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Behringer BCR32

11 Kundenbewertungen

2.9 / 5

Bedienung

Features

Verarbeitung

Behringer BCR32
€ 169
Alle Preise inkl. MwSt.
Auf Anfrage
1

3 Rezensionen

r
Geht jetzt sehr in die richtige RIchtung
royvB 25.09.2026
Da ich in meinen letzten Bewertungen ordentlich auf die Kiste eingedroschen habe, schulde ich ein Update - nachdem der Support von Behringer nun endlich Software und Manual bereitstellt.

Vorweg zur Info: Falls der BCR32 unter Windows 11 mit „USB-Audiogerät – Code 10 / STATUS_DEVICE_DATA_ERROR“ erscheint: Ursache ist offenbar das Windows-Update KB5124008.
KB5124008 bzw. darauf aufbauende September-Updates deinstallieren und Windows neu starten.
Danach wurde der BCR32 bei mir sofort korrekt erkannt – das Gerät selbst war nicht defekt.

Hardware und Verarbeitung

Die Anmutung ist insgesamt hochwertig. Das Gerät ist schwer, massiv und nimmt ordentlich Platz auf dem Schreibtisch ein. Angesichts der 32 Encoder finde ich die Größe aber durchaus angemessen – wäre das Gehäuse deutlich kleiner, würde die Bedienung vermutlich schnell fummelig werden.

Nicht ganz so gut gefällt mir die Rasterung der Encoder. Außerdem scheinen sie lediglich auf der Platine befestigt zu sein und haben dadurch etwas Spiel. Andererseits leben alte BCR2000 trotz jahrelanger Nutzung immer noch, weshalb ich das momentan eher als theoretisches Langzeitproblem sehe.

Positive Weiterentwicklung vom BCR2000: Endlich besitzen nicht nur die acht Encoder der oberen Reihe zusätzlich eine Push-Funktion. Alle Encoder können zusätzlich mit Push konfiguriert werden.

Das Display ist klein, schafft es aber erstaunlich gut, die wichtigsten Werte und Informationen darzustellen. Die Zeiten der alten 7-Segment-Anzeigen sind zum Glück vorbei.

Controller-Funktion

Ich besitze bereits mehrere Hardware-Sequenzer und brauche die Sequencer-Funktion des BCR32 nicht. Deshalb bezieht sich meine Bewertung hauptsächlich auf den Einsatz als MIDI-Controller.

Und hier merkt man leider deutlich, dass wir noch ganz am Anfang des Lebenszyklus dieses Gerätes stehen:

Mit einem Blick ins Handbuch gelingt die Programmierung der Encoder inzwischen problemlos, und auch das dauerhafte Speichern der Einstellungen funktioniert. Ohne fertige DAW-Integrationen bleibt der BCR32 zunächst allerdings ein sehr generischer MIDI-Controller mit 32 Encodern und zahlreichen frei belegbaren Tastern.

CC und NRPN – die beiden für mich wichtigsten MIDI-Datentypen – werden unterstützt. Zusätzlich gibt es MIDI-Learn und zahlreiche Speicherplätze für eigene Controller-Setups.

Was derzeit noch fehlt, ist eine vernünftige Integration in die DAW. Das Zurücksenden von Parameteränderungen aus der DAW an den BCR32, sodass sich beispielsweise der LED-Ring eines Encoders automatisch aktualisiert, funktioniert zumindest bei mir in Bitwig nicht einfach „out of the box“. Dafür benötigt man derzeit offenbar ein entsprechendes Controller-Script bzw. eine passende DAW-Integration.

Bleibt zu hoffen, dass Behringer oder enthusiastische Nutzer hier schnell fertige Lösungen für die gängigen DAWs bereitstellen. Gerade mit funktionierendem bidirektionalem Feedback dürfte der BCR32 erheblich gewinnen.

Mein größter Kritikpunkt: die Encoder-Auflösung

Den derzeitigen Einstellbereich bzw. die Übersetzung der Encoder finde ich derzeit mehr als bescheiden.

Um einen normalen MIDI-CC-Wertebereich von 0 bis 127 vollständig zu durchfahren, muss man teilweise ordentlich kurbeln und den Encoder mehrfach drehen. Genau das möchte ich bei einem Hardware-Controller eigentlich nicht.

Für mich wäre ideal:

Eine volle Umdrehung = einmal durch den kompletten Wertebereich.

