MM
Tolles Rockbrett!!! Bin begeistert
Ich habe schon länger ein Auge auf die Custom Shop 1960 Les Paul Special von Gibson geworfen, habe aber bei ca. 4000€ mich nie überwinden können.
Als diese Gitarre dann von Epiphone vorgestellt wurde musste ich nicht 2 mal überlegen in dieser Preisklasse.
Die Gitarre ist heute angekommen. Was soll ich sagen, alles in allem sehr solide was die Verarbeitung angeht, soundmäßig ist man hier durch die wertige Elektronik mit 500K Potis und Custom Shop P90 schon im obersten Regal.
Klar, die Custom Shop Gitarren sind in der Verarbeitung mindestens noch eine Stufe höher, aber der Gesamteindruck ist absolute Super.
Ich habe letztes Jahr die Junior in Double Cut bei Gibson gekauft (1699€), ich glaube diese und die 1960 Special darf man gerne miteinander vergleichen.
Out of the Box sind touch and feel bei beiden grandios, soundmäßig geht der Punkt an die Epiphone. Die Gibson habe ich mit Mojotone Elektronik mit 500K Potis, OIP Kondensator und Seymour Duncan Antiquity P90 aufwerten müssen. Diese 320€ kann ich mir hier sparen weil alles so passt wie es ist.
Der Gibson Open Book Headstock lässt beim Spielen vergessen, dass man „nur“ eine Epiphone in der Hand hat. Die three on a Plate Tuner sorgen für ein tolles Vintage Gefühl.
Der dünne Lack lässt die Maserung des Mahagoni schön durchblicken, was fehlt ist der Gibson typische Nitrogeruch. Das TV Yellow an sich finde ich eine kleine Nuance zu dunkel.
Mit knapp 3 Kilo ist die Gitarre ein echtes Leichtgewicht.
Warum gebe ich also einen Stern Abzug bei Verarbeitung?
Weil zum einen Out of the Box die Saitenlage viel zu hoch war (ist bei Gibson deutlich besser) und weil die Potiknöpfe recht locker aufsitzen und ich hier nachhelfen musste. Das Palisander Griffbrett könnte noch 2 Spuren besser sein (ist genau das gleiche bei der Junior). Griffbrett wurde geölt, Saitenlage korrigiert und an den Potis konnte ein Schraubendreher helfen, jetzt passt alles perfekt. Lediglich die Klinkenbuchse ist etwas fest also die Klinke erfordert mehr Kraft beim einstecken als gewohnt, aber alles in allem Jammern auf hohem Niveau.
Epiphone hat es geschafft eine besser klingende Gitarre zu bauen und dabei die gleiche Wertigkeit und das gleiche Spielgefühl wie eine Gibson im unteren Preisbereich an Tag zu legen. Und dabei kostet die Gitarre 500€ weniger.
Daher absolute Kaufempfehlung! Ich denke, die Modelle der Serie werden relativ schnell ausverkauft sein und das zurecht.
Das String Alignment und Intonations Problem was die Historic Double Cut Juniors haben hat diese Gitarre im übrigen nicht.
Als diese Gitarre dann von Epiphone vorgestellt wurde musste ich nicht 2 mal überlegen in dieser Preisklasse.
Die Gitarre ist heute angekommen. Was soll ich sagen, alles in allem sehr solide was die Verarbeitung angeht, soundmäßig ist man hier durch die wertige Elektronik mit 500K Potis und Custom Shop P90 schon im obersten Regal.
Klar, die Custom Shop Gitarren sind in der Verarbeitung mindestens noch eine Stufe höher, aber der Gesamteindruck ist absolute Super.
Ich habe letztes Jahr die Junior in Double Cut bei Gibson gekauft (1699€), ich glaube diese und die 1960 Special darf man gerne miteinander vergleichen.
Out of the Box sind touch and feel bei beiden grandios, soundmäßig geht der Punkt an die Epiphone. Die Gibson habe ich mit Mojotone Elektronik mit 500K Potis, OIP Kondensator und Seymour Duncan Antiquity P90 aufwerten müssen. Diese 320€ kann ich mir hier sparen weil alles so passt wie es ist.
Der Gibson Open Book Headstock lässt beim Spielen vergessen, dass man „nur“ eine Epiphone in der Hand hat. Die three on a Plate Tuner sorgen für ein tolles Vintage Gefühl.
Der dünne Lack lässt die Maserung des Mahagoni schön durchblicken, was fehlt ist der Gibson typische Nitrogeruch. Das TV Yellow an sich finde ich eine kleine Nuance zu dunkel.
