j
Ouch.
Angelockt von den generell guten Bewertungen sollte dies nun meine erste Ukulele werden. "Für den Preis" kann man ja auch nicht viel falsch machen.
Macht man auch nicht. Allerdings habe ich eventuell ein Instrument erwischt, das durch alle Kontrollen geschlüpft ist, falls welche stattfanden.
Schon beim Auspacken floss Blut (ouch), die Bünde standen an beiden Seiten heftig und scharfkantig über. Begeistert, weil ich mittlerweile gerne bastle, aber ungerne Sachen zurückschicke, wurden Feile und Sandpapier gezückt und das Problem (und die Farbe an den Griffbrettkanten) behoben.
Dann konnte es so richtig losgehen und ich wurde mit gutem Handling und einem schönen warmen und verhältnismäßig vollem Klang und erstaunlicher Lautstärke belohnt.
Das half dann auch über die weiteren Entdeckungen hinweg, wie die ziemlich hakeligen Mechaniken, ständiges Verstimmen, Schnarren (1.Bund) und Deadspots (13/14) auf der A-Saite (alle anderen sind aber okay) und ein rauhes und trockenes Griffbrett. Nach einer kleinen Grundüberholung mit viel Öl, Bünde polieren und neuen Saiten (die Mechaniken sind später fällig) sieht die Welt besser aus; und der Klang rechtfertigt diesen "für den Preis" recht großen Aufwand aber in meinen Augen doch. Ach ja, die Farbe ist schön und die generelle Verarbeitung von Korpus und Hals völlig okay.
Also, auch wenn die Bewertung eher durchwachsen ausfällt, das Instrument macht Spaß und Lust auf mehr. Und wahrscheinlich ist ja auch nicht jedes Exemplar so.
Edit: Mit neuen Mechaniken von Ortega ließ sich eine deutliche Verbesserung erzielen; der Stimmvorgang ist einfacher und genauer. Grund sind die Zahnräder, die beim Original sehr "flachzahnig" sind und schnell abnutzen. Wie gesagt, ich mag den Klang dieser Ukulele, also rechtfertigt sich der Aufwand in gewisser Weise. Und natürlich war klar, dass angesichts der vermutlich geringen Produktionskosten nichts superhochwertiges zu erwarten war. Aber geblendet von den Bewertungen... Aber wenn man Pech hat, kann man immerhin noch selbst Hand anlegen, und da lernt sich dann ja auch was.
Macht man auch nicht. Allerdings habe ich eventuell ein Instrument erwischt, das durch alle Kontrollen geschlüpft ist, falls welche stattfanden.
Schon beim Auspacken floss Blut (ouch), die Bünde standen an beiden Seiten heftig und scharfkantig über. Begeistert, weil ich mittlerweile gerne bastle, aber ungerne Sachen zurückschicke, wurden Feile und Sandpapier gezückt und das Problem (und die Farbe an den Griffbrettkanten) behoben.
Dann konnte es so richtig losgehen und ich wurde mit gutem Handling und einem schönen warmen und verhältnismäßig vollem Klang und erstaunlicher Lautstärke belohnt.
Das half dann auch über die weiteren Entdeckungen hinweg, wie die ziemlich hakeligen Mechaniken, ständiges Verstimmen, Schnarren (1.Bund) und Deadspots (13/14) auf der A-Saite (alle anderen sind aber okay) und ein rauhes und trockenes Griffbrett. Nach einer kleinen Grundüberholung mit viel Öl, Bünde polieren und neuen Saiten (die Mechaniken sind später fällig) sieht die Welt besser aus; und der Klang rechtfertigt diesen "für den Preis" recht großen Aufwand aber in meinen Augen doch. Ach ja, die Farbe ist schön und die generelle Verarbeitung von Korpus und Hals völlig okay.
Also, auch wenn die Bewertung eher durchwachsen ausfällt, das Instrument macht Spaß und Lust auf mehr. Und wahrscheinlich ist ja auch nicht jedes Exemplar so.
Edit: Mit neuen Mechaniken von Ortega ließ sich eine deutliche Verbesserung erzielen; der Stimmvorgang ist einfacher und genauer. Grund sind die Zahnräder, die beim Original sehr "flachzahnig" sind und schnell abnutzen. Wie gesagt, ich mag den Klang dieser Ukulele, also rechtfertigt sich der Aufwand in gewisser Weise. Und natürlich war klar, dass angesichts der vermutlich geringen Produktionskosten nichts superhochwertiges zu erwarten war. Aber geblendet von den Bewertungen... Aber wenn man Pech hat, kann man immerhin noch selbst Hand anlegen, und da lernt sich dann ja auch was.
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M
Unentschlossen
Ich finde die Ukulele sehr schön. Da es meine erste Ukulele ist, kann ich den Klang nicht mit anderen vergleichen. Ich persönlich finde den Klang aber top. Leider bin ich mir noch nicht sicher, ob ich sie denn behalten möchte, denn die Saiten sind bereits im 5. Bund sehr weit vom Griffbrett entfernt, was mich besonders beim Tapping sehr stört…
Alles in allem ganz cooles Teil. Das mit den Saiten ist wirklich das einzige was mich daran stört. Aber das dann sehr :-/
Alles in allem ganz cooles Teil. Das mit den Saiten ist wirklich das einzige was mich daran stört. Aber das dann sehr :-/
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W
Auch hier: Autsch
Muss mich leider der schlechten Bewertung wegen komplett unbearbeiteter Bundenden anschließen. Da Oktavreinheit gegeben war, für den Preis sehr ordentlicher Klang und schnarrfreie noch relativ flache Saitenlage, habe ich die Bundenden selbst bearbeitet. Da die die scharfkantigsten Bundenden waren die mit jemals begegnet sind (und ich habe einige Gitarren, Bässe und Ukulelen), gibt es für die Verarbeitung nur einen Stern, obwohl sonst alles passt, denn dieses Modell richtet sich ja in erster Linie an Anfänger und für Anfänger finde ich das eine Zumutung.
Punktabzug auch bei Features weil ich die Bumblebee auch wegen des angegebenen breiten Griffbretts (38mm!) gekauft habe, mein Exemplar aber nur Standard-Sattelbreite von 35 cm hat. Trotz der Mängel mag ich sie, aber wie gesagt, nix für Anfänger bzw. Leute die keine Arbeit reinstecken wollen.
Punktabzug auch bei Features weil ich die Bumblebee auch wegen des angegebenen breiten Griffbretts (38mm!) gekauft habe, mein Exemplar aber nur Standard-Sattelbreite von 35 cm hat. Trotz der Mängel mag ich sie, aber wie gesagt, nix für Anfänger bzw. Leute die keine Arbeit reinstecken wollen.
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