S
Gutes Gerät
Im Allgemeinen bin ich mit dem Kauf dieses preiswerten Digitalmischpults mit integrierter Soundkarte und Bluetooth-Steuerung (Telefon oder Tablet auf Android oder iOS) zufrieden. Leider gibt es keine Möglichkeit der Steuerung durch einen Computer, da es derzeit kein Programm für einen Computer gibt. Von den Vorteilen: 10/4 Kanäle, eingebauter DSP (Reverb, Delay, Chorus, Flanger in verschiedenen Variationen), eine praktische Anwendung für mobile Geräte, ein Loop (Loopback) von 2x2 Kanälen (einschließlich Bluetooth-Audio), eingebaut Soundkarte (Audiointerface) 24bit/48kHz, Möglichkeit zum gleichzeitigen Anschluss von 4 Mikrofonen und 2 E-Gitarren oder linearen Stereosignalen, flexibles Routing, gute Gesamtperformance - und Mikrofonvorverstärker inkl. (die ersten beiden Kanäle übrigens Midas mit 48-Volt-Phantom) - ich habe Kondensator- und dynamische Mikrofone ausprobiert - die Verstärkung ist mehr als ausreichend und das Rauschen minimal, ein sehr ordentlicher Kopfhörerverstärker (bei meinen Kopfhörern 64 Ohm, 50 mm, Neodym-Magnete), Stromversorgung über ein mitgeliefertes Netzteil oder eine Powerbank, die Möglichkeit zur Montage auf einem Mikrofonständer (Adapter nicht im Lieferumfang enthalten) und mehr. Von den Minuspunkten ist, wie bereits erwähnt, das Audio-Interface 24/48 (ich hätte gerne 24/192) und vor allem das Fehlen eines Steuerprogramms für den Computer! Ich hoffe, dass ein solches Programm in Zukunft noch erscheinen wird! Aber dass die Fader nicht motorisiert sind, empfinde ich nicht als Nachteil - das geht bei so einem Preis kaum ohne Abstriche bei anderen Funktionen und Eigenschaften! Es gab keine Probleme mit der Verbindung zum Telefon (mit 2 verschiedenen überprüft) über Bluetooth (sowohl Steuerung als auch Audioübertragung). Ich habe auch problemlos eine Verbindung zum Computer hergestellt und auf die neueste Version der Software aktualisiert (ich habe den Treiber und das Software-Update-Tool von der Website des Herstellers heruntergeladen). Ich bin mit dem Kauf zufrieden und freue mich, wenn meine Bewertung für jemanden nützlich ist!
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Ka
Große Innovation
Ich habe Midas MR18 und M32C mit DL32 die ich beide am liebsten mit Edit bediene. Als der Flow 8 herauskam, dachte ich "netter Kleinmischer aber der EQ reicht mir einfach nicht". 2021 ist der Flow 8 durch das Firmwareupdate (v11742 / App 1.4) für mich jetzt doch interesant geworden. Der Mischer ist für mehrere Bereiche geeignet.
Proberaum und kleine Gigs. Das war mein ursprünglicher Kaufgrund. Hier hat man Main und je 2 Effekt- und Monitorwege. Das ist für so ein kleines Pult schon üppig. Im Kanal gibt es einen durchstimmbaren Hochpass 2. Ordnung und eine 4 Band Volparametrik die sehr sinnvoll voreingestellt ist: Sie präsentiert sich zunächst laienfreundlich mit 4 Fadern. Erst wenn man auf einen Fader drückt, kommt man in die Parametrikebene und kann die auf die Einzelparameter zugreifen. Da kann man auch die Außenbänder auf Glocke umstellen (Güte Q=0.0 steht für Shelving und ist die Voreinstellung). Für die Mittelbänder geht das leider nicht, 0.0 ist da wie 0.1. Die Standardeinstellung der Mittelbänder mit Q=0.8 ist ein super Startwert für Semiparametrik, tausendmal besser als die doofen 2.0 über die ich mich beim XR18 mokiert hatte. Die Bänder überlappen sich überhaupt nicht. Das ist nicht schlimm, man kann ja FULL RANGE aktivieren. Leider wird die Frequenzeinstellung so ungenau dass das Equalisieren von schmalbandigen Resonanzen mit hohen Q-Werten zum Geduldsspiel wird. Für den normalen Gebrauch im Eingang reicht es aber allemal. Die Kritik bezieht sich eher auf den 9 Band EQ aum Ausgang. Der funktioniert genau so, ist aber wie ein graphischer EQ voreingestellt, d,h, auch die Außenbänder sind Glocke und alles Q=1.0. Die Bedeutung von Q=0.0 bei den Außenbändern ist hier Hochpaß bzw. Tiefpassfilter, jeweils 2. Ordnung - sehr sinnvoll. Auch hier vermisse ich in den Mittelbändern die Shelving-Funktion aber da man Q herunterstellen kann lassen sich gute Kompromisse finden.
Ein anderes Feature das ich vermisse sind separate Kanal-Presets. Aber das ist aus der Perspektive eines verwöhnten MR18-Nutzers. Verglichen mit einem beliebigen analogen Kleinpult (inklusive USB) erlebe ich gerade ZUKUNFT 1.0. Welches Kleinpult bietet denn parametrische EQs in Ein- und Ausgängen, oder Total Recall? Mackie's ONYX 8 wäre das erste Mackie Kleinpult mit der schönen Semiparametrik des 1604 - zwanzig Jahre zu spät. Gegenüber einem MR18 punktet FLOW 8 wierderum mit den physischen Bedienelementen die sicher das Resultat leidenschaftlicher Diskussionen waren und für mich sehr sehr ausgereift daherkommen. Genau das sien die Eingriffe dieschnell gehen müssen - absolut gelungen. Ich kann über fehlende Motorfader nölen aber für den Preis ist das so schon in Ordnung. Mastervolumen jedes Busses geht ja per Drehgeber, Zugriff auf die Monitorwege ist so direkt wie bei Yamaha (na endlich, warum nicht gleich so, habe mir deshalb nie ein X32 gekauft und bediene es lieber mit Edit wenn ich muß)
Am PC. Hier setzt der FLOW 8 noch mal eins drauf. Monotor 1 und 2 lassen sich auch zusammenlegen. Damit hat man eine zweiten Stereomix. Das ist super für Skype / Teams usw. Main ist dann für raus und Monitor für die Abhöre. Routing stellt man dafür auf Streaming. USB 1/2 und 3/4 vom PC kann man auf die Fader legen. Damit hürt man die Gesprächspartner auf USB 3/4 und Monitor, während man ihnen per USB 1/2 und Main Musik vom PC vorspielt. Ich habe jetzt einen Skype-Snapshot der genau so konfiguriert ist (Mic 1 auf Main) und andere Snapshots für andere Aufgaben. Die Snapshots lassen sich auch ohne Smartphone mit dem kleinen Menü leicht abrufen - GENIAL. Seit ich den FLOW 8 am PC habe ist er das und kommt wohl nicht mehr weg. Einfach viel zu praktisch. Gerade hier als USB-Allrounder, den man mit ein paar Knopfdrücken schnell umkonfigurieren kann, ist der FLOW 8 als kleines Interface / Monitorsteller ideal für kleine Heimstudios (PC nicht ausschließlich für DAW).
Klar, Luxusversion mit Motorfadern, vollwertigen Kanälen 3/4 (wie 1/2) und vier XLR-Ausgängen wäre noch schöner. Bei Kanal 1/2 sehe ich auch etwas Potential für eine Midas-Version.
