H
In welche Liga möchte er?
Nach nun etwa 1 Jahr Nutzung möchte ich eine Bewertung des E-Basses Harley Benton Enhanced MP-4MN Natural schreiben.
Ich suchte nach einem aktiven 4-Saiter, der durch die PJ Bestückung sound-technisch relativ flexibel ist, aber trotzdem genügend Holzcharakter mit sich bringt. Tut er das?
Ein klares ja!!
Der Sound ist warm aber zugleich definiert und macht auch im Studio eine sehr gute Figur. Den Sound mit dem Pickup-Blend Poti für sich einstellen und ab ins Pult . Funktioniert.
Die Bespielbarkeit bzw. Saitenlage und die Bundreinheit waren von Anfang an ausreichend gut eingestellt. Auspacken und los.
Das Gewicht ist durch den Sumpfeschen Korpus schon nicht gering, aber im Vergleich zu anderen Bässen mit ähnlich dichten Hölzern (z.B. die Mahagoni-Familie) als moderat zu bezeichnen.
Alles in allem für den Preis ein schönes Stück Bass.
Hier kommt nun doch ein Wermutstropfen und daher die Überschrift:
Bei meinem Bass hat sich nach ein paar Wochen eines der Potiknöpfe (leider aus Plastik) aufgelöst bzw. die Kunststoff-Kappe löste sich vom inneren Unterbau. Sowas ist nicht dramatisch und trotzdem ärgerlich.
Zwei weitere sind auch schon am wackeln. Ich werde sie durch hochwertigere austausch müssen.
Außerdem haben die Bünde nach nun etwa einem Jahr scharfe Kanten. Das Holz des Halses arbeitet noch, daher gehe ich davon aus, dass es nicht ausreichend abgelagert ist oder chemisch getrocknet.
Bei einem Instrument der günstigen Serien wäre das okay, da kalkuliert man ja ein bisschen "Baumarkt" mit ein, aber ich finde bei diesem Preis (für Harley Benton ja eher höhere Katagorie) ist das nicht zufriedenstellend.
Ich habe auch einen Ibanez Soundgear Bass, der nicht viel mehr kostet, der aber dann doch in einer anderen Liga spielt.
Also: Wo will er hin Premium oder Basic??
Vom Sound und den Features Premium und von der Verarbeitung eher Baumarkt.
Fazit: Wer mit den kleinen Schönheitsfehlern leben kann, dem kann ich den Bass empfehlen. Er bekommt einen toll klingenden Bass. Wer damit nicht Leben kann nach Alternativen schaunen.
Ich suchte nach einem aktiven 4-Saiter, der durch die PJ Bestückung sound-technisch relativ flexibel ist, aber trotzdem genügend Holzcharakter mit sich bringt. Tut er das?
Ein klares ja!!
Der Sound ist warm aber zugleich definiert und macht auch im Studio eine sehr gute Figur. Den Sound mit dem Pickup-Blend Poti für sich einstellen und ab ins Pult . Funktioniert.
Die Bespielbarkeit bzw. Saitenlage und die Bundreinheit waren von Anfang an ausreichend gut eingestellt. Auspacken und los.
Das Gewicht ist durch den Sumpfeschen Korpus schon nicht gering, aber im Vergleich zu anderen Bässen mit ähnlich dichten Hölzern (z.B. die Mahagoni-Familie) als moderat zu bezeichnen.
Alles in allem für den Preis ein schönes Stück Bass.
Hier kommt nun doch ein Wermutstropfen und daher die Überschrift:
Bei meinem Bass hat sich nach ein paar Wochen eines der Potiknöpfe (leider aus Plastik) aufgelöst bzw. die Kunststoff-Kappe löste sich vom inneren Unterbau. Sowas ist nicht dramatisch und trotzdem ärgerlich.
Zwei weitere sind auch schon am wackeln. Ich werde sie durch hochwertigere austausch müssen.
Außerdem haben die Bünde nach nun etwa einem Jahr scharfe Kanten. Das Holz des Halses arbeitet noch, daher gehe ich davon aus, dass es nicht ausreichend abgelagert ist oder chemisch getrocknet.
