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Preis-Leistungs-Sieger unter den "natural" overdrives
Auf der Suche nach einem klangneutralen "transparenten" Overdrive für meinen 5-Watt Fender Vibro-Champ Röhrenamp kamen 3 Kandidaten in Frage:
Wampler Belle, das "Original" - der Nobels ODR-1, und eben dieser Nobleman von Tone-City. Die preislichen Differenzen sind erheblich - Frage also: tut es denn auch der preisgünstigste der 3 Probanden?
Ja, wenn es allein um den Charakter des Overdrives geht, der - in meinem Fall - das tun soll, was der Amp an sich zwar alleine auch kann, doch eben nicht in nachbarschaftsverträglicher Lautstärke: natürlich klingende Endstufensättigung/-zerre erzeugen.
Die tonale Neutralität (sprich Gitarre und Amp klingen nahezu unverändert) ist beim Nobleman exakt so wie beim Nobels ODR-1. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass die beiden bei allen Regler-Einstellungen an meinem Amp nahezu identisch klingen. Insofern ist der Tone-City eine absolut empfehlenswerte Alternative zum kleinen Preis.
Wer jedoch auf den Bass-Cut (Dip-Switch) des Nobels ODR-1 wert legt (bei Humbucker Gitarren empfehlenswert) und einen klassisch großen Boden-Treter á lá Boss, wie auch ein Batteriefach schätzt, der greife zum Original - zum allerdings mehr als zweifachen Preis. Der Wampler basiert zwar auf den Grundzügen des Nobels, geht aber einen Schritt weiter in Sachen Bass-Regelung (stufenlos) und ist im Ton noch eine Spur feiner auflösend. Für den von mir angestrebten Zweck aber letztlich zu kostspielig.
Die Gain-Reserven sind übrigens beachtlich, bei mir reicht eine 11-12 Uhr Einstellung mit Single-Coils, um den Sound mit mit double-stops schön aufbrechen zu lassen. Anschlagsdynamik und Volumenregler werden sauber umgesetzt - "natural overdrive" so wie ich ihn mir wünsche.
Löblich am Tone-City finde ich die im Gain-Regler integrierte "On"-LED sowie den Lieferumfang: dem Pedal liegen für dessen Unterseite zwei maßgestanzte Aufkleber bei: 1x Moosgummi, 1x Klettband - mit Aussparungen für die Bodenverschraubung - perfekt! Das Metallgehäuse ist solide und gut lackiert, die Regler laufen gleichmäßig und spielfrei, zudem gibt Tone-City 4 Jahre Garantie (bei Registrierung).
Fazit: Ich bin sehr positiv überrascht - der kleine Nobleman macht neugierig auf die vielen anderen Tone-City Pedale.
Wampler Belle, das "Original" - der Nobels ODR-1, und eben dieser Nobleman von Tone-City. Die preislichen Differenzen sind erheblich - Frage also: tut es denn auch der preisgünstigste der 3 Probanden?
Ja, wenn es allein um den Charakter des Overdrives geht, der - in meinem Fall - das tun soll, was der Amp an sich zwar alleine auch kann, doch eben nicht in nachbarschaftsverträglicher Lautstärke: natürlich klingende Endstufensättigung/-zerre erzeugen.
Die tonale Neutralität (sprich Gitarre und Amp klingen nahezu unverändert) ist beim Nobleman exakt so wie beim Nobels ODR-1. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass die beiden bei allen Regler-Einstellungen an meinem Amp nahezu identisch klingen. Insofern ist der Tone-City eine absolut empfehlenswerte Alternative zum kleinen Preis.
Wer jedoch auf den Bass-Cut (Dip-Switch) des Nobels ODR-1 wert legt (bei Humbucker Gitarren empfehlenswert) und einen klassisch großen Boden-Treter á lá Boss, wie auch ein Batteriefach schätzt, der greife zum Original - zum allerdings mehr als zweifachen Preis. Der Wampler basiert zwar auf den Grundzügen des Nobels, geht aber einen Schritt weiter in Sachen Bass-Regelung (stufenlos) und ist im Ton noch eine Spur feiner auflösend. Für den von mir angestrebten Zweck aber letztlich zu kostspielig.
Die Gain-Reserven sind übrigens beachtlich, bei mir reicht eine 11-12 Uhr Einstellung mit Single-Coils, um den Sound mit mit double-stops schön aufbrechen zu lassen. Anschlagsdynamik und Volumenregler werden sauber umgesetzt - "natural overdrive" so wie ich ihn mir wünsche.
Löblich am Tone-City finde ich die im Gain-Regler integrierte "On"-LED sowie den Lieferumfang: dem Pedal liegen für dessen Unterseite zwei maßgestanzte Aufkleber bei: 1x Moosgummi, 1x Klettband - mit Aussparungen für die Bodenverschraubung - perfekt! Das Metallgehäuse ist solide und gut lackiert, die Regler laufen gleichmäßig und spielfrei, zudem gibt Tone-City 4 Jahre Garantie (bei Registrierung).
Fazit: Ich bin sehr positiv überrascht - der kleine Nobleman macht neugierig auf die vielen anderen Tone-City Pedale.
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R
Super Alternative
Natürlicher Overdrive, sehr musikalisch, klasse Preis-Leistung
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D
Ein Tipp
Für Gitarre hat mich der kleine Treter nicht ganz überzeugt, weil er mit tiefen Stimmungen zu matschig wird. In Standardtuning kann das ganz anders sein. Allerdings habe ich den Nobleman aus Spaß als Basszerrer verwendet und da ist er richtig, richtig gut! Daher bleibt er.
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M1
Wertig
Pedale sind Geschmackssache. Ich crunche damit einen Engl an, als 3. Kanal oder "Anbläser". Geringe Nebengeräusche.
Er klingt sehr neutral, klar und transparent, kann crunchen kann überraschenderweise aber auch high gain.
Bin überzeugt.
Er klingt sehr neutral, klar und transparent, kann crunchen kann überraschenderweise aber auch high gain.
Bin überzeugt.
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Grüne Wunderpille
Ich bin ein Fan von dem kompakten Pedal und will nicht mehr darauf verzichten. Er sitzt auf dem Board hinter einem TC Spark Clean Boost, vor einem TC Mojo. Danach hat es noch ein DOD Carcosa Fuzz und den DOD Boneshaker. Was Gainstacking und Dynamikverbesserung betrifft, wertet der kleine Nobleman an jeder Stelle und in jeder Kombination meinen Sound wirklich auf. Wie gesagt, fester Spot auf dem Board.
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DR
Sahniger Overdrive
Gefällt mir gut. Wer den Nobels-Sound sucht, wird hier fündig. Funktioniert auch gut mit niedriger Gain-Einstellung.
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