EM
Gute Funktionalität aber immer noch Audio-Dropouts
Die Installation und Registrierung der Software auf meinem Win11 Rechner war problemlos. Auch das Einbinden mit meiner DAW war ebenfalls einfach.
Was ich bis heute nicht geschafft habe, ist eine dauerhafte stabile Verbindung zum Mischpult und I/O Device zu erreichen. Die Latenzzeit von mehr als 10 ms wird immer wieder überschritten und Dante schaltet dann das System vorübergehend stumm. Ich habe die Dante Zertifizierung L1 & L2 erfolgreich abgeschlossen, die Switches korrekt konfiguriert und unterschiedlichen LAN Konfigurationen am Rechner ausprobiert. Zum Schluss habe ich eine AVIO USB-C Device gekauft und bis jetzt läuft alles nun ohne DVS sehr stabil. Momentan brauche ich nicht mehr Kanäle und bleibe deshalb bei der HW-Lösung.
Vielleicht läuft DVS stabiler auf einem Mac, aber ich kann es auf meinem Windows System nicht wirklich verwenden. Immerhin mit der übertragbaren Lizenz könnte ich später die SW auf einem anderen System testen. Viel Erfolg!
Was ich bis heute nicht geschafft habe, ist eine dauerhafte stabile Verbindung zum Mischpult und I/O Device zu erreichen. Die Latenzzeit von mehr als 10 ms wird immer wieder überschritten und Dante schaltet dann das System vorübergehend stumm. Ich habe die Dante Zertifizierung L1 & L2 erfolgreich abgeschlossen, die Switches korrekt konfiguriert und unterschiedlichen LAN Konfigurationen am Rechner ausprobiert. Zum Schluss habe ich eine AVIO USB-C Device gekauft und bis jetzt läuft alles nun ohne DVS sehr stabil. Momentan brauche ich nicht mehr Kanäle und bleibe deshalb bei der HW-Lösung.
Vielleicht läuft DVS stabiler auf einem Mac, aber ich kann es auf meinem Windows System nicht wirklich verwenden. Immerhin mit der übertragbaren Lizenz könnte ich später die SW auf einem anderen System testen. Viel Erfolg!
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J
Windows: Energiesparmodus deaktivieren
Fazit:
Läuft stabil, aber die Latenz ist vergleichsweise hoch. Physische Geräte können das deutlich besser, aber kosten auch wesentlich mehr. Die Einrichtung und Bedienung ist selbsterklärend.
---
Zunächst hatte ich regelmäßig Knackser in der Signalübertragung, bis ich die Windows-Energieeinspareinstellungen deaktiviert hatte. Seitdem keine Probleme: Stabiler Betrieb mit 4ms-Netzlatenz-Einstellung sogar über Noname-USB-Ethernet und 16+16 Kanäle im WDM-Modus!
Die effektive Latenz ist allerdings noch mal größer, denn es müssen mehrere Latenzen zusammengerechnet werden: Netzwerklatenz des externen Dante-Geräts + Netzwerklatenz der VSoundcard + ASIO-Latenz der DVS.
Der ASIO-Treiber läuft auf meiner Hardware stabil mit minimal 5ms & 256 Puffer.
So ist man schnell bei >10ms für stabilen Betrieb in einer Richtung.
Das können einige (physische) Audiointerfaces deutlich besser.
Somit ist die DVS gut für Anwendungen geeignet, bei denen die Latenz nicht die höchste Priorität hat aber dafür die Flexibilität vom Netzwerk im Vordergrund steht und man sich ein wenig Geld sparen möchte.
Mir ist aufgefallen, dass die DAW bei ASIO nur dann Fehler meldet, wenn der ASIO-Treiber nicht hinterherkam. Wenn es im Netzwerk Aussetzer gibt läuft die DAW ohne Fehlermeldung weiter. Vielleicht ist das sogar eine gute Entscheidung, z.B. wenn eins von mehreren Dante-Geräten ausfällt, aber die Aufnahme/Wiedergabe ansonsten weiterlaufen soll. Für die volle Kontrolle muss man das Monitoring vom Dante Controller stets im Auge behalten.
Schade finde ich die Einschränkung, dass man die Pufferlatenz nur 4, 6 und 10ms einstellen kann. 40ms für eine wirklich nahezu ausschließlich Übertragung gibt es nur in der Pro-Version im teuren Abo.
Die Bedienung ist selbsterklärend. Keine Fallstricke.
Leider steht irgendwo im Kleingedruckten, dass die Lizenz nur so lange gilt, wie Audinate die jeweilige Systemumgebung unterstützt. Also womöglich gar nicht lebenslänglich.
Läuft stabil, aber die Latenz ist vergleichsweise hoch. Physische Geräte können das deutlich besser, aber kosten auch wesentlich mehr. Die Einrichtung und Bedienung ist selbsterklärend.
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Zunächst hatte ich regelmäßig Knackser in der Signalübertragung, bis ich die Windows-Energieeinspareinstellungen deaktiviert hatte. Seitdem keine Probleme: Stabiler Betrieb mit 4ms-Netzlatenz-Einstellung sogar über Noname-USB-Ethernet und 16+16 Kanäle im WDM-Modus!
Die effektive Latenz ist allerdings noch mal größer, denn es müssen mehrere Latenzen zusammengerechnet werden: Netzwerklatenz des externen Dante-Geräts + Netzwerklatenz der VSoundcard + ASIO-Latenz der DVS.
Der ASIO-Treiber läuft auf meiner Hardware stabil mit minimal 5ms & 256 Puffer.
So ist man schnell bei >10ms für stabilen Betrieb in einer Richtung.
Das können einige (physische) Audiointerfaces deutlich besser.
Somit ist die DVS gut für Anwendungen geeignet, bei denen die Latenz nicht die höchste Priorität hat aber dafür die Flexibilität vom Netzwerk im Vordergrund steht und man sich ein wenig Geld sparen möchte.
Mir ist aufgefallen, dass die DAW bei ASIO nur dann Fehler meldet, wenn der ASIO-Treiber nicht hinterherkam. Wenn es im Netzwerk Aussetzer gibt läuft die DAW ohne Fehlermeldung weiter. Vielleicht ist das sogar eine gute Entscheidung, z.B. wenn eins von mehreren Dante-Geräten ausfällt, aber die Aufnahme/Wiedergabe ansonsten weiterlaufen soll. Für die volle Kontrolle muss man das Monitoring vom Dante Controller stets im Auge behalten.
Schade finde ich die Einschränkung, dass man die Pufferlatenz nur 4, 6 und 10ms einstellen kann. 40ms für eine wirklich nahezu ausschließlich Übertragung gibt es nur in der Pro-Version im teuren Abo.
Die Bedienung ist selbsterklärend. Keine Fallstricke.
Leider steht irgendwo im Kleingedruckten, dass die Lizenz nur so lange gilt, wie Audinate die jeweilige Systemumgebung unterstützt. Also womöglich gar nicht lebenslänglich.
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