Mit knapp 3 Kilo ist die Gitarre ein echtes Leichtgewicht.
Warum gebe ich also einen Stern Abzug bei Verarbeitung?
Weil zum einen Out of the Box die Saitenlage viel zu hoch war (ist bei Gibson deutlich besser) und weil die Potiknöpfe recht locker aufsitzen und ich hier nachhelfen musste. Das Palisander Griffbrett könnte noch 2 Spuren besser sein (ist genau das gleiche bei der Junior). Griffbrett wurde geölt, Saitenlage korrigiert und an den Potis konnte ein Schraubendreher helfen, jetzt passt alles perfekt. Lediglich die Klinkenbuchse ist etwas fest also die Klinke erfordert mehr Kraft beim einstecken als gewohnt, aber alles in allem Jammern auf hohem Niveau.
Epiphone hat es geschafft eine besser klingende Gitarre zu bauen und dabei die gleiche Wertigkeit und das gleiche Spielgefühl wie eine Gibson im unteren Preisbereich an Tag zu legen. Und dabei kostet die Gitarre 500€ weniger.
Daher absolute Kaufempfehlung! Ich denke, die Modelle der Serie werden relativ schnell ausverkauft sein und das zurecht.
Das String Alignment und Intonations Problem was die Historic Double Cut Juniors haben hat diese Gitarre im übrigen nicht.
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W
Wunderbare Gitarre und eine echte Überraschung
Die Gitarre sieht einfach schön aus. Klassisch, stimmig und mit dem typischen Vintage-Charme der 1960er-Modelle.
Auch die Haptik ist hervorragend: Sie liegt sehr angenehm in der Hand und vermittelt ein insgesamt hochwertiges Gefühl.
Klanglich liefert sie einen authentischen Sound. Die Gibson P-90 Tonabnehmer sind hier ein wesentliches Highlight. Die Gitarre klingt offen, dynamisch, rau und bringt genau den Charakter mit, den man von einer Les Paul Special erwartet. Von warmen, klaren Clean-Sounds bis hin zu bissigen und lebendigen Crunch-Tönen ist alles möglich.
Die Bespielbarkeit ist nach einer grundlegenden Einstellung wirklich sehr gut. Allerdings musste ich Halskrümmung (Neck Relief) und Saitenlage erst selbst anpassen, um das volle Potenzial herauszuholen. In dieser Preisklasse hätte ich erwartet, dass das Setup ab Werk besser ist. Dafür ziehe ich einen Punkt bei der Verarbeitung ab. Die Intonation war allerdings schon ab Werk erfreulich gut.
Alles in allem ist die Epiphone 1960 Les Paul Special DC eine hervorragende Gitarre mit großartigem Klang und sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie entwickelt sich mit jedem Mal, an dem ich sie spiele, Stück für Stück zu meinem neuen Lieblingsinstrument.
Auch die Haptik ist hervorragend: Sie liegt sehr angenehm in der Hand und vermittelt ein insgesamt hochwertiges Gefühl.
Klanglich liefert sie einen authentischen Sound. Die Gibson P-90 Tonabnehmer sind hier ein wesentliches Highlight. Die Gitarre klingt offen, dynamisch, rau und bringt genau den Charakter mit, den man von einer Les Paul Special erwartet. Von warmen, klaren Clean-Sounds bis hin zu bissigen und lebendigen Crunch-Tönen ist alles möglich.
Die Bespielbarkeit ist nach einer grundlegenden Einstellung wirklich sehr gut. Allerdings musste ich Halskrümmung (Neck Relief) und Saitenlage erst selbst anpassen, um das volle Potenzial herauszuholen. In dieser Preisklasse hätte ich erwartet, dass das Setup ab Werk besser ist. Dafür ziehe ich einen Punkt bei der Verarbeitung ab. Die Intonation war allerdings schon ab Werk erfreulich gut.
Alles in allem ist die Epiphone 1960 Les Paul Special DC eine hervorragende Gitarre mit großartigem Klang und sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie entwickelt sich mit jedem Mal, an dem ich sie spiele, Stück für Stück zu meinem neuen Lieblingsinstrument.
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O
ziemlich coole Klampfe
Habe die Gitarre als "black friday" Angebot gekauft und war wirklich gespannt drauf. Allein der Koffer war von seiner Hochwertigkeit her schon eine positive Überraschung. Aufgemacht - hmm, die Farbe ist nicht ganz so gelb wie erwartet, aber auf jeden Fall überall gleichmäßig (von fleckiger Banane keine Spur). Auch die Verarbeitung ist insgesamt sehr ordentlich, einzig ein Bunddraht fühlte sich ein kleines Bisschen scharf an.