Bei einem Instrument der günstigen Serien wäre das okay, da kalkuliert man ja ein bisschen "Baumarkt" mit ein, aber ich finde bei diesem Preis (für Harley Benton ja eher höhere Katagorie) ist das nicht zufriedenstellend.
Ich habe auch einen Ibanez Soundgear Bass, der nicht viel mehr kostet, der aber dann doch in einer anderen Liga spielt.
Also: Wo will er hin Premium oder Basic??
Vom Sound und den Features Premium und von der Verarbeitung eher Baumarkt.
Fazit: Wer mit den kleinen Schönheitsfehlern leben kann, dem kann ich den Bass empfehlen. Er bekommt einen toll klingenden Bass. Wer damit nicht Leben kann nach Alternativen schaunen.
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DD
Klasse Bass
Ich habe mir diesen Bass als "Bastelprojekt" gekauft. Zuerst in jedes Einzelteil zerlegt, gereinigt und dann liebevoll neu aufgebaut. Die aktive Elektronik ist in der Tonne gelandet. Besorgt habe ich mir ein gebrauchtes Paar Squier Sonic P Bass Pickups für knapp 30€, welche an einem 250er Allparts Poti mit 0.47er Orange Drop Kondensator hängt. Das ganze an eine vernünftige Buchse, fertig! Einen Bridge Tonabnehmer gibt es nicht mehr. Verschlossen wurde die Aussparung mit einer schicken Blende aus Holz. Somit ist es in meinem Fall nun ein passiver Reversed P Bass.
Der Hals ist das Beste an diesem Bass. Optimal gefertigt, liegt super in der Hand. Verschleißfreie Edelstahl Bünde, Nullbund und schöne Hölzer. Der Body ist aus Sumpfesche. In meinem Fall fünfteilig. 4 Stücke + eine Decke (ebenfalls Sumpfesche. Die Halstasche ist passgenau gefertigt. Der Bass ist erstaunlich leicht und nicht wirklich kopflastig.
Ich habe D'Addario Chromes (Flats) drauf und einen recht hellen P Bass Ton. Allgemein klingt das Brett unplugged hell, was wohl an der Wahl der Tonhölzer liegt. Ich drehe die Tonblende daher meist zu 50% zu und erziele dann einen brauchbaren Ton.
Negatives gibt es nicht viel zu berichten. Bei einer von 13 Pickguard Schrauben war das Gewinde vergnaddelt. Konnte ich aber mit Holzleim und Späne schnell fixen. Im Originalzustand hat mir der Bridge Tonabnehmer im passiven Modus ganz gut gefallen, jedoch sehe ich die aktive Elektronik hier als nicht optimal. Wirklich schlecht ist diese aber nicht. Man bekommt für 299€ viel Bass, jedoch keine Wunderwaffe, wie es in einigen amerikanischen YouTube Videos heißt
Der Hals ist das Beste an diesem Bass. Optimal gefertigt, liegt super in der Hand. Verschleißfreie Edelstahl Bünde, Nullbund und schöne Hölzer. Der Body ist aus Sumpfesche. In meinem Fall fünfteilig. 4 Stücke + eine Decke (ebenfalls Sumpfesche. Die Halstasche ist passgenau gefertigt. Der Bass ist erstaunlich leicht und nicht wirklich kopflastig.
Ich habe D'Addario Chromes (Flats) drauf und einen recht hellen P Bass Ton. Allgemein klingt das Brett unplugged hell, was wohl an der Wahl der Tonhölzer liegt. Ich drehe die Tonblende daher meist zu 50% zu und erziele dann einen brauchbaren Ton.
Negatives gibt es nicht viel zu berichten. Bei einer von 13 Pickguard Schrauben war das Gewinde vergnaddelt. Konnte ich aber mit Holzleim und Späne schnell fixen. Im Originalzustand hat mir der Bridge Tonabnehmer im passiven Modus ganz gut gefallen, jedoch sehe ich die aktive Elektronik hier als nicht optimal. Wirklich schlecht ist diese aber nicht. Man bekommt für 299€ viel Bass, jedoch keine Wunderwaffe, wie es in einigen amerikanischen YouTube Videos heißt
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