eins vorweg: ich schrieb zuvor eine Bewertung, die das MP/C nicht für Bass empfohlen hatte. Ich habe meine Meinung aber geändert, der Kompressor einfach etwas tricky in der Bedienung.
### Einsatzort ###
Preamp vor einem digitalen MultiFX (Zoom B3), bisher nur mit aktiven Bässen benutzt.
Bisher wurden nur die Klinken Ein- und Ausgänge verwendet.
### Bedienung: ###
Das Bedienkonzept ist sehr, vor allem die Tupe-Drive-Anzeige gefällt mir sehr.
Einzig beim Kompressor wird einem das Leben etwas schwer gemacht:
Es gibt effektiv (Kompressor Ein/Aus erklärt sich von selbst) nur 3 Regelmöglichkeiten:
- Threshold
- Speed (Release-Geschwindigkeit)
- Slope (Wahl zwischen Compressor und Limiter).
Der Limiter hat lt. Datenblatt eine Attackzeit von <1 ms, beim Kompressor sind es 20 ms.
Das Problem dabei: beim Taster "Speed" hat (zumindest) "Auto" beim Limiter eine kürzere Releasezeit als "Fast". Mit "Auto" kann man bei Bass wunderbar Pegelspitzen herausfischen, ohne das man es störend hört. Bei "Fast" kam es zu leichtem Pumpen.
Ich möchte erwähnen, dass man per Taster den Ausgangspegel des Klinkenausgangs auf Instrumentenpegel setzten kann. Da wurde mal echt mitgedacht :-)
### Verarbeitung: ###
top. Metallgehäuse, gerastete Potis, erfüllt ganz meine Erwartungen.
### Sound ###
Ein A/B-Vergleich zu Geräten ohne Röhre fehlt mir leider ein wenig. Ich wollte eine Preamp mit eingebautem Kompressor, das macht das MP/C ganz wunderbar, von Nebengeräuschen keine Spur.
### Fazit ###
Ich würde es sofort wieder kaufen :)