Proberaum und kleine Gigs. Das war mein ursprünglicher Kaufgrund. Hier hat man Main und je 2 Effekt- und Monitorwege. Das ist für so ein kleines Pult schon üppig. Im Kanal gibt es einen durchstimmbaren Hochpass 2. Ordnung und eine 4 Band Volparametrik die sehr sinnvoll voreingestellt ist: Sie präsentiert sich zunächst laienfreundlich mit 4 Fadern. Erst wenn man auf einen Fader drückt, kommt man in die Parametrikebene und kann die auf die Einzelparameter zugreifen. Da kann man auch die Außenbänder auf Glocke umstellen (Güte Q=0.0 steht für Shelving und ist die Voreinstellung). Für die Mittelbänder geht das leider nicht, 0.0 ist da wie 0.1. Die Standardeinstellung der Mittelbänder mit Q=0.8 ist ein super Startwert für Semiparametrik, tausendmal besser als die doofen 2.0 über die ich mich beim XR18 mokiert hatte. Die Bänder überlappen sich überhaupt nicht. Das ist nicht schlimm, man kann ja FULL RANGE aktivieren. Leider wird die Frequenzeinstellung so ungenau dass das Equalisieren von schmalbandigen Resonanzen mit hohen Q-Werten zum Geduldsspiel wird. Für den normalen Gebrauch im Eingang reicht es aber allemal. Die Kritik bezieht sich eher auf den 9 Band EQ aum Ausgang. Der funktioniert genau so, ist aber wie ein graphischer EQ voreingestellt, d,h, auch die Außenbänder sind Glocke und alles Q=1.0. Die Bedeutung von Q=0.0 bei den Außenbändern ist hier Hochpaß bzw. Tiefpassfilter, jeweils 2. Ordnung - sehr sinnvoll. Auch hier vermisse ich in den Mittelbändern die Shelving-Funktion aber da man Q herunterstellen kann lassen sich gute Kompromisse finden.
Ein anderes Feature das ich vermisse sind separate Kanal-Presets. Aber das ist aus der Perspektive eines verwöhnten MR18-Nutzers. Verglichen mit einem beliebigen analogen Kleinpult (inklusive USB) erlebe ich gerade ZUKUNFT 1.0. Welches Kleinpult bietet denn parametrische EQs in Ein- und Ausgängen, oder Total Recall? Mackie's ONYX 8 wäre das erste Mackie Kleinpult mit der schönen Semiparametrik des 1604 - zwanzig Jahre zu spät. Gegenüber einem MR18 punktet FLOW 8 wierderum mit den physischen Bedienelementen die sicher das Resultat leidenschaftlicher Diskussionen waren und für mich sehr sehr ausgereift daherkommen. Genau das sien die Eingriffe dieschnell gehen müssen - absolut gelungen. Ich kann über fehlende Motorfader nölen aber für den Preis ist das so schon in Ordnung. Mastervolumen jedes Busses geht ja per Drehgeber, Zugriff auf die Monitorwege ist so direkt wie bei Yamaha (na endlich, warum nicht gleich so, habe mir deshalb nie ein X32 gekauft und bediene es lieber mit Edit wenn ich muß)
Am PC. Hier setzt der FLOW 8 noch mal eins drauf. Monotor 1 und 2 lassen sich auch zusammenlegen. Damit hat man eine zweiten Stereomix. Das ist super für Skype / Teams usw. Main ist dann für raus und Monitor für die Abhöre. Routing stellt man dafür auf Streaming. USB 1/2 und 3/4 vom PC kann man auf die Fader legen. Damit hürt man die Gesprächspartner auf USB 3/4 und Monitor, während man ihnen per USB 1/2 und Main Musik vom PC vorspielt. Ich habe jetzt einen Skype-Snapshot der genau so konfiguriert ist (Mic 1 auf Main) und andere Snapshots für andere Aufgaben. Die Snapshots lassen sich auch ohne Smartphone mit dem kleinen Menü leicht abrufen - GENIAL. Seit ich den FLOW 8 am PC habe ist er das und kommt wohl nicht mehr weg. Einfach viel zu praktisch. Gerade hier als USB-Allrounder, den man mit ein paar Knopfdrücken schnell umkonfigurieren kann, ist der FLOW 8 als kleines Interface / Monitorsteller ideal für kleine Heimstudios (PC nicht ausschließlich für DAW).
Klar, Luxusversion mit Motorfadern, vollwertigen Kanälen 3/4 (wie 1/2) und vier XLR-Ausgängen wäre noch schöner. Bei Kanal 1/2 sehe ich auch etwas Potential für eine Midas-Version.
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M
Ultraphänomelalfantastischausgezeichnetgut
Sorry, bin grad total geflasht von dem guten Stück.
Da hat Behringer die Eierlegende Wollmilchsau erfunden.
Habe das Teil in rund 10 Stunden am Karfreitag auf Herz und Nieren geprüft und würde "fast" jeden Preis dafür bezahlen. (und es nicht gegen einen Lastwagen voller Schokoladen-Osterhasen tauschen wollen)
Ich habe so lange nach einer Alternative gesucht, da wo ich im Kleintheater einfach zu wenig Platz habe für ein X32. und nichts passendes gefunden.
Ich habe auch die Variante X-Air und X-Touch mit der X-Air App,
aber das X-Touch ist mir halt auch oft zu klobig geraten...
Nun zu den Facts:
- Funktioniert out of the Box und lässt sich mit 5V USB-Power(Powerbank) jederzeit Outdoor mobil betreiben, das war mir schon oft für mobile Events wichtig und hat bisher viele Basteleien mit sich gebracht da die meisten Mischpulte mehr als 12V benötigen.
- Funktioniert einwandfrei mit der App, wie von Behriger gewohnt, mit vielen Features, welche noch laufend erweitert werden.
Verbindung übrigens mit Bluetooth total easy (ohne WLAN).
Das Flow8 ist ja kein X-Air, also keine Stagebox, es steht in der Regel auf dem Tisch vor dem Techniker und benötigt keine grosse Reichweite.
Ausser vielleicht beim Soundcheck auf der Bühne, aber mal ehrlich, wenn es um ein Konzert mit vielen Musikern geht, ist auch genug Platz für ein X32...
Die App wie zu erwarten mit allen benötigten Einstellungen und speichern von Snappshots, so kann man sich für verschiedene Bühnenszenen individuelle Einstellungen abspeichern: Mute wenn die Schauspieler im Off stehen, bei grösseren Ensembles verschiedene Headset-Einstellungen wenn sie die Sender untereinander tauschen.
FX für Sprache und Gesang, und so weiter...
Das lässt sich auch alles direkt am Mixer einstellen und speichern, etwas kniffelig aber geht...
Die 4 Mono-Eingänge sind fix, die Stereo-Eingänge 5/6 und 7/8 können auch auf die beiden USB-Kanäle gelinkt werden, so kann man vom PC/Mac aus 4 verschiedene Mono-Instrumente an das Pult senden.
Ich benutze das im Tehater um verschiedene Effekte/Geräusche auf verschieden positionierte Lautsprecher zu senden:
Telefon beim Tisch, Türglocke oben bei der Treppe u.s.w.
Die 4 USB-Eingänge werden dann in der App einfach entsprechend geroutet. USB1/L auf Main/L, USB1/R auf Main/R, USB2/L auf Monitor 1 und so weiter nach Belieben.
MIDI Control
Ja, das Flow8 lässt sich fast komplett über MIDI steuern, ich nenne
dazu mal QLAB(MAC) und ShowCueSystems(WIN), auch jedes andere
Programm, welche MIDI Befehle senden kann funktioniert. In der Kurzanleitung ist eine Liste mit allen möglichen MIDI-Befehlen aufgelistet.
Für mich war es immer wichtig, dass ich händisch jederzeit
eingreifen kann und darum brauche ich ein Fader-Pult, dennoch möchte
ich auf die Apps nicht verzichten weil sie einfacher zu bedienen sind.
Wo ich genug platz habe kommt immer das X32 zum Einsatz.
Drei Hauptwanwendungen habe ich:
1. Multi-Monitoring im Theater, um die Effekte dezentral abzuspielen
2. Theater-Szenen mit Headsets die ich speichern und abrufen möchte ohne an verschiednen Fadern oder knöpfen zerren zu müssen.
3. Mobiles Theater mit Akku-Lautsprecher und Mikrofonen und jetzt mit dem Flow8 auch ein Akku-Mischpult.
Ich bin rundherum zu frieden, sehr viel gute Technik für wenig Geld.
Meine absolute Kaufempfehlung
Da hat Behringer die Eierlegende Wollmilchsau erfunden.
Habe das Teil in rund 10 Stunden am Karfreitag auf Herz und Nieren geprüft und würde "fast" jeden Preis dafür bezahlen. (und es nicht gegen einen Lastwagen voller Schokoladen-Osterhasen tauschen wollen)
Ich habe so lange nach einer Alternative gesucht, da wo ich im Kleintheater einfach zu wenig Platz habe für ein X32. und nichts passendes gefunden.
