Zum Seiteninhalt

AKG C 520

64 Kundenbewertungen

4.5 / 5

Features

Sound

Verarbeitung

AKG C 520
€ 238
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

23 Rezensionen

L
Licht und Schatten
Lunovis 04.11.2020
Nutze das Mikro für Background Gesang, da ich beim Wechsel zwischen Keyboard und Gitarre nicht gut hinter einem Mikro-Stativ stehen kann, aber auch keine Funkstrecke brauche. Für diesen Zweck ist es gut geeignet.
Der Tragekomfort ist ok, die Mikrokapsel läßt sich ausreichend gut seitlich vom Mund und außerhalb der Haupt-Atemgeräusche positionieren und hält dort zuverlässig die Position.
Die Windschutzschaumkugel sitzt bei mir viel zu locker, sodaß sie sich häufig unbeabsichtigt löst.
Der Sound ist - trotz geschaltetem Hochpaß - überraschend baßbetont, allerdings sind alle Frequenzen substanziell enthalten, sodaß man es per EQ am Pult sehr nah an die Qualität eines erwachsenen Gesangsmikros bringen kann. Für anspruchsvolle Lead-Sänger sollte man aber bei der (teureren) Konkurrenz schauen.
Allerdings scheint "unter der Haube" die Verarbeitungs-Qualität - insbesondere der Kabel - recht fragwürdig. Unser Drummer hat das gleiche Modell und bat mich, es zu reparieren. Z.B. hat der Übergang des (unnötig) dünnen Zuleitungskabels zum recht schweren und langen XLR Stecker (enthält die Kondensator-Speise-Elektronik) keine ausreichende Zugentlastung, und das Abreißen der Löststelle war quasi vorprogrammiert. Habe mir direkt eine zusätzliche Zugentlastung bei meinem Mikro dazugebastelt. In der Preislage erwartet man eigentlich erheblich bessere Verarbeitung, zumal solche Headsets im Live-Einsatz bestehen müssen.
Features
Sound
Verarbeitung
6
0
Bewertung melden

Bewertung melden

E
Geht so
Eibensang 14.08.2026
Ich brauchte das Mikrofon für Solodarbietung eigener Songs (Gesang/Sprache und E-Gitarre live im Sitzen zu Begleitplaybacks).

Der Klang ist recht höhenarm (auf jeden Fall EQ-bedürftig), ein Schalter zur Bass-Abschwächung ist in der Steckerrundung versenkt und mit bloßen Fingern nicht verstellbar (ohne Hilfsmittel). Das Kabel ist lang genug, aber fest verbaut und nicht lösbar und dafür erschreckend dünn. Umso extremere Überlänge hat der XLR-Stecker! Bei mir saß er senkrecht im Mixer (Zoom Livetrak 6 max), aber wenn das Kabel mal irgendwo reinmuss, wo der Stecker waagrecht in der Luft hängt ... Dann darf da niemand scharf hingucken, geschweige denn eine Berührung stattfinden, sonst wird das keine gute Nacht bzw. Aufführung.

Das Haltegestänge passt gerade mal so (Achtung: Langes Haar verfängt sich leicht darin beim Abnehmen). Der Schwanenhals mit Mikro ist etwas kurz (reicht bei mir nicht bis zum Mundwinkel), wobei das Popschutzbällchen sowieso nicht hält, sondern bei geringster Berührung sofort abfällt: total unbrauchbar, es geht jedoch auch ohne.

An welcher Seite das Mikro sitzt, links oder rechts, kann gewechselt werden, was jedoch weder aus der Konstruktion selbst, geschweige denn aus der dünnen Anleitung einigermaßen ersichtlich hervorgeht.

Ganz ohne Ploppgeräusche läuft's auch bei guter EInstellung nicht. Die beworbene Feedback-Unempfindlichkeit erscheint mir auch höchstens durchschnittlich (es pfeift schneller als mit jedem durchschnittlichen dynamischen Gesangsmikrofon).

Insgesamt tut das Mikro seinen Job, aber für die Qualität des Gebotenen ist es zu teuer (240,- für die Version mit XLR-Anschluss im April 2026). Zumal keine Tasche dabei ist (ich besorgte mir eine passende Tupperbox dafür).

Das ganze spillerige Dings wirkt sehr filigran, dünn und - empfindlich? Man wird sehen, wie lang die Kontakte halten. Ein abnehmbares Kabel hätte ich mindestens erwartet.

Achtung: Als Kondensatormikrofon braucht es Phantomspeisung!
0
0
Bewertung melden

Bewertung melden

AKG C 520