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Mojotone '59 Modern – Die perfekte Symbiose aus Vintage-Tone und Flexibilität
Da ich am Ostermontag Zeit und Muße hatte, habe ich meine ältere Career Les Paul (Stage Serie) für die Mojotone '59 Modern Humbucker vorbereitet. Wer die "59 Clone"-Serie von Mojotone kennt, weiß um deren exzellenten Ruf. Bisher störte mich jedoch oft das klassische Braided Shield (Drahtgeflecht), das zwar authentisch ist, aber die schaltungstechnischen Möglichkeiten (Splitting etc.) stark einschränkt. Die 4-adrige "Modern"-Variante war daher genau das, was ich suchte.
Technische Daten & Einbau
Die Verarbeitung ist, wie von Mojotone gewohnt, erstklassig. Die Farbbelegung ist klar strukturiert: Schwarz = Hot, Grün = Masse, Weiß/Rot = Split.
Bei einer Raumtemperatur von ca. 16 °C (Berlin im Frühling) lieferten meine Messungen folgende Werte, die extrem nah an den Herstellerangaben liegen:
Bridge: 7,99 k$\Omega$ (Soll: 8,0 k)
Neck: 6,96 k$\Omega$ (Soll: 7,2 k)
Besonders der niedrigere Wert am Hals ist ein Segen für die Klarheit. In meinem Setup (50s-Wiring, 523k Vol-Poti, Master-Tone) bleiben die Pickups extrem definiert.
Klang & Dynamik
Das Set liefert genau den gesuchten PAF-Druck, bleibt aber stets transparent. Selbst bei höherem Gain am Verstärker (getestet mit meinem Blackstar und Cube) matscht der Halsposition-Pickup nicht zu. Die Trennung der Saiten ist phänomenal.
Ein technisches Detail am Rande: Aktuell verwende ich einen 473 (47 nF) Kondensator (Nissei CBB22). Dieser liefert einen tollen, warmen Tone-Roll-off, der sehr musikalisch wirkt. Dennoch plane ich, in naher Zukunft auch einen 223 (22 nF) Kondensator zu testen, um dem Neck-Humbucker bei zugedrehtem Tone-Poti noch ein Quäntchen mehr Brillanz und Biss zu verleihen.
Fazit
Wer den legendären '59er Sound sucht, aber auf moderne Features wie Spin-a-Split oder Coil-Tapping nicht verzichten möchte, kommt an diesem Set nicht vorbei. Die Pickups sind jeden Cent wert und werten auch eine Mittelklasse-Gitarre wie die Career massiv auf.
Pro:
Hervorragende Dynamik und Saitentrennung.
4-adriges Kabel für maximale Flexibilität.
Sehr wertige Verarbeitung und klangliche Transparenz.
Contra:
Nichts.
Technische Daten & Einbau
Die Verarbeitung ist, wie von Mojotone gewohnt, erstklassig. Die Farbbelegung ist klar strukturiert: Schwarz = Hot, Grün = Masse, Weiß/Rot = Split.
Bei einer Raumtemperatur von ca. 16 °C (Berlin im Frühling) lieferten meine Messungen folgende Werte, die extrem nah an den Herstellerangaben liegen:
Bridge: 7,99 k$\Omega$ (Soll: 8,0 k)
Neck: 6,96 k$\Omega$ (Soll: 7,2 k)
Besonders der niedrigere Wert am Hals ist ein Segen für die Klarheit. In meinem Setup (50s-Wiring, 523k Vol-Poti, Master-Tone) bleiben die Pickups extrem definiert.
Klang & Dynamik
Das Set liefert genau den gesuchten PAF-Druck, bleibt aber stets transparent. Selbst bei höherem Gain am Verstärker (getestet mit meinem Blackstar und Cube) matscht der Halsposition-Pickup nicht zu. Die Trennung der Saiten ist phänomenal.
Ein technisches Detail am Rande: Aktuell verwende ich einen 473 (47 nF) Kondensator (Nissei CBB22). Dieser liefert einen tollen, warmen Tone-Roll-off, der sehr musikalisch wirkt. Dennoch plane ich, in naher Zukunft auch einen 223 (22 nF) Kondensator zu testen, um dem Neck-Humbucker bei zugedrehtem Tone-Poti noch ein Quäntchen mehr Brillanz und Biss zu verleihen.
Fazit
Wer den legendären '59er Sound sucht, aber auf moderne Features wie Spin-a-Split oder Coil-Tapping nicht verzichten möchte, kommt an diesem Set nicht vorbei. Die Pickups sind jeden Cent wert und werten auch eine Mittelklasse-Gitarre wie die Career massiv auf.
Pro:
Hervorragende Dynamik und Saitentrennung.
4-adriges Kabel für maximale Flexibilität.
Sehr wertige Verarbeitung und klangliche Transparenz.
Contra:
Nichts.
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