Ich habe auch die Variante X-Air und X-Touch mit der X-Air App,
aber das X-Touch ist mir halt auch oft zu klobig geraten...
Nun zu den Facts:
- Funktioniert out of the Box und lässt sich mit 5V USB-Power(Powerbank) jederzeit Outdoor mobil betreiben, das war mir schon oft für mobile Events wichtig und hat bisher viele Basteleien mit sich gebracht da die meisten Mischpulte mehr als 12V benötigen.
- Funktioniert einwandfrei mit der App, wie von Behriger gewohnt, mit vielen Features, welche noch laufend erweitert werden.
Verbindung übrigens mit Bluetooth total easy (ohne WLAN).
Das Flow8 ist ja kein X-Air, also keine Stagebox, es steht in der Regel auf dem Tisch vor dem Techniker und benötigt keine grosse Reichweite.
Ausser vielleicht beim Soundcheck auf der Bühne, aber mal ehrlich, wenn es um ein Konzert mit vielen Musikern geht, ist auch genug Platz für ein X32...
Die App wie zu erwarten mit allen benötigten Einstellungen und speichern von Snappshots, so kann man sich für verschiedene Bühnenszenen individuelle Einstellungen abspeichern: Mute wenn die Schauspieler im Off stehen, bei grösseren Ensembles verschiedene Headset-Einstellungen wenn sie die Sender untereinander tauschen.
FX für Sprache und Gesang, und so weiter...
Das lässt sich auch alles direkt am Mixer einstellen und speichern, etwas kniffelig aber geht...
Die 4 Mono-Eingänge sind fix, die Stereo-Eingänge 5/6 und 7/8 können auch auf die beiden USB-Kanäle gelinkt werden, so kann man vom PC/Mac aus 4 verschiedene Mono-Instrumente an das Pult senden.
Ich benutze das im Tehater um verschiedene Effekte/Geräusche auf verschieden positionierte Lautsprecher zu senden:
Telefon beim Tisch, Türglocke oben bei der Treppe u.s.w.
Die 4 USB-Eingänge werden dann in der App einfach entsprechend geroutet. USB1/L auf Main/L, USB1/R auf Main/R, USB2/L auf Monitor 1 und so weiter nach Belieben.
MIDI Control
Ja, das Flow8 lässt sich fast komplett über MIDI steuern, ich nenne
dazu mal QLAB(MAC) und ShowCueSystems(WIN), auch jedes andere
Programm, welche MIDI Befehle senden kann funktioniert. In der Kurzanleitung ist eine Liste mit allen möglichen MIDI-Befehlen aufgelistet.
Für mich war es immer wichtig, dass ich händisch jederzeit
eingreifen kann und darum brauche ich ein Fader-Pult, dennoch möchte
ich auf die Apps nicht verzichten weil sie einfacher zu bedienen sind.
Wo ich genug platz habe kommt immer das X32 zum Einsatz.
Drei Hauptwanwendungen habe ich:
1. Multi-Monitoring im Theater, um die Effekte dezentral abzuspielen
2. Theater-Szenen mit Headsets die ich speichern und abrufen möchte ohne an verschiednen Fadern oder knöpfen zerren zu müssen.
3. Mobiles Theater mit Akku-Lautsprecher und Mikrofonen und jetzt mit dem Flow8 auch ein Akku-Mischpult.
Ich bin rundherum zu frieden, sehr viel gute Technik für wenig Geld.
Meine absolute Kaufempfehlung
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U
praktisches kleines Helferlein für viele Aufgaben
Vorab, Das Flow 8 ist ein sehr praktisches feines kleines Pult , das in jeden Gigbag passt und einem für kleine Gigs und kleinem Besteck schon eine Menge bietet. Dazu echt Bühnentauglich.
Ich habe es mir angeschafft, um einen meiner Percussionsetups schnell und problemlos zu microphonieren, selbst monitoring für mich zu generieren und meine electronischen Percussions mit zu integrieren. Das klappt damit hervorragend. so werden ein Congapaar. Bongos und eine Kanjira über Micros abgenommen und es sind noch genügend Kanäle für Wavedrum und Alesispad übrig. mit den zwei unterschiedlich mischbaren Monitorwegen, lassen sich alle möglichen Vorgaben abwickeln. Die Ein Kopfhöhrerausgang bietet sich als In Ear an. Ich jedoch mische über einen externen Headphonesplitter den gesamten PA Klang mit meinem eigenen Mix. Die XLR Ausgänge zur Pa oder den eigenen Mainlautsprechern sind absolut tauglich. Die beiden unterschiedlich einstellbaren FX Wege bieten eine gewisse Auswahl, die aber jeder für sich rausfinden muss, denn es gibt da unterschiedliche Wahrnehmungen. Für kleine Gigs allemal ausreichend. Wenn es im größeren Bühnenaufbau bei großen Combos eingesetzt wird, würe ich die FX weglassen. Kleines nettes Gimmik die Tap Taste. das Echo lässt sich sofort und ohne großes tamtam beim Spiel anpassen. Hierfür ist allerdings eine gute und feste Verbindung bzw Befestigung im Setup nötig. Da hatte ich gehofft, das dies die Flow Clamp erledigt, wurde aber eines Besseren belehrt. Ich hab mir darauf aus ein paar Komponenten von K&H was zusammengeschraubt, was das super erledigt. Die EQ´s sind was bescheiden , jedoch kann man eine doof klingende Gitarre nicht mit einem Pult dieser Preisklasse in die Oberliga befördern. Und wer nicht singen kann, dem wird hier auch nicht geholfen. Für eine lineare Ausrichtung aber durchaus ausreichend. Da die Setups bis zu einer Menge von 15 Szenarien abgespeichert werden können (auf dem jeweiligen Steuergerät (Handy Tablett oder im Flow 8 selber) sinds dann auch 45. Das reicht allemal aus. Ich nutze Tablet und Handy zur Steuerung. Jedoch sind händisch schnell die wichtigsten Parameter sofort zu ändern (Main Laut Monitor, FX etz geht mega schnell. Ich mache das während des spielens, daher halte ich das Flow 8 für absolut Bühnentauglich. Im Einsatz mit kleiner Kapelle geht das auch gut. schnell und einfach eingestellt und durch die Handysteuerung auch im Saal leicht überprüf und einstellbar.
Somit volle Punktzahl bei der Bedienung
Bei den Features in dieser Preisklasse ebefalls volle Punktzahl
Bei Sound kann ich fairerweise keine volle Punktzahl geben, denn es ist zwar mit anständigen Microwandlern ausgerüstet, aber eben schon was flach gegenüber den großen Geschwistern wie X32 und co.
Die Verarbeitung ist ok, eben schon ein Massenprodukt, effizient. Ob es durchält auf Dauer, wird man sehen.
