Update April 26:
Ich habe jetzt den Toogle Switch durch ein Balance Poti ersetzt. Nun kann ich beide Pickups stufenlos zueinander abstimmen, so wie das auch beim Jazz Bass funktioniert. Jetzt bin ich mit dem Ton sehr zufrieden. Und ich habe dass (weiße) parchment Pickguard durch ein Schwarzes ersetzt. So liebe ich jetzt meinen Mustang Bass, jetzt passt auch die Optik.
Ursprüngliche Bewertung:
Ich habe meinen Basshaushalt mit einen Short Scale mit dem Fender Mustang wieder ergänzt. Nach dem Auspacken war mein Eindruck zunächst positiv. Jedoch hat sich schnell gezeigt, dass die Werkseinstellungen aus Mexico recht daneben waren: Saiten zu hoch, Pickups zu niedrig und schief wegen falsch geklebtem Schaumstoff, Oktave völlig daneben. Nun gut, das lässt sich alles beheben, sollte aber schon werksseitig stimmen! Wenn das alles korrigiert ist, lässt sich der Bass gut spielen und er klingt gut. Ich habe dann die Fender Round Wound Saiten gegen La Bella Flat Wounds getauscht und die "Blechwinkel Bridge" durch eine Fender High Nass Bridge ersetzt. Nun klingt der Bass wie ein Fender klingen soll. Ich würde das mit einer Mischung aus P zu J Bass umschreiben.
Was dann noch auffiel, war ein ständiges Knistern beim Spielen. Hier musste das Pickguard innen mit einer Abschirmfolie beklebt werden, die praktischerweise durch den Toogle Switch gleich geerdet wird - Problem behoben.
Fazit: ein toller, leichter, gut klingender und schön zu bespielender Short Scale Bass, wenn man etwas Arbeit reinsteckt. Wer das will und kann, der wird belohnt. Letztendlich kann ich den Bass nur zum Test empfehlen.