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Fredenstein Bento 8 Pro Pure Analog

4.6 von 5 Sternen aus 15 Kundenbewertungen

8-Slot Rack für Module des API 500 Systems

  • mit analogem Netzteil +/- 16 Volt / +48 Volt
  • 500mA pro Slot
  • reduzierter Verkabelungsaufwand, da das Audiorouting von Karte zu Karte an der Rückwand geschaltet werden kann
  • Kompressor-Link sowie Ground-Lift Schalter
  • intelligente Spannungsverteilung
  • energieeffizient
  • integrierte Abhörsektion mit Kopfhörerverstärker sowie 2x VU Meter zur Kontrolle der einzelnen Kanäle
  • Bauform: 19" / 3 HE
  • Erhältlich seit März 2020
  • Artikelnummer 484863
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Pre-Amp Nein
  • 48 V Phantomspeisung Ja
  • Kompressor Nein
  • Limiter Nein
  • Equalizer Nein
  • De-Esser Nein
  • Sonstige Prozessoren Nein
  • Rack/Frame Ja
  • Zubehör Nein
B-Stock ab € 433 verfügbar
€ 468
Alle Preise inkl. MwSt.
In ca. einer Woche lieferbar
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15 Kundenbewertungen

4.6 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

12 Rezensionen

O
500er Frame mit viel Licht und nur ganz wenig Schatten
O.S. 30.12.2021
Ich habe mir diesen Frame ausgesucht, weil ich a) die Abhörsektion sinnvoll fand und b) ein Faible für lineare Netzteile habe. Als der Karton kam, war ich erstmal überrascht über das Gewicht - die stabile Verarbeitung und der große Trafo fordern da ihren Zoll. Das Teil selber hat eine sehr wertige Anmutung - alles schaltet satt und ohne Gewackel und die Optik nach dem Einschalten ist einfach umwerfend (auch wenn das für die Audioqualität keinerlei Relevanz hat). Das beleuchtete Fredenstein-Symbol macht wirklich was her...
Zur Technik kann ich folgendes sagen: die Spannungen, die das Teil liefert, sind sehr stabil und nahe an den Sollwerten - ich habe auf den Rails +16,3 V und -16,2 V gemessen und Phantom lag bei 49,2V. Diese Spannungen waren allerdings im Leerlauf ohne Module im Frame.
Dann habe ich einen Soundskulptor MP573 Preamp eingesetzt und dieser funktioniert im Bento 8 Pro absolut fehlerfrei! Ich konnte keinerlei Brumm vom Netzteil feststellen und geräuschlos ist das ganze auch mechanisch (da habe ich schon andere Geräte gehabt, die deutliche Geräusche abgegeben haben im Betrieb). Soweit also alles im Lot!
Die Monitor-Sektion ist in meinen Augen absolut sinnvoll - es ist einfach prima, wenn man mal eben schnell einen Kopfhörer einstecken kann und einzelne Module vorhören kann. Die Monitorsektion hat auch zwei schön anzuschauende VU-Meter an Bord - und hier ist dann auch der aus meiner Sicht einzige kleine Kritikpunkt zu finden: bauartbedingt schlagen die Zeiger der Instrumte bei Vollaussteuerung am Anschlag an und das tut nicht nur in der Seele weh, sondern macht auch Geräusche, die deutlich in Mikrofone einstreuen können. Klar gibt es Workarounds - man könnte den Pegel reduzieren, aber manche 500er Module möchte man ja gerade "heiß" fahren, damit sie in die Sättigung z.B. der Übertrager kommen. Man kann natürlich auch einfach den Quellenwahlschalter auf einen unbenutzten Slot stellen - dann schlagen die VUs nicht mehr aus, aber man kann auch nichts mehr hören auf dem Kopfhörer-Ausgang. Und wenn das Frame voll bestückt ist, dann ist halt immer etwas auf den VU-Metern, egal wie die Quellenschalter eingestellt sind. Langer Rede kurzer Sinn: es fehlt eine Funktion, die VUs abzuschalten. Das ganze hat also Modding-Potential nach Ablauf der Garantie :-)
Trotz dieser Kleinigkeit ist der Bento 8 Pro ein super Frame für 500er Module, der sein Geld auf alle Fälle wert ist!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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T
Super Qualität!
Timo035 08.05.2021
Verarbeitung super, das Netzteil macht keine unerwünschten Laute und die Optik gefällt mir persönlich sehr. Nettes Feature sind die Vu-Meter. Der Kopfhörer Eingang ist zum Kontrollieren nicht verkehrt, wird bei mir aber so gut wie nie benutzt.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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m
Probiert und wieder zurückgeschickt
michaelpfandler 09.01.2026
Ich hab drei 500er Frames getestet. Das Midas Legend L10, das Lindell Audio 510 Power MKII und dieses hier. Das Lindell ist geblieben, die beiden anderen sind zurückgegangen.