Von mir eine Kaufempfehlung, wenn man weiß was damit zu erreichen ist und es ausreicht. tipitopi
Ich habe es mir angeschafft, um einen meiner Percussionsetups schnell und problemlos zu microphonieren, selbst monitoring für mich zu generieren und meine electronischen Percussions mit zu integrieren. Das klappt damit hervorragend. so werden ein Congapaar. Bongos und eine Kanjira über Micros abgenommen und es sind noch genügend Kanäle für Wavedrum und Alesispad übrig. mit den zwei unterschiedlich mischbaren Monitorwegen, lassen sich alle möglichen Vorgaben abwickeln. Die Ein Kopfhöhrerausgang bietet sich als In Ear an. Ich jedoch mische über einen externen Headphonesplitter den gesamten PA Klang mit meinem eigenen Mix. Die XLR Ausgänge zur Pa oder den eigenen Mainlautsprechern sind absolut tauglich. Die beiden unterschiedlich einstellbaren FX Wege bieten eine gewisse Auswahl, die aber jeder für sich rausfinden muss, denn es gibt da unterschiedliche Wahrnehmungen. Für kleine Gigs allemal ausreichend. Wenn es im größeren Bühnenaufbau bei großen Combos eingesetzt wird, würe ich die FX weglassen. Kleines nettes Gimmik die Tap Taste. das Echo lässt sich sofort und ohne großes tamtam beim Spiel anpassen. Hierfür ist allerdings eine gute und feste Verbindung bzw Befestigung im Setup nötig. Da hatte ich gehofft, das dies die Flow Clamp erledigt, wurde aber eines Besseren belehrt. Ich hab mir darauf aus ein paar Komponenten von K&H was zusammengeschraubt, was das super erledigt. Die EQ´s sind was bescheiden , jedoch kann man eine doof klingende Gitarre nicht mit einem Pult dieser Preisklasse in die Oberliga befördern. Und wer nicht singen kann, dem wird hier auch nicht geholfen. Für eine lineare Ausrichtung aber durchaus ausreichend. Da die Setups bis zu einer Menge von 15 Szenarien abgespeichert werden können (auf dem jeweiligen Steuergerät (Handy Tablett oder im Flow 8 selber) sinds dann auch 45. Das reicht allemal aus. Ich nutze Tablet und Handy zur Steuerung. Jedoch sind händisch schnell die wichtigsten Parameter sofort zu ändern (Main Laut Monitor, FX etz geht mega schnell. Ich mache das während des spielens, daher halte ich das Flow 8 für absolut Bühnentauglich. Im Einsatz mit kleiner Kapelle geht das auch gut. schnell und einfach eingestellt und durch die Handysteuerung auch im Saal leicht überprüf und einstellbar.
Somit volle Punktzahl bei der Bedienung
Bei den Features in dieser Preisklasse ebefalls volle Punktzahl
Bei Sound kann ich fairerweise keine volle Punktzahl geben, denn es ist zwar mit anständigen Microwandlern ausgerüstet, aber eben schon was flach gegenüber den großen Geschwistern wie X32 und co.
Die Verarbeitung ist ok, eben schon ein Massenprodukt, effizient. Ob es durchält auf Dauer, wird man sehen.
Von mir eine Kaufempfehlung, wenn man weiß was damit zu erreichen ist und es ausreicht. tipitopi
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YS
Ich besitze das Behringer Flow 8 nun seit ca 1 1/2 Jahren. Ich verwende es als Audiointerface an meinem Schreibtisch und gelegentlich für Soundchecks bei kleinen Events.
Bedienung:
Bei der Bedienung habe ich wenig zu meckern. Die physische Oberfläche ist angenehm zu bedienen. Die Tasten fühlen sich nicht unglaublich wertig aber dennoch sehr robust an. Die Fader haben einen angenehmen Widerstand, um auch kleine Anpassungen vornehmen zu können. Das Problem der fehlenden Motorfader ist zwar durch eine "Offset"-Lampe gut gelöst, allerdings hätte ich dennoch gerne die Wahl zwischen einer Variante mit und ohne Motorfader. Die Potis mit digitaler Anzeige sind angenehm zu verwenden. Lediglich das Display ist schon bei einem kleinen Winkel schwer zu lesen.
Die App Oberfläche ist angenehm übersichtlich, sobald das Pult per Bluetooth einmal verbunden war verbindet es sich automatisch beim öffnen der App erneut.
Features:
Main, 2 Monitorwege, 2 Effektwege (mit insgesamt 16 wählbaren Effekten), und Equalizer auf jedem Ein- und Ausgangskanal. Die 2 Monitorwege lassen sich auch in 1 Stereo Weg umwandeln. Der Mute Button zum sofortigen muten von allen Eingängen oder nur der Effekte ist sehr angenehm.
Außerdem lassen sich Shows einmal in der App sowie auf dem Gerät speichern. Die auf dem Gerät gespeicherten lassen sich auch ohne App abrufen.
Die EZ-Gain Funktion habe ich nicht verwendet.
Leider ist die Bluetooth Verbindung zum Einspielen von Musik sowie die Verbindung über den USB-B Stecker mit einem PC sehr unzuverlässig, weshalb ich mich letztendlich für einen rein analogen Weg entschieden habe.
Verarbeitung:
Als Stromzufuhr verwendet das Gerät einen Micro-USB Stecker, welcher leider dafür bekannt ist eine Schwachstelle zu sein. Ich vermute, dass wenn man das Gerät intensiver unterwegs nutzt als ich, dass früher oder später hier ein Schaden entstehen wird (mit Glück aber nur an der Steckerseite).
Insgesamt finde ich die Idee des Geräts mega: Ein Bluetooth fähiger Mixer mit insgesamt 4 Outputs und 8 Eingängen zum kleinen Preis. Da die (für mich) Kernfunktionen alle funktionieren, bin ich sehr zufrieden.
Bedienung:
Bei der Bedienung habe ich wenig zu meckern. Die physische Oberfläche ist angenehm zu bedienen. Die Tasten fühlen sich nicht unglaublich wertig aber dennoch sehr robust an. Die Fader haben einen angenehmen Widerstand, um auch kleine Anpassungen vornehmen zu können. Das Problem der fehlenden Motorfader ist zwar durch eine "Offset"-Lampe gut gelöst, allerdings hätte ich dennoch gerne die Wahl zwischen einer Variante mit und ohne Motorfader. Die Potis mit digitaler Anzeige sind angenehm zu verwenden. Lediglich das Display ist schon bei einem kleinen Winkel schwer zu lesen.
Die App Oberfläche ist angenehm übersichtlich, sobald das Pult per Bluetooth einmal verbunden war verbindet es sich automatisch beim öffnen der App erneut.
Features:
Main, 2 Monitorwege, 2 Effektwege (mit insgesamt 16 wählbaren Effekten), und Equalizer auf jedem Ein- und Ausgangskanal. Die 2 Monitorwege lassen sich auch in 1 Stereo Weg umwandeln. Der Mute Button zum sofortigen muten von allen Eingängen oder nur der Effekte ist sehr angenehm.
Außerdem lassen sich Shows einmal in der App sowie auf dem Gerät speichern. Die auf dem Gerät gespeicherten lassen sich auch ohne App abrufen.
Die EZ-Gain Funktion habe ich nicht verwendet.
Leider ist die Bluetooth Verbindung zum Einspielen von Musik sowie die Verbindung über den USB-B Stecker mit einem PC sehr unzuverlässig, weshalb ich mich letztendlich für einen rein analogen Weg entschieden habe.
Verarbeitung:
Als Stromzufuhr verwendet das Gerät einen Micro-USB Stecker, welcher leider dafür bekannt ist eine Schwachstelle zu sein. Ich vermute, dass wenn man das Gerät intensiver unterwegs nutzt als ich, dass früher oder später hier ein Schaden entstehen wird (mit Glück aber nur an der Steckerseite).
Insgesamt finde ich die Idee des Geräts mega: Ein Bluetooth fähiger Mixer mit insgesamt 4 Outputs und 8 Eingängen zum kleinen Preis. Da die (für mich) Kernfunktionen alle funktionieren, bin ich sehr zufrieden.
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M
Vergleich Proel Digipad 8 zu Behringer Flow 8
Proel kommt mit dem Digipad 8, um Behringers Flow 8 Konkurrenz zu machen. Sie scheinen, sämtliche Achillesfersen des Flow 8 anzugreifen, allerdings ohne den gleichen Funktionsumfang anzubieten. Es gibt schon Bonedo-Tests für Flow 8 und Digipad 8, letzteres mit Vergleiche zwischen beiden Geräten, deshalb hier meine Eindrücke in erster Linie als praktizierender Musiker. Schauen wir mal, wo das Digipad 8 das inzwischen in Ehren ergrauten Flow 8 das Wasser abgraben kann. Gleich zu Beginn mein subjektives Fazit:
WELCHES GERÄT FÜR WEM?
Proel Digipad 8, wenn
das mein erstes digitales Pult ist
ich mehr als 2x Phantomspeisung brauche
ich mit nur einen, sehr bedingt regelbaren, Halleffekt leben kann
mir ein einfaches digitales Interface ausreicht
ich die Bedienung am Gerät machen will
Behringer Flow 8, wenn
mir 2 Kanäle mit Phantomspeisung ausreichen
ich Mehrspurrecording machen will
ich mit Bedienung per App einverstanden bin
ich mit veralteten USB-Anschlüsse, insbesondere bei Strom, leben kann
ich professionellem Klang zu einen unfassbar günstigen Preis haben will
Und nun ran an den Speck!
