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Hils HNS1M Summer Sand

3 Kundenbewertungen

4.3 / 5

Features

Sound

Verarbeitung

Hils HNS1M Summer Sand
€ 398
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

2 Rezensionen

G
Gutes Preis-Leistungsverhältnis, wenn man sich zu helfen weis.
Gübi 11.10.2026
Ich habe schon länger mit einer Headless-Gitarre geliebäugelt. Hauptgrund ist das kompakte Packmaß und die Möglichkeit sie unkompliziert auf Reisen mitzunehmen. Bandeinsatz ist mit ihr eher nicht geplant. Hils war somit schon länger auf dem Radarschirm. Als sie für 349,- im Angebot war, habe ich zugeschlagen.

Positiv:
- Sehr schöne Optik, sieht im Original deutlich besser und edler aus als auf den Fotos. Geht eher in Richtung mattes Gold als Sand.
- Sehr saubere Lackverarbeitung
- Gut laufende und funktionierende Potis, sowie Pickup-Wahlschalter
- Sehr gelungene Bridge. Sämtliche Einstellungen und Saitenwechsel gehen problemlos und sehr schnell.
- Spokewheel zur Halseinstellung
- Super ausbalanciert
- Leicht, 2,6 kg
- Für mich tolles Halsprofil, mitteldickes C-Profil würde ich sagen. Somit auch kein großer Unterschied im Wechsel zu meinen anderen Gitarren.
- Sehr stimmstabil
- Edelstahlbünde, eher Jumbo. Waren gut poliert und auch von der Höhe her gut abgerichtet. Sehr niedrige Saitenlage ohne Schnarren ist problemlos möglich. Top!
- Durch die beiden Gummifüße lässt sich die Gitarre überall abstellen (ohne Kabel!). Auch kann sie problemlos in Gitarrenständer mit Halsaufnahmen einhängt werden. Für mich ein wesentlicher praktischer Aspekt.

Neutral:
- Sound der Pickups finde ich für diese Preisklasse ok. Natürlich gibt es bessere Tonabnehmer, die kosten halt auch deutlich mehr. Für meine Anwendung kein Tausch erforderlich. Leichte Tendenz zur Höhenlastigkeit.
- Soundmäßig "Strateln" tut sie nicht so extrem, da fehlt wohl das Vintage-Tremolo als Soundelement. Ich habe den direkten Vergleich. Aber sie rockt. Für Doom-Metal gibt es bestimmt bessere Alternativen.
- Lage der Klinkenbuchse lässt Amp-Plugs und Wireless-Plugs problemlos stecken. Wer in der klassischen Sitzposition übt (Korpus auf linkem Bein): Stecker liegt dann am rechten Bein an. Mal sehen, wie lange das gut geht.

Negativ:
- Scharfkantige und herausstehende Bundenden. Kann schon mal vorkommen, aber das war der schlimmste "Fredsprout", den ich je bei einer Gitarre hatte. Ich konnte dies selbst beheben und kann dadurch auch bestätigen, dass es sich wirklich sehr harten Edelstahl handelt!
- Eher schlechte Werkseinstellung, v.a. bei Halskrümmung (nach hinten überstreckt) und Intonation. Saitenlage ist eh Geschmackssache. Ließ sich alles schnell beheben, aber ein Anfänger hätte da vermutlich eher Probleme.
- Sehr schwergängige Feintuner. Beim Saitenwechsel mit etwas Öl behoben, nun flutscht das.
- Minimaler, vermutlich oberflächlicher Riss im Bereich 18. und 19. Bund

Fazit:
Da die Bundhöhenabrichtung gut war habe ich die Gitarre behalten. Wer sich nicht scheut, Hand anzulegen oder noch ein paar Euro beim Gitarrenbauer draufzulegen bekommt eine preiswerte Headless-Gitarre, die sich super spielen lässt und Spaß macht. Für mich als "Classic-Hardrocker" passt die HNS1 richtig gut.
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Hils HNS1M Summer Sand