Das Fredenstein ist ganz ok verarbeitet, allerdings nicht so solide wie das Lindell. Der größte Schwachpunkt ist sicherlich die Modulbefestigung, bei der die Schrauben lediglich ins Frontblech geschraubt werden. Das wird meiner Meinung nach nicht lange gutgehen und die Schrauben schon bald nicht mehr greifen. Das ist aber leider in dem Preisbereich normal.

Von den Features her gefiel es mir sehr gut. Hinten die Möglichkeit, Signale direkt weiterzuleiten und die Kompressoren zu verlinken. Die zusätzlichen Audioaus- und Eingänge konnte ich nicht testen, da sie laut Manual nur für Module mit entsprechender Ausstattung funktionieren. Das ist schade, denn ich hätte gehofft, dass man hier das Audiosignal zusätzlich abgreifen kann.
Die Abhörfunktion mittels Kopfhörer war für mich einer der Gründe, warum ich das Gerät testen wollte. In der Theorie klingt das toll, aber leider hat es für mich nicht funktioniert. Wie bereits in einer anderen Bewertung beschrieben, klackern die Nadeln der Lautstärkeanzeige so dermaßen laut, dass sie im Raum klar hörbar sind. Will ich beispielsweise im gleichen Raum eine Stimme aufnehmen, wäre das auf der Aufnahme hörbar. Und da diese Anzeige nur auf einen anderen Slot geschaltet, aber nie ganz ausgeschaltet werden kann, klackert es fröhlich vor sich hin. Auch beim Mischen würde es mich persönlich sehr nerven.
Abgesehen davon konnte ich diese Abhörfunktion mit meinen Kopfhörern (Beyerdynamic DT 770 Pro 250 Ohm) nicht wirklich nutzen, weil das Signal einfach viel zu leise war, selbst bei voll aufgedrehter Lautstärke. Mit einem anderen Kopfhörer wäre es vermutlich gegangen, aber ich nutze nun mal am liebsten den 770er. So war dieses Gimmick dann nicht wirklich sinnvoll, nahm aber Platz weg.

Das größte Problem war für mich allerdings, dass das interne Netzteil stark eingestreut hat, wenn ich ein Modul im Slot ganz rechts montiert habe. Davon waren besonders die Module mit Übertragern betroffen. Diese waren defacto nicht nutzbar. Natürlich könnte man nun die Module anders anordnen, aber ich möchte meinen Workflow nicht an die Technik anpassen, sondern es soll umgekehrt sein.

Unterm Strich ist das Gerät preiswert, hat allerdings Schwächen, die ich so nicht akzeptieren wollte, weshalb ich lieber etwas mehr Geld für ein höherwertiges Gerät ausgegeben habe.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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a
Top Gerät für das Lunchbox Format.
applepie 18.04.2021
Im Zuge meines Studio-Umbaus wollte ich auch größtenteils auf das API 500 Format setzen. Ich hatte halt Lust auf mehr Vielfalt auf kleinem Raum und wollte zudem auch selbstgebaute Einschübe nutzen. Also musste ein Lunchbox-Rack her. Nach ausgiebiger Suche bin ich dann beim Bento 8 Pure Analog hängengeblieben.
Das Teil hat zumindest einen „echten“ Trafo und eben 8 mögliche Einschübe, zumindest bei Single-Slot Modulen.
Verarbeitung könnte noch ein Tick besser sein und auch könnte man auf der Rückseite noch TRS-Buchsen oder Combo-Buchsen verbauen (wie z.B. bei Radial Workhorse), aber hey, das ist Meckern auf sehr hohem Niveau.
Das Gerät rauscht nicht (wahrnehmbar), wird mäßig warm und macht auch optisch was her. Spannung ist stabil und die Vorhörfunktion über Kopfhörer habe ich tatsächlich schon öfters genutzt. Alles in allem eine lohnenswerte Anschaffung.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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