ÜBERBLICK/EIN- & AUSGÄNGE
Die Kompaktheit des Flow 8, ca. 2/3 eines DIN A4 Blatts, hat die Montage auf mein Pedalboard ermöglicht. Das Proel ist durch das Display und die zusätzlichen Bedienelement deutlich größer, aber immer noch knapp kleiner als ein DIN A4 Blatt. Beide Geräte sind stabil gebaut; beim Proel liegen die Motorfader weiter auseinander als die nicht motorisierten Fader des Flow. Beide Geräte haben 4 mono- und 2 Stereoausgänge, 2 Auxwege und XLR Main-Ausgänge. Die 4 Kombibuchsen und Phantomspeisung auf allen 4 Monokanäle gibt das Proel einen Vorsprung vorm Flow, der nur Phantomspeisung auf die ersten 2 Kanäle und Kombibuchsen auf Kanäle 3 und 4 anbietet. Flow 8 hat einen Kopfhörerausgang mit große Klinke, Proel hat 2 mit kleine Klinke (allerdings nur in der Lautstärke separat regelbar). Beide Geräte haben einen Fußschaltereingang, um Effekte ein- und auszuschalten oder Presets durchzusteppen.
Beide Geräte kriegen ihren Saft über einen 5V USB-Anschluß (Flow 2,1A, Proel 3A) und können über entsprechende Powerbanks betrieben werden.
EFFEKTE
Hier hat das Flow 8 gewaltig die Nase vorn: 2 Effektinstanzen mit 16 wählbaren und rudimentär anpassbaren Presets für Hall, Chorus und Flanger. Das Proel hat hingegen nur ein Allerweltshall, der in der Größe und Intensität variiert werden kann. Das kann für viele Anwender ausreichen, wenn die Qualität stimmt.
USB & INTERFACE
Anschlußseitig gewinnt Proel eindeutig mit USB-C für Strom und Interface; Flow 8 hat einen krakeligen Micro-USB-B Anschluß für Strom und immerhin USB-B fürs Interface. Dafür ist das Flow interfaceseitig mit seinen umschaltbaren 10/4 „recording“ und 2/2 „streaming“ dem Proel mit nur 2/2 gnadenlos überlegen. Beide Geräte sind auf 24 Bit und 48kHz fest eingestellt.
BEDIENUNG AM GERÄT
Natürlich hat das Proel mit wirklich gut funktionierendem Touchscreen, Motorfader und zusätzlichen Bedienelementen in dieser Hinsicht die Nase weit vorn- es gibt einige Einstellungen beim Flow, die nur über App ansprechbar sind.
APP
Verbindung beim Flow über BT, nur eine Instanz machbar. Proel hat ein Hotspot eingebaut; ich konnte Tablet, Smartphone und Touchscreen gleichzeitig benutzen. Die Bewegung der Motorfader bei Fernbedienung ist (wie erwartet) nicht besonderes flüssig, geht aber. Funktionell schenken sich beide Apps nichts, sie sind schnell runtergeladen und eingerichtet.
KLANGQUALITÄT
Zum Vergleich nehme ich ein SM58 dynamisches und ein Neumann KMS105 Kondensatormikro und eine Harley Benton CLG-70ASR CE Gitarre mit Schertler TA direkt ohne DI-Box. Beide Pulte liefen an einen flat eingestellten EV Everse 8 sowie am Kopfhörerausgang: beide Mischpulte sind mit Gain bei Fader -0- sowohl am Kanal als auch am Master.
Das Ausgangssignal der Mikros war bei gleicher Gain-Einstellung (Shure +34, Neumann +30) jeweils praktisch gleich laut.
Harley Benton CLG-70ASR CE
Proel: Hi-Z Eingang, Gain +6 dB, Comp 4:1, Gate -71, etwas Hall
Flow: „Gitarreneingang“ Kanal 8, Gain 0, Comp 44%, etwas Hall
Beide Mixer arbeiten klar und rauschfrei, die Mischung mit Gesang und Gitarre kam bei beiden Geräten sauber und homogen heraus. Im direkten Vergleich klang das Proel in meinen Ohren recht neutral (oder auch „dünn“ bzw. „flach“); ich konnte das mit EQ-Einsatz problemlos andicken, allerdings ohne die Klangtiefe damit zu erhöhen. Das Flow klang dreidimensional, natürlicher und lebendiger. Für mich persönlich ist das Flow 8 eindeutiger Klangsieger, auch wenn das Proel grundsätzlich zufriedenstellende Ergebnisse lieferte.
WELCHES GERÄT FÜR WEM?
Proel Digipad 8, wenn
das mein erstes digitales Pult ist
ich mehr als 2x Phantomspeisung brauche
ich mit nur einen, sehr bedingt regelbaren, Halleffekt leben kann
mir ein einfaches digitales Interface ausreicht
ich die Bedienung am Gerät machen will
Behringer Flow 8, wenn
mir 2 Kanäle mit Phantomspeisung ausreichen
ich Mehrspurrecording machen will
ich mit Bedienung per App einverstanden bin
ich mit veralteten USB-Anschlüsse, insbesondere bei Strom, leben kann
ich professionellem Klang zu einen unfassbar günstigen Preis haben will
Und nun ran an den Speck!
ÜBERBLICK/EIN- & AUSGÄNGE
Die Kompaktheit des Flow 8, ca. 2/3 eines DIN A4 Blatts, hat die Montage auf mein Pedalboard ermöglicht. Das Proel ist durch das Display und die zusätzlichen Bedienelement deutlich größer, aber immer noch knapp kleiner als ein DIN A4 Blatt. Beide Geräte sind stabil gebaut; beim Proel liegen die Motorfader weiter auseinander als die nicht motorisierten Fader des Flow. Beide Geräte haben 4 mono- und 2 Stereoausgänge, 2 Auxwege und XLR Main-Ausgänge. Die 4 Kombibuchsen und Phantomspeisung auf allen 4 Monokanäle gibt das Proel einen Vorsprung vorm Flow, der nur Phantomspeisung auf die ersten 2 Kanäle und Kombibuchsen auf Kanäle 3 und 4 anbietet. Flow 8 hat einen Kopfhörerausgang mit große Klinke, Proel hat 2 mit kleine Klinke (allerdings nur in der Lautstärke separat regelbar). Beide Geräte haben einen Fußschaltereingang, um Effekte ein- und auszuschalten oder Presets durchzusteppen.
Beide Geräte kriegen ihren Saft über einen 5V USB-Anschluß (Flow 2,1A, Proel 3A) und können über entsprechende Powerbanks betrieben werden.
EFFEKTE
Hier hat das Flow 8 gewaltig die Nase vorn: 2 Effektinstanzen mit 16 wählbaren und rudimentär anpassbaren Presets für Hall, Chorus und Flanger. Das Proel hat hingegen nur ein Allerweltshall, der in der Größe und Intensität variiert werden kann. Das kann für viele Anwender ausreichen, wenn die Qualität stimmt.
USB & INTERFACE
Anschlußseitig gewinnt Proel eindeutig mit USB-C für Strom und Interface; Flow 8 hat einen krakeligen Micro-USB-B Anschluß für Strom und immerhin USB-B fürs Interface. Dafür ist das Flow interfaceseitig mit seinen umschaltbaren 10/4 „recording“ und 2/2 „streaming“ dem Proel mit nur 2/2 gnadenlos überlegen. Beide Geräte sind auf 24 Bit und 48kHz fest eingestellt.
BEDIENUNG AM GERÄT
Natürlich hat das Proel mit wirklich gut funktionierendem Touchscreen, Motorfader und zusätzlichen Bedienelementen in dieser Hinsicht die Nase weit vorn- es gibt einige Einstellungen beim Flow, die nur über App ansprechbar sind.
APP
Verbindung beim Flow über BT, nur eine Instanz machbar. Proel hat ein Hotspot eingebaut; ich konnte Tablet, Smartphone und Touchscreen gleichzeitig benutzen. Die Bewegung der Motorfader bei Fernbedienung ist (wie erwartet) nicht besonderes flüssig, geht aber. Funktionell schenken sich beide Apps nichts, sie sind schnell runtergeladen und eingerichtet.
