem Lautstärkelevel doch sehr schnell zum Ziel. Das Konzept mit zwei identischen Kanälen, die man jew. clean,crunch und higain fahren kann taugt mir sehr gut. Faktisch stelle ich auf Ch. 1 einen fetten lauten Cleansound ein und im zweiten Kanal einen entweder chrunchenden Rocksound, den ich dann mit einem Booster noch zum Leadsound hoch kitzle oder aber gleich einen schönen, singenden Boogiesound. Für Metalfreaks würde ich den Fillmore nicht empfehlen. allen die sich in den Gefilden Blues, Classic Rock, Rockjazz/Fusion u.a. tummeln könnten mit den Soundmöglichkeiten und Qualitäten des Fillmore Combo ziemlich happy werden. Verarbeitung boogietypisch sehr hoher Standard, der verbaute 12"-Speaker klingt nach gewisser Einspielzeit auch klasse. Also:Daumen hoch - ein klasse Gerät , insbesondere für Spieler aus der analogen Welt!
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Mesa Boogie Fillmore 50 Combo