Die Gesamteinstellung war auch ordentlich und die Intonation erstaunlicherweise fast perfekt. Das Gewicht von annährend 4,5 kg hat mich dann doch etwas überrascht - ich meine gelesen zu haben, dass die Dinger relativ leicht seien. Meine jedenfalls nicht...
Bei der Probe im Bandkontext stellte sich die EPI als gutes Rockmonster heraus, cleane Sachen waren auch okay.
Ich habe mich aber entschlossen, zu gucken, was noch so geht und die wraparound bridge von ABM (2024na) verbaut. Man muss hierzu allerdings noch die M8 Bolzen dazukaufen, was mit rund 170 Euro kein billiger Spaß ist, aber... Es ist enorm, was dieser vermeintlich kleine Umbau aus der Gitarre herausholt! Ich will hier keine große Werbung machen, doch es lohnt sich auf jeden Fall und ich kann es nur empfehlen. Allein die weiten Einstellwege machen den Sitz der Brücke flexibel und die Intonation absolut perfekt. Der Klang zusammen mit der hochwertigen Elektrik inkl. Pickups ist jetzt wirklich richtig, richtig gut und macht die Gitarre deutlich vielseitiger in ihrer Einsatzmöglichkeit.
Bin sehr glücklich mit dem neuen Spielzeug!
Frohe Weihnachtstage allerseits.
Die Gesamteinstellung war auch ordentlich und die Intonation erstaunlicherweise fast perfekt. Das Gewicht von annährend 4,5 kg hat mich dann doch etwas überrascht - ich meine gelesen zu haben, dass die Dinger relativ leicht seien. Meine jedenfalls nicht...
Bei der Probe im Bandkontext stellte sich die EPI als gutes Rockmonster heraus, cleane Sachen waren auch okay.
Ich habe mich aber entschlossen, zu gucken, was noch so geht und die wraparound bridge von ABM (2024na) verbaut. Man muss hierzu allerdings noch die M8 Bolzen dazukaufen, was mit rund 170 Euro kein billiger Spaß ist, aber... Es ist enorm, was dieser vermeintlich kleine Umbau aus der Gitarre herausholt! Ich will hier keine große Werbung machen, doch es lohnt sich auf jeden Fall und ich kann es nur empfehlen. Allein die weiten Einstellwege machen den Sitz der Brücke flexibel und die Intonation absolut perfekt. Der Klang zusammen mit der hochwertigen Elektrik inkl. Pickups ist jetzt wirklich richtig, richtig gut und macht die Gitarre deutlich vielseitiger in ihrer Einsatzmöglichkeit.
Bin sehr glücklich mit dem neuen Spielzeug!
Frohe Weihnachtstage allerseits.
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LB
Top Instrument!
Vor kurzem diese Gitarre bei Thomann gekauft, kam wie immer relativ schnell bei mir an.
Gestern Abend dann erste Bandprobe und, was soll ich sagen? Die P90 klingen genau so wie so sollen: kristallklar, mit genügend Punch im Bandsound, einfach top.
Nur minimale Einstellungen waren nötig im Trussrod damit die Saitenlage für mich perfekt war.
Einziger (sehr kleiner) Minuspunkt: die Gitarre ist relativ neck-lastig, zieht am Gurt etwas nach unten. Da für mich der Gurtpin aber nicht an eine andere Stelle kommt, ist ein (ich nenn das jetzt mal so) Anti-Rutsch-Gitarrengurt absolut Pflicht!
Alles in allem: kauft die Gitarre solange es sie noch gibt! Wenn auch Epiphone draufsteht, ist viel mehr Gibson drin als in manch anderen Gibson Gitarren!
Gestern Abend dann erste Bandprobe und, was soll ich sagen? Die P90 klingen genau so wie so sollen: kristallklar, mit genügend Punch im Bandsound, einfach top.
Nur minimale Einstellungen waren nötig im Trussrod damit die Saitenlage für mich perfekt war.
Einziger (sehr kleiner) Minuspunkt: die Gitarre ist relativ neck-lastig, zieht am Gurt etwas nach unten. Da für mich der Gurtpin aber nicht an eine andere Stelle kommt, ist ein (ich nenn das jetzt mal so) Anti-Rutsch-Gitarrengurt absolut Pflicht!
