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Thomann Cyberweek Deal

Thomann Cyberweek Deal

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Großmembran-Kondensatormikrofon

  • Richtcharakteristik: Niere
  • Übertragungsbereich: 20 - 20.000 Hz (+/- 3 dB)
  • Grenzschalldruckpegel: 127 dB
  • -10/0 dB Pad Schalter
  • schaltbares Low-Cut Filter 80 Hz
  • benötigt 48 V Phantomspeisung
  • integrierter Pop-Filter
  • Stativgewinde im Gehäuse
  • integrierte Stoßdämpfung der Mikrofonkapsel
  • Abmessungen (L x B): 124,5 x 54 mm
  • Gewicht: 0,439 kg
  • Erhältlich seit Februar 2016
  • Artikelnummer 380169
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Röhre Nein
  • Richtcharakteristik umschaltbar Nein
  • Richtcharakteristik Kugel Nein
  • Richtcharakteristik Niere Ja
  • Richtcharakteristik Acht Nein
  • Low Cut Ja
  • Pad Ja
  • Inkl. Spinne Nein
  • USB Mikrofon Nein
€ 222
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

Made in Britain

Das Aston Microphones Origin, ein Großmemban-Kondensatormikro mit Nierencharakteristik und einer ein Zoll (1“) großen, goldbedampften Kapsel, wurde komplett in Großbritannien entwickelt und gefertigt. Der handverlesenen Kapsel steht eine transformatorlose High-End-Schaltung zur Seite, Leiterplatte und Komponenten sollten höchsten Ansprüchen genügen. Für einen unglaublich niedrigen Preis bietet es einen ausgezeichneten Klang und sollte besonders für Singer/Songwriter interessant sein, da seine Stärken besonders bei akustischer Gitarre und Gesang zur Geltung kommen dürften.

Aston Microphones Origin, Detail

Try to smash it, baby!

Das Besondere an diesem Mikrofon ist der eigens entwickelte und äußerst spacig aussehende Waveform-Federkorb aus Elastic Memory, der die Kapsel schützt und für Stoßdämpfung sorgt. Auch harte Schläge können dem Gehäuse und dem Korb keinen Schaden zufügen. Außerdem dient ein Mantel aus Edelstahlgestrick als integrierter Popfilter und sorgt für eine deutliche Reduzierung von Plosivlauten. Das Origin kann mit einem Gewinde auf der Unterseite direkt auf einen Mikrofonständer geschraubt werden: So überzeugt sind die Briten von der erschütterungsfreien Konstruktion ihres Kapselchassis!

Detail, Anschluss des Aston Microphones Origin

Besonders geeignet für Singer/Songwriter

Insbesondere Akustikgitarre und Gesang profitieren von den Qualitäten des Aston Microphones Origin, dessen Klang am ehesten als „gutmütig“ beschrieben werden kann. Er schmeichelt dem Gesang nicht und hat auch nicht diese typischen Höhen, dieses „Brizzelige“ auf Akustikgitarren, das bei Kondensatormikrofonen in diesem Preisbereich oft anzutreffen ist und das dann meist mit einem EQ wieder angeglichen werden muss. Die Briten setzen auf einen puristischen, reinen Klang, der dabei helfen soll, das Audiosignal unverfälscht aufzuzeichnen.

Logo auf dem Aston Microphones Origin

Über Aston Microphones

Seit der Gründung im Jahr 2015 hat sich Aston Microphones sowohl im Homebereich als auch in professionellen Studios einen hervorragenden Ruf erworben. Einer der Gründer des Mikrofonbau-Unternehmens ist James Young, der lange Jahre für sE Electronics tätig war. Das Unternehmen kann wohl als erster durch und durch britischer Hersteller von Kondensatormikrofonen und passendem Zubehör (insbesondere Reflexionsfilter) gelten. Die mehrfach prämierten und optisch ansprechenden Kondensatormikrofone Origin, Spirit und Starlight wurden nach höchsten Standards komplett in Großbritannien konzipiert, entwickelt und hergestellt: gegen den Strom, bezahlbar, konzentriert auf das Wesentliche.

Ein bisschen Namedropping

Das Origin bietet Schalter für ein 10-dB-Pad, um laute Signale verzerrungsfrei zu übertragen, und einen Low Cut bei 80 Hz, der unter anderem der Trittschalldämpfung dient. Es kam bereits bei Noel Gallagher und Kylie Minogue als Gesangsmikrofon zum Einsatz. Wie die meisten Großmembran-Kondensatormikros eignet es sich nicht nur für Gesang, sondern auch für weitere Instrumente. So wurde es schon für die Drums von Arcade Fire und Geoff Dugmore (Elton John, Tina Turner, Bruce Springsteen) oder zum Mikrofonieren des Live-Gitarrenamps von Thom Yorke (Radiohead) verwendet.