KLANGQUALITÄT
Zum Vergleich nehme ich ein SM58 dynamisches und ein Neumann KMS105 Kondensatormikro und eine Harley Benton CLG-70ASR CE Gitarre mit Schertler TA direkt ohne DI-Box. Beide Pulte liefen an einen flat eingestellten EV Everse 8 sowie am Kopfhörerausgang: beide Mischpulte sind mit Gain bei Fader -0- sowohl am Kanal als auch am Master.
Das Ausgangssignal der Mikros war bei gleicher Gain-Einstellung (Shure +34, Neumann +30) jeweils praktisch gleich laut.
Harley Benton CLG-70ASR CE
Proel: Hi-Z Eingang, Gain +6 dB, Comp 4:1, Gate -71, etwas Hall
Flow: „Gitarreneingang“ Kanal 8, Gain 0, Comp 44%, etwas Hall
Beide Mixer arbeiten klar und rauschfrei, die Mischung mit Gesang und Gitarre kam bei beiden Geräten sauber und homogen heraus. Im direkten Vergleich klang das Proel in meinen Ohren recht neutral (oder auch „dünn“ bzw. „flach“); ich konnte das mit EQ-Einsatz problemlos andicken, allerdings ohne die Klangtiefe damit zu erhöhen. Das Flow klang dreidimensional, natürlicher und lebendiger. Für mich persönlich ist das Flow 8 eindeutiger Klangsieger, auch wenn das Proel grundsätzlich zufriedenstellende Ergebnisse lieferte.
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m
Liebling, ich habe den Mischer geschrumpft!
Ein paarmal im Jahr habe ich Veranstaltungen zu betreuen, bei denen vier bis acht Kanäle tatsächlich genug sind. Dafür habe ich bislang immer ein SoundCraft EFX-8 verwendet, einen kleinen Analogmischer mit eingebautem Multieffekt. Allerdings habe ich mich in den letzten Jahren auch an die Annehmlichkeiten und den Feature-Reichtum von digitalen Pulten gewöhnt. Dass dem EFX-8 ein LoCut und ein Kompressor pro Kanal fehlen, hat mich zunehmend mehr gestört. Auch, dass ich einen BlueTooth-Empfänger als externes Gerät mitbringen und verkabeln muss, ist bei manchen Kleinveranstaltung (bei denen von der schnellen Sorte, mit superkurzen Auf- und Abbauzeiten) eher unpraktisch. Also den Flow8 im Bundle mit dem passenden Kleinsten-Case von Thomann geordert!
Erster Eindruck: Man, ist der klein, man! Ungefähr ein Viertel der Größe vom EFX-8. Mit Gain, LoCut, 4-Band-EQ (vollparametrisch, wenn man dies in den Settings aktiviert) und Ein-Knopf-Kompressor pro Kanal, zwei Effektwegen und zwei Monitorwegen sowie EQs in den Ausgängen ist der Flow8 für meine Kleinstveranstaltungen mehr als ausreichend ausgestattet.
Man hat vier XLR-Eingänge (die ersten beiden mit schaltbarer Phantomspeisung, die nächsten beiden mit XLR/TRS Combo-Buchse) und dann nochmal vier Klinkeneingänge für zwei Stereokanäle, die geschickt beschaltet sind, wenn man nur einen Eingang von den beiden braucht (z.B. für eine Gitarre). Nutzt man en einen, hat man Instrumenten-Empfindlichkeit, nutzt man den anderen, hat man eine andere Empfindlichkeit. Nutzt man beide, haben sie dieselbe Empfindlichkeit. Dies für die Eingangspaare 5/6 und 7/8. Details finden sich ind er Anleitung. Dann gibt es noch BlueTooth und USB, wobei man sich hier für einen der beiden entscheiden muss.
Die Master L/R-Ausgänge haben XLR-Buchsen, die AUX sind Klinken. dann gibt es noch einen Fußschalteranschluss als Klinke. Ein Kopfhörerausgang komplettiert die Ausstattung.
Die Lautstärke, Gain, Effekt- und Monitormixes kann man am Gerät einstellen, Kompressor, Panorama und EQ nur per App. Ach ja, man kann Mitschnitte über USB machen (noch nicht probiert) und per BlueTooth Audio zu dem Mischer streamen. Auch die Bedienung erfolgt über BT, man kann also gleichzeitig zwei Geräte an den Flow8 koppeln.
Die Effekte sind zwar nur sehr bedingt variabel, klingen für meinen Geschmack aber nicht schlecht. Man hat jedenfalls mehr Effekte zur Verfügung als bei jedem analogen Kleinmischpult vergleichbarer Größe und Kanalanzahl.
Die Bedienung über die App ist nicht schlecht. Okay, es ginge noch besser, aber wenn man sich erstmal an die Eigenheiten der Bedienung gewöhnt hat, kommt man klar. Ein Smartphone reicht von der Größe für die Bedienung des Flow8 aus, mit einem iPhone mini (ein Tablett in der 8-Zoll-Klasse) wird es richtig komfortabel. In größeren Tabletts sehe ich hier keinen Zugewinn mehr an Bedienkomfort.
Zur Bedienung habe ich ein paar alte iPhones (gen 12 und 13) reaktiviert, aber ich glaube, die Verbindung zum Gerät ist bei neueren iPhones stabiler. Aber auch hier: Man kommt klar.
Schade finde ich, dass die Spannungsversorgung über Micro-USB und nicht über USB-C erfolgt. Auch der Anschluss für Aufnahme und Wiedergabe über USB hätte nicht unbedingt USB-B sein müssen, so braucht man immer ein Adapterkabel, egal, was man mit dem Anschluss vorhat. Und wenn wir schon beim Beschweren sind: Wenn man die Vollparametrik in den EQs aktiviert, zeigt die App merkwürdige Werte und Regelbereiche für die Bandbreite an. Da hätte man besser arbeiten können. Auch eine Anzeige der resultierenden Frequenzkurve ist bei anderen Mischern üblich. Hier leider nicht.
Ansonsten jedoch sehe ich bei dem Flow8 von Behringer (gemessen am Einsatzbereich) fast nur Positives. Ich brauche hier keine Gates (aber wenn, dann wäre so eins mit Ein-Knopf-bedienung völlig ausreichend gewesen). Angeblich kann man messen, dass die Kanäle sich beim Gain und dem Rauschverhalten ein wenig unterscheiden - in der Praxis bei der Beschallung kleiner und kleinster Events spielt das aber keine Rolle. Die Audioqualität ist mehr als ausreichend für den Zweck. Es kann sein, dass ich im Sommer noch ein paar von diesen Mischern brauche, für die Beschallung mehrerer kleiner Bühnen auf einem Festival. In dem Fall wäre der Flow8 gesetzt.
Der Preis von 169 EUR (bzw. 205 EUR mit Thomann-Case) ist heutzutage sehr angemessen, früher wäre es ein Knallerpreis.
Erster Eindruck: Man, ist der klein, man! Ungefähr ein Viertel der Größe vom EFX-8. Mit Gain, LoCut, 4-Band-EQ (vollparametrisch, wenn man dies in den Settings aktiviert) und Ein-Knopf-Kompressor pro Kanal, zwei Effektwegen und zwei Monitorwegen sowie EQs in den Ausgängen ist der Flow8 für meine Kleinstveranstaltungen mehr als ausreichend ausgestattet.
Man hat vier XLR-Eingänge (die ersten beiden mit schaltbarer Phantomspeisung, die nächsten beiden mit XLR/TRS Combo-Buchse) und dann nochmal vier Klinkeneingänge für zwei Stereokanäle, die geschickt beschaltet sind, wenn man nur einen Eingang von den beiden braucht (z.B. für eine Gitarre). Nutzt man en einen, hat man Instrumenten-Empfindlichkeit, nutzt man den anderen, hat man eine andere Empfindlichkeit. Nutzt man beide, haben sie dieselbe Empfindlichkeit. Dies für die Eingangspaare 5/6 und 7/8. Details finden sich ind er Anleitung. Dann gibt es noch BlueTooth und USB, wobei man sich hier für einen der beiden entscheiden muss.
