k
Volle Empfehlung (inkl. Shotgun Review)
Ich hatte schon das alte Zoom H5 seit 7+ Jahren, mit dem ich sehr zufrieden war / bin. Von diesem neuen habe ich mir somit viel erhofft. Und ich bin nicht enttäuscht. Das mitgelieferte Stereo-Mic vom H6studio habe ich tatsächlich nur ein mal zum Testen verwendet und war zufrieden. Das extra kaufbare passende Shotgun Mic ist wirklich extrem gut: präzise, gut isoliert in geschlossenen Räumen (habe es noch nicht draußen in Menschenmengen getestet, aber in Field Recordings für Sounds). Hauptverwendung ist es für mich als Podcast-Mic. Dafür ist es außergewöhnlich gut für meinen Geschmack.
Einziger Abzug ist bei Bedienung. Die finde ich mit dem Drehrad "okay" aber auch nervig. Vor allem richtig störend ist, dass man es bei USB-Interface Verwendung erst manuell auf "USB" drehen muss, klicken, dann manuell auswählen, dass man es als Interface nutzen will. Das fühlt sich für mich ziemlich ineffizient und nicht durchdacht (war auch beim Zoom H5 besser gelöst, somit ein Rückschritt.).
Trotzdem 100% Empfehlung.
Einziger Abzug ist bei Bedienung. Die finde ich mit dem Drehrad "okay" aber auch nervig. Vor allem richtig störend ist, dass man es bei USB-Interface Verwendung erst manuell auf "USB" drehen muss, klicken, dann manuell auswählen, dass man es als Interface nutzen will. Das fühlt sich für mich ziemlich ineffizient und nicht durchdacht (war auch beim Zoom H5 besser gelöst, somit ein Rückschritt.).
Trotzdem 100% Empfehlung.
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JM
MP3 Ausgabeformat fehlt
Nachdem ich seit Jahren ein Zoom H4 nutze, habe ich gedacht, es muss mal was neues her und habe dann im Mai 2026 bei Thomann den H6 Studio bestellt. Bestellung und Lieferung liefen, wie bei Thomann gewohnt, völlig problemlos und schnell ab.
Einsatzbereich des Recorders sind bei mir kleinere eigene Musikaufnahmen (Gitarre) aber auch Sprachaufnahmen.
Gegenüber dem H4 hat sich einiges geändert und verbessert:
- 6 voll nutzbare Kanäle gegenüber zwei Kanälen beim H4
- 32 Bit float Format
- Drehregler zur Aussteuerungskontrolle
- Deutlich robusteres Gehäuse
Vor allem die Regler und das 32 Bit Format waren für mich kaufentscheidend. Auch gegenüber einem Tascam Portacapture X8.
Ich habe den H6 Studio mittlerweile mit den eingebauten Mikros kurz getestet. Die Klangqualität ist beeindruckend! Hält man den H6S in der Hand, werden auch nur wenig Griffgeräusche aufgezeichnet. Gegen Wind sind die Mikros allerdings ziemlich empfindlich. Ohne Windschutz geht da nichts.
Aber auch mit einem externen Kondensator-Mikro (AKG P420) waren Aufnahmen sehr leicht durchführbar. Auch hier ist die Klangqualität überragend.
Die Bedienung ist sehr einfach und weitestgehend intuitiv. Vor allem durch die Drehregler zur Aussteuerungskontrolle wesentlich geschmeidiger als noch beim H4.
Was man verbessern könnte:
- Die Bedienung der Menüs mit dem Drehknopf an der Seite ist nicht ideal. Gegenüber dem H4 funktioniert das zwar einfacher, weil die Enter-Funktion vom Drehknopf weggenommen und auf eine separate Taste gelegt wurde, aber etwas in der Art einer Cursor-Wippe, wie bei Digitalkameras üblich mit Enter-Knopf in der Mitte, wäre besser. Dass es keinen Touchscreen gibt finde ich persönlich dagegen gut.
- Mit externem Mikro werden (wählbar) bei nur einem angeschlossenen Mikro nur Mono Dateien aufgenommen oder ein Kanal einer Mehrkanal-Datei. Beim H4 konnte man noch eine mono bespielte Stereodatei aufnehmen, wobei zwei Kanäle miteinander kreuzweise verbunden wurden. Das gibt es hier nur mit den eingebauten Mikros.
- Es gibt keine Overdub Funktion
- Es gibt keine Möglichkeit direkt eine MP3 Datei zu erzeugen. Man braucht also immer eine externe Software zum Mischen und Kodieren.
Das schränkt den Einsatz für spontan zu verwendende Aufnahmen (Reportage z.B.) natürlich stark ein. Daher ziehe ich einen Stern ab. Ansonsten ein tolles Gerät. Würde ich wieder kaufen.
Einsatzbereich des Recorders sind bei mir kleinere eigene Musikaufnahmen (Gitarre) aber auch Sprachaufnahmen.
Gegenüber dem H4 hat sich einiges geändert und verbessert:
- 6 voll nutzbare Kanäle gegenüber zwei Kanälen beim H4
- 32 Bit float Format
- Drehregler zur Aussteuerungskontrolle
- Deutlich robusteres Gehäuse
Vor allem die Regler und das 32 Bit Format waren für mich kaufentscheidend. Auch gegenüber einem Tascam Portacapture X8.
Ich habe den H6 Studio mittlerweile mit den eingebauten Mikros kurz getestet. Die Klangqualität ist beeindruckend! Hält man den H6S in der Hand, werden auch nur wenig Griffgeräusche aufgezeichnet. Gegen Wind sind die Mikros allerdings ziemlich empfindlich. Ohne Windschutz geht da nichts.
Aber auch mit einem externen Kondensator-Mikro (AKG P420) waren Aufnahmen sehr leicht durchführbar. Auch hier ist die Klangqualität überragend.
Die Bedienung ist sehr einfach und weitestgehend intuitiv. Vor allem durch die Drehregler zur Aussteuerungskontrolle wesentlich geschmeidiger als noch beim H4.
Was man verbessern könnte:
- Die Bedienung der Menüs mit dem Drehknopf an der Seite ist nicht ideal. Gegenüber dem H4 funktioniert das zwar einfacher, weil die Enter-Funktion vom Drehknopf weggenommen und auf eine separate Taste gelegt wurde, aber etwas in der Art einer Cursor-Wippe, wie bei Digitalkameras üblich mit Enter-Knopf in der Mitte, wäre besser. Dass es keinen Touchscreen gibt finde ich persönlich dagegen gut.
- Mit externem Mikro werden (wählbar) bei nur einem angeschlossenen Mikro nur Mono Dateien aufgenommen oder ein Kanal einer Mehrkanal-Datei. Beim H4 konnte man noch eine mono bespielte Stereodatei aufnehmen, wobei zwei Kanäle miteinander kreuzweise verbunden wurden. Das gibt es hier nur mit den eingebauten Mikros.
- Es gibt keine Overdub Funktion
- Es gibt keine Möglichkeit direkt eine MP3 Datei zu erzeugen. Man braucht also immer eine externe Software zum Mischen und Kodieren.
Das schränkt den Einsatz für spontan zu verwendende Aufnahmen (Reportage z.B.) natürlich stark ein. Daher ziehe ich einen Stern ab. Ansonsten ein tolles Gerät. Würde ich wieder kaufen.
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