351 Kundenbewertungen

4.8 / 5

Features

Sound

Verarbeitung

226 Rezensionen

S
Hallelujah
Stephan2356 05.01.2021
Nachdem ich jahrelang auf das AKG 2000 geschworen hatte, das zu meiner Stimme und meinem Gesang gut passte und als Overhead (für bestimmte Zwecke kann man mit einem guten Bassdrum-Mic und einem AKG ein Schlagzeug völlig ausreichen abnehmen), habe ich nach ein bischen Einlesen und Youtube-gucken ein Aston Origin bestellt...dachte nicht, das ich es nötig hätte, aber es war Weihnachten und die Kohle musste raus.

Ok. Das endete damit, dass ich am Heiligabend bis 3 Uhr "Halleluja" sang. Fasziniert vom Unterschied. Das Origin zeichnet schon sehr fein und hat untenrum reichlich Fundament. Im A/B-Vergleich über K270 Kopfhörer klingt das C2000 matt und verwaschen.
Ich stimme der Aussage voll zu, dass das Aston Origin ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis hat. Kann mir garnicht vorstellen, dass es noch besser klingende Mikros gibt, aber na gut, man lernt ja gerne.
Die Verpackung ist nüchtern, was ich gut finde. Die Optik sieht ein bischen nach selbstgebaut aus, ich finde das erfrischend. Ich habe Hallelujah in etwa 5-10 cm Entfernung gesungen, mit K&M Popschutz, aber ohne Spinne. Bei Verwendung ohne Spinne offenbart sich ein kleineres Problem: auf einem Galgenständer fehlt einem dann das Gelenk, mit dem man das Mikro senkrecht ausrichtet. Da bräuchte man noch einen Kugelfkopf 3/8 auf 3/8. Ansonsten war für den Zweck (Dicker Teppich auf Holzboden) keine Spinne nötig, auf einem einfachten Ständer ohne Galgen wäre das Problem auch nicht vorhanden.

Noch ein Wort zur Montage. Natürlich habe ich erstmal die zwei Schrauben oben gelöst, um die Kapse zu bewundern. Da wird vom "Reinigen" der Edelstahlwolle im Korb gesprochen. Nach Lösen der beiden Schrauben kann man den äusseren Korb, die Edelstahlwolle, die aus zwei Ringen besteht, und eine innere (Edelstahl)-Siebröhre abnehmen, ausserdem halten die Schrauben auch gleichzeitig den unteren Teils des Mics zusammen. Auseinander ging prima, aber das saubere Zusammenbauen war ein extremes Geduldspiel, das ca. anderthalb Stunden gedauert hat. Mal war der Edelstahl gestaucht, mal veschoben, mal ein Spalt zwischen den beiden Hälften, ausserdem war es schwierig, mit den langen Schrauben die Gewindebolzen im unteren Teil zu treffen.
Aber das tut der Qualität keinen Abbruch.

Hallelujah
Features
Sound
Verarbeitung
5
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r
Stimmaufnahmen sind so detailreich und präzise, ...
razacks 19.01.2021
... dass ich das Eigenrauschen von 18db einfach mal ignoriere. Man hört es, vor allem bei Sprachaufnahmen. Wer es zur Abnahme von Instrumenten einsetzt, dürfte damit kein Problem haben. Ich habe schon einige C Mikes in der Preiskategorie bis bis 400,- Euro ausprobiert, darunter auch das MK4 oder sE2200, aber das hier ist einfach der Hammer - bei Stimmaufnahmen. Mit keinem anderen Mikro klingt meine Stimme so detailliert und vor allem so luftig. Alle anderen Mikes dagegen klingen, als wären sie in Decken gehüllt. Das industrielle Design finde ich umwerfend und funktional. Ohne Popschutz geht es aber dann doch nicht bzw. mit Popschutz werden die Sprachaufnahmen noch besser. Der eingebaute Popschutz braucht ein wenig Unterstützung. Wenn nur das Eigenrauschen nicht wäre ... post wäre überflüssig. Kaufen! Lohnt sich. Stimmt tatsächlich, was über das Origin geschrieben wird: Sehnsuchtsmikrofon :)
--------------------- Nachtrag 1 ---------------------------------------
Leider entsteht nach nur 2 Tagen ein deutlich stärker werdendes Eigenrauschen auf, wenn ich den low pass filter switch betätige. Das Mike hat schon flat mit 18dbA ein höheres Eigenrauschen als andere, was zu keinen sonderlich großen und vor allem nicht einfach lösbaren Problemen führt. Allerdings ist das Rauschen mit low pass filter extrem stärker, sodass ich das Mike zurückgeschickt habe, mit der Bitte, es zu ersetzen. Insofern ist dies eine vorläufige Bewertung.