Die Master L/R-Ausgänge haben XLR-Buchsen, die AUX sind Klinken. dann gibt es noch einen Fußschalteranschluss als Klinke. Ein Kopfhörerausgang komplettiert die Ausstattung.
Die Lautstärke, Gain, Effekt- und Monitormixes kann man am Gerät einstellen, Kompressor, Panorama und EQ nur per App. Ach ja, man kann Mitschnitte über USB machen (noch nicht probiert) und per BlueTooth Audio zu dem Mischer streamen. Auch die Bedienung erfolgt über BT, man kann also gleichzeitig zwei Geräte an den Flow8 koppeln.
Die Effekte sind zwar nur sehr bedingt variabel, klingen für meinen Geschmack aber nicht schlecht. Man hat jedenfalls mehr Effekte zur Verfügung als bei jedem analogen Kleinmischpult vergleichbarer Größe und Kanalanzahl.
Die Bedienung über die App ist nicht schlecht. Okay, es ginge noch besser, aber wenn man sich erstmal an die Eigenheiten der Bedienung gewöhnt hat, kommt man klar. Ein Smartphone reicht von der Größe für die Bedienung des Flow8 aus, mit einem iPhone mini (ein Tablett in der 8-Zoll-Klasse) wird es richtig komfortabel. In größeren Tabletts sehe ich hier keinen Zugewinn mehr an Bedienkomfort.
Zur Bedienung habe ich ein paar alte iPhones (gen 12 und 13) reaktiviert, aber ich glaube, die Verbindung zum Gerät ist bei neueren iPhones stabiler. Aber auch hier: Man kommt klar.
Schade finde ich, dass die Spannungsversorgung über Micro-USB und nicht über USB-C erfolgt. Auch der Anschluss für Aufnahme und Wiedergabe über USB hätte nicht unbedingt USB-B sein müssen, so braucht man immer ein Adapterkabel, egal, was man mit dem Anschluss vorhat. Und wenn wir schon beim Beschweren sind: Wenn man die Vollparametrik in den EQs aktiviert, zeigt die App merkwürdige Werte und Regelbereiche für die Bandbreite an. Da hätte man besser arbeiten können. Auch eine Anzeige der resultierenden Frequenzkurve ist bei anderen Mischern üblich. Hier leider nicht.
Ansonsten jedoch sehe ich bei dem Flow8 von Behringer (gemessen am Einsatzbereich) fast nur Positives. Ich brauche hier keine Gates (aber wenn, dann wäre so eins mit Ein-Knopf-bedienung völlig ausreichend gewesen). Angeblich kann man messen, dass die Kanäle sich beim Gain und dem Rauschverhalten ein wenig unterscheiden - in der Praxis bei der Beschallung kleiner und kleinster Events spielt das aber keine Rolle. Die Audioqualität ist mehr als ausreichend für den Zweck. Es kann sein, dass ich im Sommer noch ein paar von diesen Mischern brauche, für die Beschallung mehrerer kleiner Bühnen auf einem Festival. In dem Fall wäre der Flow8 gesetzt.
Der Preis von 169 EUR (bzw. 205 EUR mit Thomann-Case) ist heutzutage sehr angemessen, früher wäre es ein Knallerpreis.
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Ich will FLOW 12, 14 oder 16!
Ein super Teil!
Wir haben ein Schlager-Trio und mischen selbst unter dem Synth, wollen das demnächst aber einem Techniker überlassen.
Hatte zwei Aktiv-EV 12 Boxen angeschlossen, sowie 3 Mikros, Synth, Ipad und 1 Gitarre dann war voll.
Wünschte mir einen 3,5 Klinkeneingang für Pausenmusikplayer. Dann Tablet/Handy nur zur Steuerung.
Die Bedienung per Smartphone oder Tablet super, sehr übersichtlich.
Hatte schon einige Digimixer (Ui24, XR 16, DL 1608) probiert, aber alle hatten irgendwelche Nachteile. Der wesentliche Vorteil ist beim FLOW sofort in den wichtigsten Parameter-die Lautstärke- per Hand eingreifen zu können. Aber auch Monitor- und Effektanteile lassen sich wunderbar auch am Gerät zuweisen. Effekt per Fußschalter an und aus geht auch.
Der Flow hat auch mit einer angeschlossenen Power-Bank funktioniert, also Netzunabhängig.
Der Preis ist natürlich auch Hammer und ich würde gern mehr für einen 12er oder das Doppelte für einen 16er bezahlen.
Vorteile: Preis, Größe, Einfachheit, Bedienbarkeit, Klagqualität
Nachteil (für mich): zu wenig Eingänge
Fazit: Hab den FLOW mit weinenden Augen zurückgeschickt, wegen der zu wenigen Eingänge. Ich warte auf den größeren FLOW, wie immer er auch heißt....
Wir haben ein Schlager-Trio und mischen selbst unter dem Synth, wollen das demnächst aber einem Techniker überlassen.
Hatte zwei Aktiv-EV 12 Boxen angeschlossen, sowie 3 Mikros, Synth, Ipad und 1 Gitarre dann war voll.
Wünschte mir einen 3,5 Klinkeneingang für Pausenmusikplayer. Dann Tablet/Handy nur zur Steuerung.
Die Bedienung per Smartphone oder Tablet super, sehr übersichtlich.
Hatte schon einige Digimixer (Ui24, XR 16, DL 1608) probiert, aber alle hatten irgendwelche Nachteile. Der wesentliche Vorteil ist beim FLOW sofort in den wichtigsten Parameter-die Lautstärke- per Hand eingreifen zu können. Aber auch Monitor- und Effektanteile lassen sich wunderbar auch am Gerät zuweisen. Effekt per Fußschalter an und aus geht auch.
Der Flow hat auch mit einer angeschlossenen Power-Bank funktioniert, also Netzunabhängig.
Der Preis ist natürlich auch Hammer und ich würde gern mehr für einen 12er oder das Doppelte für einen 16er bezahlen.
Vorteile: Preis, Größe, Einfachheit, Bedienbarkeit, Klagqualität
Nachteil (für mich): zu wenig Eingänge
Fazit: Hab den FLOW mit weinenden Augen zurückgeschickt, wegen der zu wenigen Eingänge. Ich warte auf den größeren FLOW, wie immer er auch heißt....
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M
Flow 8 für den guten Flow...
Einleitend sei gesagt, dass sich die sehr gute Gesamtbewertung auf das sehr, sehr gute Preis-/Leistungsverhältnis bezieht. Wir haben auch Digitalmixer für den 10-fachen Preis, deren Sound natürlich noch deutlich besser ist, als das Behringer Flow 8. Dennoch ist dieser kleine Mixer soundtechnisch den meisten Analogpulten ähnlicher Größenordnung bis ca. 1000,- EUR überlegen! Woher ich das weiß? Ich habe sehr viele Analog-Pulte im hohen 3-stelligen Preisbereich getestet. Die Qualität im analogen Bereich ist bzgl. Preis-/Leistungverhältnis in den letzten Jahrzehnten drastisch gesunken! Normalerweise kaufe ich seit geraumer Zeit keinerlei Behringer-Produkte mehr, obwohl es immer ´mal wieder Produkte gibt, die eine vernünftige Qualität zu haben scheinen - so wohl offensichtlich auch beim Flow 8.
Die Haptik, Verarbeitung, Fader und Drehregler machen einen guten Eindruck. Nach Firmware-Update funktioniert alles so wie beschrieben. Die Features für so ein kleines Mini-Mischpult sind als außergewöhnlich zu bezeichnen. Die Bluetooth-Koppelung mit diversen Smartphones, Tablets - egal ob Apple oder Android (auch mit verschiedenen Software-Versionen getestet) - war jederzeit problemlos möglich (sofern man "Standort" aktiviert!). Die Nutzung als Audio-Interface (z.B. Playback-Wiedergabe) direkt vom Laptop zum Mixer gelang ebenfalls ohne Probleme, wobei man z.B. auswählen kann, ob Line-Eingänge 5/6 als USB-Eingang 1/2 oder Line-Eingänge 7/8 vom PC bzw. Laptop über Stream 3/4 "gefüttert" werden.
