Zu 1) Features: Ene Box ist eine Box - mehr nicht. Richtig? Es gibt doch ein paar wichtige Kleinigkeiten: Die kleine Phil Jones wiegt lediglich 6,1 Kilo und steht sicher auf ihren acht Füßen. Vier für die Spielstellung, vier für die Transportstellung (Griff oben). Ein passendes, stabiles Cover mit Griffschlitz wird mitgeliefert. Es gibt neben der Input-Buchse eine zweite für den Link zu einer weiteren, parallel geschalten Box - beide als Speakon/Klinke Kombi ausgelegt ( 2 x Neutrik NL4MP Speakon). Besser geht nicht, 5 Punkte.
Zu 2) Verarbeitung: PJ baut seit knapp 25 Jahren Amps und Boxen bester Qualität - das ist dabei geblieben. Mein alter legendärer Briefcase steht als Zeuge für die Haltbarkeit dieser Produkte. Die aktuelle kleine Box steht dem in nichts nach. 5. Punkte.
Schließlich 3) Sound: Tja - ich habe SEHR LANGE gesucht, um eine so kleine und leichte Box zu finden, die unten definitiv bis zu 45 Hz umsetzt und einen derart runden und musikalisch vollen Tiefbass bietet! Den liefert auch das entsprechende Combo-Modell von PJ (der Micro 7, Nachfolger ist der BE 17). Auch das übrige Frequenzspektrum wird von beiden buchstäblich glänzend abgebildet. Mit einem entprechenden Amp (Warwick Gnome Reihe!) bleibt man auch durchaus neben einem bewusst spielenden Jazzdrummer präsent - auf jeden Fall mit einer zweiten dieser Boxen, die dann parallel mit der ersten bei nun 4 Ohm an einem Warwick Gnome (149,- Euro und passt in eine Toilettentasche!) 200 W bereitstellt. 5 Punkte.
Die einzige echte Konkurrenz zu dieser Box ist vermutlich das 90 Euro teurere Phil Jones Compact C2 Bass Cabinet. Das geht mit zwei 5-Zoll Speakern (vgl. der Briefcase-Bestückung) laut PJ bis 40 Hz runter. Das Cabinet habe ich noch nicht getestet - aber diesem Hersteller kann man das glauben.