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Digitech Trio+ Band Creator satin red

26 Kundenbewertungen

4.5 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

Digitech 70th Anniv. Trio+ Band Creator
€ 222
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

1 Rezension

A
Live-Einsatz kaum möglich
Ackush 30.04.2026
Ich versprach mir vom Einsatz des Band-Creators die Realisierung eines Band-Sounds als Solo-Künstler. Ich hatte nicht den Anspruch, den Creator live anzulernen sondern vielmehr vor, zu vorbereiteten Playbacks zu spielen.
Im Prinzip wurde alles über die Stärken und Schwächen des Gerätes in den Bewertungen bereits erfasst:

+ Klang und Rythmen erzeugen nach einigem Herumprobieren tolle, Playbacks aus Bass und Schlagzeug als Ergänzung zur eigenen Gitarre und ggf. Harp.
+ Die Änderungs-Möglichkeiten des Grund-Playbacks durch Intensität, Bass-Variation (viel, mittel, Grundtöne) und Schlagzeug-Variation (schnelles/ langsames Tempo) sind gute Möglichkeiten zur atmosphärischen Vertiefung der Playbacks.
+ Die Auto-Start-Stop-Funktionen erlauben ein entspanntes Arbeiten beim "Anlernen" des Gerätes und beim Erstellen der Playbacks.
+ Der Einzähler ist beim Live-Einsatz mitunter Gold wert.
+ Die Möglichkeit des Einspielens von fünf (!) Parts macht das Erstellen vieler Songs für Liveauftritte (freie allgemeine Form mit Intro, Strophe, Refrain, Coda, Outro) überhaupt erst möglich!

* Die Playbacks die erstellt werden haben mit den Originalen normalerweise nur wenig gemein. Das Gerät bietet halt an und der Musiker frisst oder stirbt. Da ich in meiner Performance selten nah an der Vorlage bin und eigentlich immer nach einigem Suchen zu einem gefälligen Plaback komme, sehe ich diesen Punkt nicht so krass. Für Perfektionisten hilft hier aber wohl nur: Original-Noten besorgen oder Partitur mit gutem Ohr heraushören und aufschreiben. Die Leute die das können sind in jedem Fall Musiker.
* Ich benutze die rote 70th. Anniv.-Variante und kann die Kritik bezüglich der schlechten Lesbarkeit der Bedienelemente nachvollziehen. Da ich den Live-Einsatz stets vorbereite, fällt dieser Punkt bei mir nicht so ins Gewicht. Für zügiges Arbeiten muss man die Position der grundlegenden Einstellungen halt auswendig lernen. Der nervig springenden Auswahl-Drehwähler fallen mit in diesen Punkt.
*Auch der Frust über das ganze Speicherkartenproblem ist absolut nachvollziehbar. Die schlechte Ausnutzung der Karten-Kapazität kann ich vielleicht noch verstehen (Drehregler mit zwölf Positionen führt halt zu nur zwölf Speicherplätzen).

-- Aber trotz bestehendem USB-Port keine Direktverbindung zum Rechner möglich?!! Und die Software?! Reine Datenbank ohne die Möglichkeit die Songs in Form und Klang zu editieren? Ich denke, das ist alles "Band in a Box"-gestützt! Was hier alles möglich wäre! Ich würde mich schämen! ... Aber okay, es geht auch ohne!
Aber:
--- Es besteht keine Möglichkeit, ein fertig erstelltes Playback gegen versehentliches Ändern zu sichern!!! Das ist unglaublich und das absolute K.O.-Kriterium! Haben die Entwickler des Gerätes jemals eine Live-Situation erlebt? Sind da überhaupt Musiker dabei? Ich trete eine Zehntelsekunde zulange auf den Start-Fußschalter und das Ding löscht den Part und erwartet die Eingabe einer neuen Harmoniefolge! Ohne Gnade! Der Song ist dann (live) nicht mehr nutzbar und der betreffende Part muss neu eingespielt werden! Ist mir mehrfach passiert!

Fazit: Zum Üben lerne ich ein solches Gerät nicht an. Das ist mir zu aufwendig. Ich nehme Metronom, Drumcomputer, fertige Playbacks oder ggf. auch mal einen einfachen Looper.
Und live erstelle ich mir meine Playbacks nun mit "Band in a Box", verfeinere im MuseScore-Notensatz, konvertiere nach .mp3.
Anschließend auf's Songbook im Tablet, gestartet über Jojo-Pedal, Text läuft zur Mucke mit und fertig ist die Laube!
Und nicht vergessen:
Ein wirklich guter Song funktioniert auch ganz ohne Technik, einfach nur Klampfe pur!
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Digitech Trio+ Band Creator satin red