Die Fernbedienung per Bluetooth ist fantastisch - kleinere Veranstaltungen kann man somit an der besten Hörposition abmischen, wenn da nur nicht ein für mich großer Wermutstropfen vorhanden wäre: Bei der App fehlt nämlich noch die Möglichkeit auf der Hauptebene (Main) ein Effekte-FX-Mute-Button!! Bei Ansagen zwischen den Songs sind Halleffekte nämlich nicht so der Renner...
Ansonsten: Klare Kaufempfehlung!
+ Sound
+ Bedienung
+ "Größe"
+ Gewicht
+ Bluetooth-App
+ Übersicht (auch ohne Handbuch leicht zu verstehen)
+ 15 Szenenspeicher
- bei App kein FX-Mute-Button
- Stromversorgungsstecker USB (filigran, aufpassen!)
Die Haptik, Verarbeitung, Fader und Drehregler machen einen guten Eindruck. Nach Firmware-Update funktioniert alles so wie beschrieben. Die Features für so ein kleines Mini-Mischpult sind als außergewöhnlich zu bezeichnen. Die Bluetooth-Koppelung mit diversen Smartphones, Tablets - egal ob Apple oder Android (auch mit verschiedenen Software-Versionen getestet) - war jederzeit problemlos möglich (sofern man "Standort" aktiviert!). Die Nutzung als Audio-Interface (z.B. Playback-Wiedergabe) direkt vom Laptop zum Mixer gelang ebenfalls ohne Probleme, wobei man z.B. auswählen kann, ob Line-Eingänge 5/6 als USB-Eingang 1/2 oder Line-Eingänge 7/8 vom PC bzw. Laptop über Stream 3/4 "gefüttert" werden.
Die Fernbedienung per Bluetooth ist fantastisch - kleinere Veranstaltungen kann man somit an der besten Hörposition abmischen, wenn da nur nicht ein für mich großer Wermutstropfen vorhanden wäre: Bei der App fehlt nämlich noch die Möglichkeit auf der Hauptebene (Main) ein Effekte-FX-Mute-Button!! Bei Ansagen zwischen den Songs sind Halleffekte nämlich nicht so der Renner...
Ansonsten: Klare Kaufempfehlung!
+ Sound
+ Bedienung
+ "Größe"
+ Gewicht
+ Bluetooth-App
+ Übersicht (auch ohne Handbuch leicht zu verstehen)
+ 15 Szenenspeicher
- bei App kein FX-Mute-Button
- Stromversorgungsstecker USB (filigran, aufpassen!)
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g
Liebe auf den 2. Blick :-)
Ich habe nicht so viel Platz für mein Homerecording Hobby und habe nach einem platzsparenden Mischpult gesucht. Dabei bin ich zuerst auf das Behringer Xenyx X1204 USB gestoßen. Ist für mich auch ein Super Teil (habe auch eine Bewertung dazu geschrieben). Dann habe ich aber noch weiter herumgestöbert und bin auf das Flow 8 gestoßen ... und das toppt das Xenyx X1204 USB mit Abstand. Zunächst war ich mir nur nicht so sicher, ob mir das gefallen würde, erweiterte Einstellungen (z.B. Equalizer, Balance etc.) über ein Smartphone oder Tablet Display zu bedienen, ...denn es hat für mich auch etwas, wenn man die Regler anfassen kann und so direkten Zugriff hat,
...aber die weiteren Vorteile haben dann für mich einfach überwogen.
Ich zähle mal auf:
1) Das Flow 8 ist noch viel kompakter, leichter und platzsparender und dabei auch sehr massiv und robust gebaut. Es fühlt sich sehr wertig an.
2) Von der Technik her ist das Flow 8 auf viel neuerem Stand (bei Thomann erhältlich seit 2020) als das Xenyx X1204 USB (...erhältlich seit 2010)
3) das USB-Interface ... (zusammenhängend mit Punkt 2) ... mit technische Werten auf neuerem Stand und nicht nur 2, ...sondern gleich 8 Spuren, die man gleichzeitig aufnehmen kann.
4) und immer noch das USB-Interface: fantastisch niedrige Latenzwerte: Ich merke beim "normalen" Spielen (ohne akribisch darauf zu achten) von VST Instrumenten überhaupt keine Verzögerungen mehr.
5) Zwei Effekte gleichzeitig nutzbar und 2 Monitorwege (ich benutze hiervon bisher nur einen für ein 2. Paar Monitorlautsprecher)
6) Klang: und Rauschabstand: TOP!
7) Anschlußmöglichkeiten: TOP!
8) Nicht das Allerwichtigste, aber trotzdem zur Info: Das Flow 8 braucht nur wenig Strom und könnte deshalb auch gut mit Powerbank z.B. für Strassenmusik genutzt werden, das Xenyx X1204 USB hingegen hat eine überdurchschnittlich hohe Leistungsaufnahme von 40W (bedeutet höherere Stromverbrauch und es kann auch etwas warm werden.)
9) Von der Bedienbarkeit: das Wichtigste ist im direkten Zugriff
und die Menüführung (Display und App) ... ist alles logisch, durchdacht gestaltet und weitgehend selbsterklärend.
10) Tolle Sache zusätzlich: Musik über Bluetooth Audio abspielen lassen
Die erweiterten Funktionen über Handy oder Tablet zu bedienen ist einfach nur Geschmackssache, der eine mag es, der andere nicht, aber man muss auch sehen, dass es in dieser kompakten Bauweise auch nicht anders geht, denn mehr Regler und Knöpfe brauchen ja auch wieder mehr Platz.
Ich war mir wie gesagt vor dem Kauf nicht sicher, ob mir die Bedienung der erweiterten Fuktionen über mein Smartphone gefallen würde, aber seit dem ich es nun besitze bin ich von dem Flow 8 mehr als begeistert.
...aber die weiteren Vorteile haben dann für mich einfach überwogen.
Ich zähle mal auf:
1) Das Flow 8 ist noch viel kompakter, leichter und platzsparender und dabei auch sehr massiv und robust gebaut. Es fühlt sich sehr wertig an.
2) Von der Technik her ist das Flow 8 auf viel neuerem Stand (bei Thomann erhältlich seit 2020) als das Xenyx X1204 USB (...erhältlich seit 2010)
3) das USB-Interface ... (zusammenhängend mit Punkt 2) ... mit technische Werten auf neuerem Stand und nicht nur 2, ...sondern gleich 8 Spuren, die man gleichzeitig aufnehmen kann.
4) und immer noch das USB-Interface: fantastisch niedrige Latenzwerte: Ich merke beim "normalen" Spielen (ohne akribisch darauf zu achten) von VST Instrumenten überhaupt keine Verzögerungen mehr.
5) Zwei Effekte gleichzeitig nutzbar und 2 Monitorwege (ich benutze hiervon bisher nur einen für ein 2. Paar Monitorlautsprecher)
6) Klang: und Rauschabstand: TOP!
7) Anschlußmöglichkeiten: TOP!
8) Nicht das Allerwichtigste, aber trotzdem zur Info: Das Flow 8 braucht nur wenig Strom und könnte deshalb auch gut mit Powerbank z.B. für Strassenmusik genutzt werden, das Xenyx X1204 USB hingegen hat eine überdurchschnittlich hohe Leistungsaufnahme von 40W (bedeutet höherere Stromverbrauch und es kann auch etwas warm werden.)
9) Von der Bedienbarkeit: das Wichtigste ist im direkten Zugriff
und die Menüführung (Display und App) ... ist alles logisch, durchdacht gestaltet und weitgehend selbsterklärend.
10) Tolle Sache zusätzlich: Musik über Bluetooth Audio abspielen lassen
Die erweiterten Funktionen über Handy oder Tablet zu bedienen ist einfach nur Geschmackssache, der eine mag es, der andere nicht, aber man muss auch sehen, dass es in dieser kompakten Bauweise auch nicht anders geht, denn mehr Regler und Knöpfe brauchen ja auch wieder mehr Platz.
Ich war mir wie gesagt vor dem Kauf nicht sicher, ob mir die Bedienung der erweiterten Fuktionen über mein Smartphone gefallen würde, aber seit dem ich es nun besitze bin ich von dem Flow 8 mehr als begeistert.
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