Hier gehts um das Guitars Dime from Hell von DEAN.
Die Optik ist, dank der geschmackvollen farblichen Gestaltung und der Korpusform, schon mal sehr ansprechen. Bei weitem übertroffen wir sie aber von der bestechenden Bespielbarkeit, die der Hals mit seinen Jumbo-Bünden und leichtem V-Shaping bietet. Auch die Stimmsicherheit ist selbst bei exzessiven Anwendungen des Virbratohebels kein Problem. Nun kommen wir zum Sound.
Wie auf den ersten Blick schon erkennen sollte, fühlt sich die Gitarre am wohlsten im High-Gain bereich. Im Clean-Kanal dagegen, um das einzige Manko des Dean-Modells zu nennen, zeigt sie wenig Brillianz, und erzeugt, bei härterem Anschlag, häufig ungewollte Verzehrung, die sich auf das Klangbild störend auswirken. Die Klasse der Gitarre macht sich erst am Verzerrten Amp bemerkbar.
Hier tönt einem druckvoller Rhythmus-Sound und durchsetzungsfähiger Lead-Sound, mit hohen Anteil der mittleren Frequenzen entgegen. Vorallem über den Hals-Pickup (Bill Lawrence Humbucker) gespielt ist der Sound beeindrucken. Mit dieser Einstellung lassen sich auch ganz einfach Pinch-Harmonics, im Stile Dimebag Darrel's erzeugen. Alles in allem kann mit mit dem Kauf dieses Modells, dank der Optik, Bespielbarkeit, den Features und des Sound im High-Gain Bereich sehr zufrieden sein.