Mit Native Instruments Absynth 6 wird ein leistungsstarker und vielseitiger Synthesizer mit einem semi-modularen Workflow für die DAW geboten, mit dem eigene Klänge gestaltet und übersichtlich verwaltet werden können. Mit der Hybrid-Engine können verschiedene Synthese-Arten umgesetzt werden, die für eine Lebendigkeit im Klang umfangreich moduliert und mit Effekten ausgestattet werden können. Darunter befindet sich ein Hüllkurvensystem mit bis zu 68 Punkten, ein Mutator für das Morphen durch unterschiedliche Presets, einem Aetherizer für schimmernde Klänge sowie ein Cloud Filter für unterschiedliche Klangfarben. Der Preset-Browser ist dabei visuell so aufgebaut, dass der Nutzer durch eine Klanglandschaft navigieren kann, die die klanglichen Beziehungen zwischen den Presets darstellt. So wird mit Native Instruments Absynth 6 ein komplexes Sounddesign für den individuellen Stil und somit einzigartigen Produktionen möglich.
Das Herzstück des Native Instruments Absynth 6 ist seine halbmodulare Engine mit ihren drei Oszillatorkanälen. Sie bietet subtraktive Synthese, FM- und Wavetable-Synthese sowie auch granulares Sampling und Wave-Morphing. Mit dem neu gestalteten Sample-Editor können Loop-Punkte, Playback-Modi und Wave-Morphing übersichtlich gesteuert werden. Das Hüllkurven-System ermöglicht das Bearbeiten des Klanges mit bis zu 68 Punkten. Hier werden Looping, Breakpoint-Kurven, Sustain-Stufen und temposynchrone Übergänge für abwechslungsreiche Klänge möglich. Um Klänge lebendig zu gestalten, kann auf den Aetherizer und den Cloud Filter zurückgegriffen werden, die beide eine ambiente Bewegung im Mix erzeugen können. Darüber hinaus werden Surround-Formate mit bis zu acht Kanälen unterstützt, womit immersive Klänge entstehen können, die sich für den Hörer im Raum bewegen und ausbreiten.
Mit Native Instruments Absynth 6 können die verschiedensten Klänge für die unterschiedlichsten Produktionen entstehen – von fortentwickelnden Texturen und rhythmischen Klängen bis hin zu cineastischen Momenten und melodischen Leads. Dabei gestaltet sich das Navigieren durch den einzigartigen Preset-Browser mit mehr als 2.000 Presets als besonders intuitiv, da dieser die Presets in einer Klanglandschaft anzeigt. Mit dieser Vielzahl an Presets ist für jede Produktion der passende Klang mit dabei – und falls nicht, so können Presets schnell nach den eigenen Vorstellungen angepasst werden. Seine in die Tiefe gehenden Parameter bei der Klangbearbeitung ermöglichen eine Flexibilität, mit der die markantesten Klänge entstehen können. Nutzer der Maschine und der Kontrol-Keyboards werden sich über die MPE-Unterstützung freuen, mit der sie diesen Synthesizer intuitiv haptisch steuern können.
Native Instruments ist ein 1996 in Berlin gegründetes Unternehmen, das Produkte für die rechnerbasierte Musikproduktion herstellt. Die Produktspanne der Firma reicht von Software wie Komplete, die „reale“ Instrumente und Synthesizer in höchster Qualität emuliert, oder Reaktor, mit der sich eigene Synthesizer kreieren lassen, bis hin zu Hardware wie Groove- und DJ-Controllern. Ziel von Native Instruments ist es, Musikschaffende mit innovativen Produkten zu inspirieren und zu bereichern. Dafür arbeiten insgesamt mehr als 500 Menschen am Hauptsitz in Berlin sowie an den weiteren Standorten in Los Angeles, Toronto, Tokio, London, Paris und Shenzhen. Seit 2023 gehören auch die Hersteller Plugin Alliance, iZotope und Brainworx zum Unternehmen Native Instruments.
Oben rechts findet man den Preset-Browser, mit dem Presets anhand ihrer klanglichen Eigenschaften schnell gefunden werden können. Über die Schlagworte können Presets nach beschrieben Merkmalen gefunden werden, wie zum Beispiel Synth Pads, Vocals oder Drums. Dabei kann auch auf Effekte umgeschaltet werden. Zudem kann ein passendes Preset auch über eine Texteingabe gefunden werden. Neben einer Listen-Ansicht im klassischen Tabellenlayout mit Sortierfunktion kann hier auch die intuitive Explorer-Ansicht gewählt werden, die Presets als Punkte auf einer Karte anzeigt. Der Abstand zwischen den Presets stellt bei dieser Darstellung stellt ihre Ähnlichkeit dar. Der Preset-Browser beinhaltet auch den Mutator, mit dem durch unterschiedliche Presets gemorpht werden kann, umso für abwechslungsreiche Kompositionen verschiedene Varianten eines Klanges zu erzeugen.