--------------------- Nachtrag 2 ----------------------------------------
Thomann hat das Mike zurück genommen und ersetzt. Das ein Mike ist ein Traum.
Features
Sound
Verarbeitung
5
5
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L
Ein besonderes Mikrofon
Lucas6456 14.02.2016
Das Aston Origin kommt in einer einfachen aber sehr ästhetischen Kartonverpackung und ist durch Schaumstoff gut geschützt.
Äußerlich macht es einen stabilen Eindruck und mit seinem Gewicht von einem knappen halben Kilo wird dieser Eindruck noch verstärkt.

Vom Sound her bin ich sehr positiv überrascht. Etwas vergleichbares für diesen Preis zu finden ist äußerst schwierig, wenn nicht unmöglich. Es bildet das Klangbild abgesehen von einer leichten Höhenanhebung bei ca. 10 kHz linear ab.
Auch Transienten werden sauber wiedergegeben und nicht unangenehm abgerundet wie man es von anderen Kondensatormikrofonen dieser Preisklasse kennt.

Einziges kleines Manko ist ein relativ "niedriger" Rauschabstand von ca. 76dB (A-Gewichtet), allerdings reicht dieser bei normalem Gesang oder Akustikgitarre völlig aus, auch wenn man noch komprimieren möchte.

Getestet habe ich das Mikrofon an oben genannten Signalquellen und würde es auch für diese empfehlen.
Durch die 10dB Pad-Funktion wäre aber auch der Einsatz am Schlagzeug denkbar, hier am ehesten als Overhead Paar.

Ein letztes Wort zur Schaltung noch, der Hochpassfilter packt relativ kräftig zu, dämpft also auch schon bei 100Hz leicht ab. Dieser Effekt kann bei Männerstimmen störend sein.

Fazit: Das Origin ist ein (subjektiv gesehen) schönes Mikrofon, dass vor allem klanglich sehr zu überzeugen weiß.
Wer eine preiswerte Möglichkeit sucht um Vocals professionell aufzunehmen dem kann ich es nur wärmstens ans Herz legen.

PS Eine letzte Info: Obwohl das Mikrofon von sich aus ziemlich unempfindlich für Plosivlaute ist, würde ich bei extremer Nahbesprechung einen Popschutz verwenden.
Features
Sound
Verarbeitung
10
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HN
No-Brainer im Heimstudio
Herr Neumann 04.11.2025
Also: ich nutze das Mikrofon einerseits für Gesangsaufnahmen in einem suboptimalen Proberaum (so ein Kellerloch, wie wir es alle kennen) und andererseits für eine Radiosendung (neudeutsch Podcast). Dazu nutze ich auch den Popkiller "Swift Shield" (431423).
In beiden Anwendungsfällen macht das Mikrofon eine sehr gute Figur, ich muss nur wenig nachregeln (bei Gesang gefühlt sogar etwas weniger als bei Sprache, liegt vielleicht an der Lautstärke). Eventuell-vermutlich nur ein subjektiver Eindruck, aber das Mikro scheint unheimlich gut zu meiner Stimme zu passen: der Klang ist natürlich, sobald ich bei Gesang leichten Hall/Raum und leichte Kompression drauflege bin ich an sich fertig. Das ist genau das, was ich immer wollte: ein Mikro, das von sich aus "gut", also passend klingt, aber nicht 2.000€ kostet. Man kann da nichts falsch machen und in der Preisklasse ist das natürlich fantastisch.
Ich bin selbst nur Hobbyist, habe aber auch neulich im Profi-Studio ASTON Mikrofone entdeckt (die für den Raumklang der ganzen Band als Stereopaar einen sehr guten Job gemacht haben). Die Verarbeitung ist überzeugend robust, sehr clever finde ich auch das Gewinde IM Mikrofon selbst (für den Podcast einfach auf das Tischstativ (491402) schrauben und gut. Und: die Gesangsaufnahmen sind nicht nur für Heim-Demos, sondern die Aufnahmen für eine neue Platte. So gut sind die Aufnahmen! Ein Rauschen, wie es in anderen Kommentaren erwähnt wird, konnte ich bisher nicht wahrnehmen. Für Instrumente hab ich das Mikro bisher nicht genutzt, würde das aber ohne zu zögern ausprobieren. Absolute Kaufempfehlung, ich bin sehr zufrieden.
Features
Sound
Verarbeitung
0
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