Alles in allem: kauft die Gitarre solange es sie noch gibt! Wenn auch Epiphone draufsteht, ist viel mehr Gibson drin als in manch anderen Gibson Gitarren!
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F
Ein echtes Arbeitstier mit Durchsetzungsgarantie!
Die Epiphone Les Paul Special 1960 DC in TV Yellow ist nach der 1959er Standard nun schon meine zweite Gitarre aus der „Inspired by Gibson Custom“-Serie – und Epiphone hat hier mal wieder ordentlich abgeliefert.
Sound & Tonabnehmer
Das Herzstück sind definitiv die Gibson USA P-90 Pro Pickups. Wer den klassischen P-90 Biss sucht, wird hier fündig. Sie klingen hervorragend: direkt, dynamisch und mit genau dem richtigen Maß an Schmutz, wenn man den Amp etwas kitzelt. Von perligen Cleansounds bis hin zu rotzigem Rock’n’Roll ist alles dabei.
Hals & Bespielbarkeit
Ein interessanter Punkt ist der Hals. Er wird zwar als schlank beworben, aber im direkten Vergleich zur „großen Schwester“ aus dem Hause Gibson empfinde ich ihn als etwas fleischiger. Er liegt wunderbar satt in der Hand, ohne klobig zu wirken. Für mich persönlich bietet das ein tolles Spielgefühl und gibt der Gitarre eine schöne Substanz.
Verarbeitung & Optik
Die Verarbeitung ist auf einem extrem hohen Niveau. Das TV Yellow Finish sieht fantastisch aus und wirkt sehr authentisch. Keine scharfen Bundkanten, die Lackierung ist sauber und die Hardware (inklusive des Bridge-Setups) wirkt sehr wertig. Man merkt deutlich, dass Epiphone mit dieser Serie die Lücke zu den Gibson-Modellen so klein wie nie zuvor hält.
Ein kleiner Hinweis noch: Die Gitarre ist etwas kopflastig. Während dieser Neck-Dive für manche Spieler gewöhnungsbedürftig oder störend sein mag, ist das für mich persönlich überhaupt kein Problem und schränkt mich beim Spielen nicht ein.
Fazit:
Dass dies bereits meine zweite Gitarre aus dieser speziellen Serie ist, spricht eigentlich für sich. Wer den Vibe einer 1960er Double Cut sucht, ohne direkt mehrere tausend Euro auszugeben, bekommt hier ein Instrument, das sowohl optisch als auch klanglich absolut überzeugt.
Sound & Tonabnehmer
Das Herzstück sind definitiv die Gibson USA P-90 Pro Pickups. Wer den klassischen P-90 Biss sucht, wird hier fündig. Sie klingen hervorragend: direkt, dynamisch und mit genau dem richtigen Maß an Schmutz, wenn man den Amp etwas kitzelt. Von perligen Cleansounds bis hin zu rotzigem Rock’n’Roll ist alles dabei.
Hals & Bespielbarkeit
Ein interessanter Punkt ist der Hals. Er wird zwar als schlank beworben, aber im direkten Vergleich zur „großen Schwester“ aus dem Hause Gibson empfinde ich ihn als etwas fleischiger. Er liegt wunderbar satt in der Hand, ohne klobig zu wirken. Für mich persönlich bietet das ein tolles Spielgefühl und gibt der Gitarre eine schöne Substanz.
Verarbeitung & Optik
Die Verarbeitung ist auf einem extrem hohen Niveau. Das TV Yellow Finish sieht fantastisch aus und wirkt sehr authentisch. Keine scharfen Bundkanten, die Lackierung ist sauber und die Hardware (inklusive des Bridge-Setups) wirkt sehr wertig. Man merkt deutlich, dass Epiphone mit dieser Serie die Lücke zu den Gibson-Modellen so klein wie nie zuvor hält.
Ein kleiner Hinweis noch: Die Gitarre ist etwas kopflastig. Während dieser Neck-Dive für manche Spieler gewöhnungsbedürftig oder störend sein mag, ist das für mich persönlich überhaupt kein Problem und schränkt mich beim Spielen nicht ein.
Fazit:
Dass dies bereits meine zweite Gitarre aus dieser speziellen Serie ist, spricht eigentlich für sich. Wer den Vibe einer 1960er Double Cut sucht, ohne direkt mehrere tausend Euro auszugeben, bekommt hier ein Instrument, das sowohl optisch als auch klanglich absolut überzeugt.
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