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Qualitäts- und Intonationsmängel – zwei Gitarren in Folge
Ich spiele seit über 30 Jahren Blues und habe mich entschieden, eine elektrische Resonatorgitarre von Thomann auszuprobieren. Im Angebot war eine auf den ersten Blick ordentlich wirkende Gitarre inklusive Gigbag.
Die erste Gitarre kam jedoch mit Problemen an: Die Regler ließen sich nur schwer drehen, und die Intonation am 12. Bund war deutlich fehlerhaft, insbesondere bei der ersten und der sechsten Saite. Teilweise waren auch andere Saiten betroffen. Eine Korrektur unter Heimbedingungen ist kaum möglich, vermutlich aufgrund der Konstruktion von Steg und Sattel. Zum Lieferumfang gehörten ein sehr kurzes (und eher günstiges) Kabel, ein Aufkleber als Beigabe, ein Halsstab-Schlüssel sowie ein Zettel zur Qualitätskontrolle mit Unterschrift.
Ich entschied mich dennoch für einen Austausch, obwohl ich bereits unzufrieden war. Eine elementare Qualitätskontrolle einer Gitarre setzt voraus, dass sie am 12. Bund korrekt intoniert. Offenbar wird die Qualitätskontrolle bei Thomann jedoch von jemandem durchgeführt, der keine ausreichende Vorstellung davon hat, wie eine Gitarre funktionieren sollte.
Die zweite Gitarre wies exakt denselben Intonationsfehler am 12. Bund auf. Diesmal wurde derselbe Lieferumfang geschickt, jedoch ohne den Zettel zur Qualitätskontrolle. An diesem Punkt wurde die Situation ehrlich gesagt fast schon absurd.
Gerade bei einer Slide-Gitarre ist die Intonation am 12. Bund absolut kritisch, da dieser Bund sehr häufig benutzt wird – sogar häufiger als bei einer normalen Akustikgitarre. Ohne Behebung dieses Mangels ist die Gitarre höchstens für Dekoration oder als Requisite geeignet. Vielleicht wird sie genau dafür gekauft, für mich kommt ein Instrument mit einem solchen Defekt jedoch nicht infrage – sorry, Thomann.
Hinzu kommt, dass beim Kauf auf der Website keine Informationen zu den verbauten Saiten angegeben waren. Für eine Slide-Gitarre ist das wichtig, da in der Regel dickere Saiten verwendet werden. Ein Gitarrist sollte wissen, welche Saitenstärke montiert ist, und auch der Hersteller wäre relevant. Vom Kundenservice erhielt ich lediglich die Auskunft, es handele sich vermutlich um Phosphor-Bronze-Saiten in der Stärke .013–.056, der Hersteller sei jedoch unbekannt. Dazu fehlen mir ehrlich gesagt die Worte.
Was den Sound betrifft: Grundsätzlich ist er interessant – ein metallischer Resonator-Klang, der ein wenig an ein Banjo erinnert. Die falschen Töne am 12. Bund schränken die musikalischen Möglichkeiten jedoch massiv ein, insbesondere für Blues.
Insgesamt bin ich vom Niveau der Qualitätskontrolle bei Thomann sehr enttäuscht. Der Service war zwar freundlich, es wurden jedoch weder ein Preisnachlass noch eine sonstige Kompensation angeboten, obwohl beide gelieferten Instrumente denselben Defekt aufwiesen. Zwei Gitarren mit Mängeln hintereinander sind für ein Unternehmen wie Thomann einfach zu viel.
Die erste Gitarre kam jedoch mit Problemen an: Die Regler ließen sich nur schwer drehen, und die Intonation am 12. Bund war deutlich fehlerhaft, insbesondere bei der ersten und der sechsten Saite. Teilweise waren auch andere Saiten betroffen. Eine Korrektur unter Heimbedingungen ist kaum möglich, vermutlich aufgrund der Konstruktion von Steg und Sattel. Zum Lieferumfang gehörten ein sehr kurzes (und eher günstiges) Kabel, ein Aufkleber als Beigabe, ein Halsstab-Schlüssel sowie ein Zettel zur Qualitätskontrolle mit Unterschrift.
Ich entschied mich dennoch für einen Austausch, obwohl ich bereits unzufrieden war. Eine elementare Qualitätskontrolle einer Gitarre setzt voraus, dass sie am 12. Bund korrekt intoniert. Offenbar wird die Qualitätskontrolle bei Thomann jedoch von jemandem durchgeführt, der keine ausreichende Vorstellung davon hat, wie eine Gitarre funktionieren sollte.
Die zweite Gitarre wies exakt denselben Intonationsfehler am 12. Bund auf. Diesmal wurde derselbe Lieferumfang geschickt, jedoch ohne den Zettel zur Qualitätskontrolle. An diesem Punkt wurde die Situation ehrlich gesagt fast schon absurd.
Gerade bei einer Slide-Gitarre ist die Intonation am 12. Bund absolut kritisch, da dieser Bund sehr häufig benutzt wird – sogar häufiger als bei einer normalen Akustikgitarre. Ohne Behebung dieses Mangels ist die Gitarre höchstens für Dekoration oder als Requisite geeignet. Vielleicht wird sie genau dafür gekauft, für mich kommt ein Instrument mit einem solchen Defekt jedoch nicht infrage – sorry, Thomann.
Hinzu kommt, dass beim Kauf auf der Website keine Informationen zu den verbauten Saiten angegeben waren. Für eine Slide-Gitarre ist das wichtig, da in der Regel dickere Saiten verwendet werden. Ein Gitarrist sollte wissen, welche Saitenstärke montiert ist, und auch der Hersteller wäre relevant. Vom Kundenservice erhielt ich lediglich die Auskunft, es handele sich vermutlich um Phosphor-Bronze-Saiten in der Stärke .013–.056, der Hersteller sei jedoch unbekannt. Dazu fehlen mir ehrlich gesagt die Worte.
Was den Sound betrifft: Grundsätzlich ist er interessant – ein metallischer Resonator-Klang, der ein wenig an ein Banjo erinnert. Die falschen Töne am 12. Bund schränken die musikalischen Möglichkeiten jedoch massiv ein, insbesondere für Blues.
Insgesamt bin ich vom Niveau der Qualitätskontrolle bei Thomann sehr enttäuscht. Der Service war zwar freundlich, es wurden jedoch weder ein Preisnachlass noch eine sonstige Kompensation angeboten, obwohl beide gelieferten Instrumente denselben Defekt aufwiesen. Zwei Gitarren mit Mängeln hintereinander sind für ein Unternehmen wie Thomann einfach zu viel.
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