B
so geht's besser, jedenfalls bei mir...
Auch bei mir der Effekt, dass der Wirkungsbereich durch den logarithmischen Charakter des Potis nur auf wenige Millimeter um den Mittelpunkt beschränkte. Dazu nervte der Höhenverlust durch den zusätzlichen Lastwiderstand von 250k Ohm gegen Masse. Eingesetzt hatte ich das Poti in einem Bass mit zwei sehr unterschiedlich klingenden PU, jeweils ca. 8k Ohm. Verdrahtung erfolgte gemäß Bild bei Göldo (da hat man übrigens die Verdrahtung von Neck- und Bridge vertauscht), bzw. der Anleitung in Karls Rezension hier. Ich habe allerdings eine alternative Verdrahtung gefunden/erdacht, die näherungsweise meine Anforderungen erfüllt (statt als Spannungsteiler wird Poti als varianler Reihenwiderstand eingesetzt).
Folgende Schaltung funktioniert ohne Höhenverlust, mit einem etwas breiterem Wirkungsbereich. Nachteil ist, dass in den Extremstellungen der jeweils gegenteilige PU noch mit geschätzter physikalischer Leistung von ca. 5% aktiv ist, akustisch ist das für mich jedoch nicht wahrnehmbar.
Anleitung für modifizierte Verschaltung ohne Höhenverlust, dafür mit etwas breiterem Regelbereich:
Seitenansicht der Lötösen, wenn Schaft nach oben zeigt; Widerstandswerte sind die der Poti-Regelbahnen:
(1) -----500kOhm ----(2) -----0Ohm------- (3)
(4) --------0Ohm-------(5)----500kOhm----(6)
2 und 5 werden verbunden und gehen an das Volumen-Poti. Zwischen 2 und 3 und zwischen 4 und 5 werden jeweils ein 150kOhm Widerstand eingelötet (68k Ohm dürfte noch besser funktionieren, weil das unsägliche logarithmische Regelverhalten weiter abgemildert würde, aber durch die Löterei ist mein Poti bereits angeschlagen. Ich ändere das nicht mehr).
3 geht an Neck-PU-Hot, 4 an Bridge PU-Hot. Keine Masse am Poti.
Nur 3 Sterne, weil ein linearer Regelweg bei solch einem Poti eindeutig besser gewesen wäre und weil bei Göldo das Verdrahtungsbild zudem falsch ist (Neck<>Bridge).
Folgende Schaltung funktioniert ohne Höhenverlust, mit einem etwas breiterem Wirkungsbereich. Nachteil ist, dass in den Extremstellungen der jeweils gegenteilige PU noch mit geschätzter physikalischer Leistung von ca. 5% aktiv ist, akustisch ist das für mich jedoch nicht wahrnehmbar.
Anleitung für modifizierte Verschaltung ohne Höhenverlust, dafür mit etwas breiterem Regelbereich:
Seitenansicht der Lötösen, wenn Schaft nach oben zeigt; Widerstandswerte sind die der Poti-Regelbahnen:
(1) -----500kOhm ----(2) -----0Ohm------- (3)
(4) --------0Ohm-------(5)----500kOhm----(6)
2 und 5 werden verbunden und gehen an das Volumen-Poti. Zwischen 2 und 3 und zwischen 4 und 5 werden jeweils ein 150kOhm Widerstand eingelötet (68k Ohm dürfte noch besser funktionieren, weil das unsägliche logarithmische Regelverhalten weiter abgemildert würde, aber durch die Löterei ist mein Poti bereits angeschlagen. Ich ändere das nicht mehr).
3 geht an Neck-PU-Hot, 4 an Bridge PU-Hot. Keine Masse am Poti.
Nur 3 Sterne, weil ein linearer Regelweg bei solch einem Poti eindeutig besser gewesen wäre und weil bei Göldo das Verdrahtungsbild zudem falsch ist (Neck<>Bridge).
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F
Okayes Poti, Fragezeichen bei Regelkurve
Eingesetzt bei einem Tobias Bass aus den 90ern mit 2 Humbuckern. Aktive Elektronik kam raus, passive Schaltung sollte aber ebenfalls ein Balance Poti bekommen.
Grundsätzlich macht das Poti das, was die klassische Schaltung mit 2 Volumes zb bei einem Jazz Bass macht, dh der Output sieht immer den vollen Widerstand während der Pickup jeweils entweder voll auf Output geht oder eben graduell auf Erde kurzgeschlossen wird.
Technisch ist das sauber gelöst, auch die Verarbeitung ist in Ordnung, Drehwiderstand würde ich als "medium-stiff" bezeichnen, könnte von mir aus noch etwas fester sein aber so ist's schon ok.
Mein Problem bei der ganzen Sache: in besagtem Instrument ist letzten Endes der nutzbare Regelweg einfach zu kurz. Alles was an Klangschattierungen interessant ist und quasi über die Funktionalität eines 3-Wege Schalters hinweggeht spielt sich in einem Bereich von vielleicht +/- 10 Grad von der Mittelposition ab. Wenn überhaupt. Das ist einfach unbefriedigend, frustrierend und für reproduzierbare Sounds im Studio leider unbrauchbar.
Liegt das jetzt am Poti? Will ich nicht abschließend beurteilen. Vielleicht passt es in anderen Instrumenten/Schaltkreisen mit anderen elektrischen Werten besser.
Ich persönlich habe mich nun gegen das Balance Poti entschieden und werde stattdessen einen Drehschalter verwenden, mit dem ich dann diskrete Balance-"Presets" durch geschaltete Widerstände zur Verfügung habe. Thomann freut's denn da werde ich mir dann demnächst mal einen Schaller Megaswitch bestellen müssen...
Grundsätzlich macht das Poti das, was die klassische Schaltung mit 2 Volumes zb bei einem Jazz Bass macht, dh der Output sieht immer den vollen Widerstand während der Pickup jeweils entweder voll auf Output geht oder eben graduell auf Erde kurzgeschlossen wird.
Technisch ist das sauber gelöst, auch die Verarbeitung ist in Ordnung, Drehwiderstand würde ich als "medium-stiff" bezeichnen, könnte von mir aus noch etwas fester sein aber so ist's schon ok.
Mein Problem bei der ganzen Sache: in besagtem Instrument ist letzten Endes der nutzbare Regelweg einfach zu kurz. Alles was an Klangschattierungen interessant ist und quasi über die Funktionalität eines 3-Wege Schalters hinweggeht spielt sich in einem Bereich von vielleicht +/- 10 Grad von der Mittelposition ab. Wenn überhaupt. Das ist einfach unbefriedigend, frustrierend und für reproduzierbare Sounds im Studio leider unbrauchbar.
Liegt das jetzt am Poti? Will ich nicht abschließend beurteilen. Vielleicht passt es in anderen Instrumenten/Schaltkreisen mit anderen elektrischen Werten besser.
Ich persönlich habe mich nun gegen das Balance Poti entschieden und werde stattdessen einen Drehschalter verwenden, mit dem ich dann diskrete Balance-"Presets" durch geschaltete Widerstände zur Verfügung habe. Thomann freut's denn da werde ich mir dann demnächst mal einen Schaller Megaswitch bestellen müssen...
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