Einfach gesagt: mit diesem Produkt kann man absolut jede Strat, und sei sie noch so günstig, in ein professionelles Instrument verwandeln. Wenn eine Gitarre von Haptik und Optik her gefällt - und das tun schon 100 € Harley Bentons! -, dann muss man nur noch genau nachschauen, ob die Maße passen, baut das SL20 ein, und hat die Gitarre fürs Leben, mit hochwertigen Marken-Pickups, Schaltern und Potis.
Ich selber hab das Ganze in eine Squier Paranormal eingebaut und musste dann doch löten, weil mir (meine Schuld) entgangen war, dass die eine andere Klinkenbuchse hat.
Es gibt zwei Caveats. Das große ist die mE unverständliche Nicht-Lösung des Batterieproblems. Es konterkariert die ganze Plug & Play-Idee, dass man entweder viel Aufwand betreiben muss, oder akzeptieren, dass die Batterie am unpraktischsten aller Orte sitzt, nämlich unter dem Schlagbrett. Das macht das Instrument komplett unzuverlässig, denn weder kann man von außen den Ladestand erkennen, noch die Batterie schnell wechseln. Einzige Lösung, die mir einfällt: Live immer eine Ersatzgitarre mitnehmen, die passive Pickups hat.
Zweites Caveat: Den Sound muss man mögen, was ich tue. Das ist am Ende KEINE Vintage Strat, sondern ziemlich viel Output und dafür weniger Glasigkeit und Höhen. So ist das wohl bei allen Lukather-Gitarren, das ist anscheinend sein Sound. Aber dafür funktionieren Volume- und Tone-Regelung hervorragend, die Pickups sind dynamisch und brummfrei, und die Höhen kann man auch am Verstärker reinregeln.