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Sehr hell – leider auch dann, wenn es dunkel sein soll
Der Marvel Spot überzeugt bei Output, Größe und Handling. Das Low-End ist für ein Fixture dieser Preisklasse allerdings enttäuschend.
Bereits DMX 001 im normalen 8-Bit-Modus erzeugt deutlich sichtbares Licht – bei mir wird damit sogar die gegenüberliegende Wand sichtbar ausgeleuchtet. Zwischen Blackout und der niedrigsten Helligkeitsstufe liegt ein entsprechend großer Sprung. Im 16-Bit-Modus wird das Problem noch offensichtlicher: Die ersten 255 Fine-Werte erzeugen überhaupt kein Licht, bevor der gleiche Sprung erfolgt. Laut Ape Labs liegt diese Mindesthelligkeit an den verwendeten LED-Treibern.
Zusätzlich hat der Lime-Kanal einen deutlichen Farbshift beim Dimmen: dunkel gelblich, bei höherer Leistung zunehmend lime-grün. Dadurch verändern sich gemischte Farben beim Dimmen sichtbar.
Ape Labs setzt mit „Dual Drive“ bewusst auf eine Ansteuerung ohne PWM. Das mag maximale Flickerfreiheit bringen, aber eine vernünftig hochfrequente PWM hätte für mich den wesentlich wichtigeren Vorteil eines sauberen Low-Ends und stabileren Farbmischung.
Für Blinki-Blinki Disco sicher egal – für professionelle Lichtgestaltung bei niedrigen Pegeln (Kamera) für mich eine unerwartet große Schwäche eines ansonsten wirklich guten und extrem hellen Spots.
Bereits DMX 001 im normalen 8-Bit-Modus erzeugt deutlich sichtbares Licht – bei mir wird damit sogar die gegenüberliegende Wand sichtbar ausgeleuchtet. Zwischen Blackout und der niedrigsten Helligkeitsstufe liegt ein entsprechend großer Sprung. Im 16-Bit-Modus wird das Problem noch offensichtlicher: Die ersten 255 Fine-Werte erzeugen überhaupt kein Licht, bevor der gleiche Sprung erfolgt. Laut Ape Labs liegt diese Mindesthelligkeit an den verwendeten LED-Treibern.
Zusätzlich hat der Lime-Kanal einen deutlichen Farbshift beim Dimmen: dunkel gelblich, bei höherer Leistung zunehmend lime-grün. Dadurch verändern sich gemischte Farben beim Dimmen sichtbar.
Ape Labs setzt mit „Dual Drive“ bewusst auf eine Ansteuerung ohne PWM. Das mag maximale Flickerfreiheit bringen, aber eine vernünftig hochfrequente PWM hätte für mich den wesentlich wichtigeren Vorteil eines sauberen Low-Ends und stabileren Farbmischung.
Für Blinki-Blinki Disco sicher egal – für professionelle Lichtgestaltung bei niedrigen Pegeln (Kamera) für mich eine unerwartet große Schwäche eines ansonsten wirklich guten und extrem hellen Spots.
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MP
Gute Hardware, bei Steuerung und Software noch Luft nach oben
Mit der Verarbeitung des Marvel Flood sind wir insgesamt zufrieden. Das Gehäuse und die gesamte Hardware machen einen wertigen und soliden Eindruck. Bei Funktion und Bedienung sehen wir allerdings noch etwas Verbesserungspotenzial.
Etwas schade finden wir, dass sich die Lampe nicht direkt per App bedienen lässt. Wie bei Ape Labs üblich wird dafür zusätzlich ein Connect benötigt. Gerade bei einem aktuellen Produkt dieser Preisklasse hätten wir eine direkte Verbindung zur App deutlich praktischer gefunden.
Die DMX-Ansteuerung ist ebenfalls eher mittelmäßig. Besonders im unteren Dimmbereich lässt sich die Helligkeit nicht wirklich sauber und fein regeln. Schon beim kleinsten Wert ist noch deutlich Licht vorhanden und danach folgen relativ große Helligkeitssprünge. Auch im 16-Bit-Modus wird das aus unserer Sicht nicht wirklich besser.
Es gibt zwar sehr viele verschiedene DMX-Modi, allerdings keinen, der für unseren Einsatz wirklich rundum sinnvoll aufgebaut ist. Entweder fehlen vernünftige Dimmermöglichkeiten oder der Zugriff auf die internen Pixel-Effekte. Gerade bei der Nutzung an einem professionellen Lichtpult wäre hier deutlich mehr möglich.
Die Akkulaufzeit entspricht ungefähr den Herstellerangaben. Bei voller Helligkeit ist nach rund zwei Stunden Schluss. Das ist grundsätzlich in Ordnung, dürfte für unseren Geschmack aber gerne etwas mehr sein.
Unterm Strich ein ordentlich verarbeitetes und sehr helles Produkt. Bei DMX-Steuerung, Bedienkomfort und Software sehen wir allerdings noch Luft nach oben.
Etwas schade finden wir, dass sich die Lampe nicht direkt per App bedienen lässt. Wie bei Ape Labs üblich wird dafür zusätzlich ein Connect benötigt. Gerade bei einem aktuellen Produkt dieser Preisklasse hätten wir eine direkte Verbindung zur App deutlich praktischer gefunden.
Die DMX-Ansteuerung ist ebenfalls eher mittelmäßig. Besonders im unteren Dimmbereich lässt sich die Helligkeit nicht wirklich sauber und fein regeln. Schon beim kleinsten Wert ist noch deutlich Licht vorhanden und danach folgen relativ große Helligkeitssprünge. Auch im 16-Bit-Modus wird das aus unserer Sicht nicht wirklich besser.
Es gibt zwar sehr viele verschiedene DMX-Modi, allerdings keinen, der für unseren Einsatz wirklich rundum sinnvoll aufgebaut ist. Entweder fehlen vernünftige Dimmermöglichkeiten oder der Zugriff auf die internen Pixel-Effekte. Gerade bei der Nutzung an einem professionellen Lichtpult wäre hier deutlich mehr möglich.
Die Akkulaufzeit entspricht ungefähr den Herstellerangaben. Bei voller Helligkeit ist nach rund zwei Stunden Schluss. Das ist grundsätzlich in Ordnung, dürfte für unseren Geschmack aber gerne etwas mehr sein.
Unterm Strich ein ordentlich verarbeitetes und sehr helles Produkt. Bei DMX-Steuerung, Bedienkomfort und Software sehen wir allerdings noch Luft nach oben.
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