Ob sich das aufgrund der Rasterung technisch nicht sinnvoll umsetzen lässt oder ob Behringer hier noch per Firmware nachbessern kann, weiß ich nicht. Für meinen Einsatzzweck ist das aktuell jedenfalls der größte Kritikpunkt – und möglicherweise der einzige echte Showstopper.

Fazit

Bei aller berechtigten Kritik an der ausgesprochen holprigen Einführung des BCR32 bin ich von dem Gerät – insbesondere angesichts des Preises – inzwischen ziemlich angetan.

Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich ihn eher als Hardware-Sequenzer mit umfangreicher Controller-Funktion bezeichnen als als vollständig ausgereifte DAW-Control-Surface.

Das Potenzial ist allerdings enorm. Wenn Behringer Firmware und Software weiterentwickelt und gleichzeitig eine aktive Community entsteht, kann ich mir kaum ausmalen, was mit dem BCR32 in ein oder zwei Jahren möglich sein könnte.

Schon die Möglichkeit, bei der Einrichtung eine eigene Device-ID zu vergeben, macht das Ganze interessant. Ich könnte mir durchaus vorstellen, irgendwann mehrere BCR32 nebeneinanderzustellen und damit wichtige Parameter meiner Hardware und Software direkt von den Synthie-Racks aus zugänglich zu machen.

Kurz gesagt: Noch nicht fertig – aber inzwischen sehr vielversprechend.
Verarbeitung
Features
Bedienung
22
5
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m
Könnte was werden
mipiter 25.09.2026
Eigentlich hatte ich erwartet, erst zu Weihnachten die Lieferung zu bekommen, aber nun hab ich wohl das Glück(?), ein frühes Exemplar in den Händen zu halten. Die Bedienungsanleitung scheint noch nicht fertig zu sein und ist über den QR Code auf der Packung nicht erreichbar. Also ist mein Forschergeist angestachelt.
Die ZAQ Programmierung ist bekanntlichermassen schon echt cool, mit einer Menge komfortabler, live gut und flott nutzbarer Features.
Man sollte aber nicht einen Sequenzer zum Arrangieren komplexer Musikstücke erwarten-da nimmt man eh eine DAW.
Pattern basteln, modifizieren, verschieben, live umbauen, alles super.
Abspeichern, supi ... solange man das Gerät am Netz lässt - ups ... ansonsten waren die Ideen ins Nirvana entfleucht und beim nächsten Anstöpseln wieder Tabula Rasa oder merkwürdige Variationen ohne das hübsche LED Geblinke der Steps . Hallo Flashmemo ? Nun ja ... eine OS Version unter 1 lässt evtl. auf Work in Progress schliessen, oder ich hab was Wesentliches zum dauerhaften Speichern nicht geschnallt. Auch der Powerknopf könnte im Inneren des Gerätes versteckt sein, aber ich wollte es erstmal noch nicht aufschrauben :)
Im Controllermodus sah eine einfache CC Zuordnung simpel aus.
Für komplexere Mappings wäre eine Editor-APP schon cool. Mal schauen, ob da noch was kommt.
Das Design ist Behringer-untypisch mal schön minimalistisch ohne Hüftgold-Seitenteile oder Klimbim. Metallboden, Kunststoffgehäuse, und aufgeräumte Encoder und Buttons. Die Encoder fühlen sich ganz ok an, sind wie erwartet leider nicht am Gehäuse verschraubt und bewegen sich etwas in den Löchern. Hoffentlich sind sie gut auf der Platine verlötet.
Der Hit ist gegenüber meiner einstigen BCR 2000 :
ALLE Encoder haben zusätzlich eine Pushfunktion mit eigener CC Zuordnungsmöglichkeit. Nicht nur die obere 8er Reihe. Das ist schon Luxus. Bleibt abzuwarten, ob auch das LED-Kranz Feedback korrekt in beide Richtungen mit den DAW und Plugins bzw. DJ Software oder Nicht-Musik-Programmen funktioniert...
Also, bin gespannt auf eventuelle Updates sowie eine detaillierte Bedienungsanleitung. Das alte ZAQ Manual gibt schonmal einen Vorgeschmack, unterscheidet sich aber im Detail von der aktuellen Version. Soweit erstmal Happy Mapping und Happy Schraubing
Verarbeitung
Features
Bedienung
6
0
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Behringer BCR32