Zum Seiteninhalt

E-Mandoline

  • Korpusform: A-Style Tropfenform
  • Decke: Fichte
  • Boden und Zargen: Sapele
  • Griffbrett und Steg: Purpleheart
  • Sattelbreite: 30 mm
  • magnetischer Tonabnehmer
  • Volume- und Tonregler
  • Farbe: Brown Sunburst
  • Erhältlich seit März 2006
  • Artikelnummer 189654
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Art Tropfenform
  • Farbe Sunburst
  • Korpus Mahagoni
  • Decke Fichte
  • Hals Mahagoni
  • Tonabnehmer Ja
  • Inkl. Koffer Nein
  • Inkl. Gigbag Nein
  • Mensur 350
B-Stock ab € 222 verfügbar
€ 239
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

123 Kundenbewertungen

4 / 5

Features

Sound

Verarbeitung

71 Rezensionen

A
Wie zufrieden sind Sie mit IBANEZ M510E-BS?
Andreas466 24.01.2011
Ich prüfe immer gerne etwas kritischer, da ich das sinnvoller finde, als den Marketingexperten nach dem Mund zu reden und da jeder der etwas kauft zwangsläufig immer dazu tendiert zu behaupten, dass er sehr zufrieden ist. Das liegt auch in der Natur der Sache, sonst hätte man sich ja auch nicht für das entschieden, was man gekauft hat. Aber: wie zufrieden bin ich mit der Ibanez "Flitsch"?

Vorweg: Die Musikrichtung, die ich spiele, ist Blues, Classic-Rock, kölner Karnevalsmusik und vereinzelt Pop.

Features:
Die Einsteiger-Mandoline hat die übliche Ausstattung. Sie verfügt darüber hinaus über einen Single-Coil, der zwar keinen hohen Output hat, aber ganz gut klingt.

Sound:
- Als Erstes habe ich die Werkssaiten gegen die Mandolinen-Saiten DADDARIO J73 MANDOLIN ersetzt. Diese sind aus Phosphor-Bronze und klingen besser.

- Als Zweites habe ich die Saiten wie die der Violine in der Quintenreihe g d’ a’ e’’ gestimmt. Hierbei habe ich -angefangen mit den untersten Doppelsaiten e’’- die untere Saite um einen Cent höher gestimmt. Bei den Doppelsaiten a’ die untere Saite um einen Cent tiefer - u. bei den d’ und g Doppelsaiten im gleichen Wechsel. Hierdurch wird der Sound voller. Man muss jedoch ein Stimmgerät haben, dass dies zulässt. Ich habe ein Korg OT120.

- Zum Sound selbst: Unverstärkt und verstärkt klingt die Mandoline voll und gut, wenn Mandolinengriffe gespielt werden. Für das Solo-Spiel gilt dies aber nicht: Die a’ und e’’ Saiten klingen aber ganz anders und über den Single-Coil auch nicht so laut, wie die g und d’. Das liegt daran, dass diese umwickelt sind, ist also kein fehler der Mandoline. Solis sind also nicht die "Baustelle" der Mandoline. Ich spiele die Mandoline in der Band über ein Art Tube MP, eine Röhren-DI-Box, direkt ins Mischpult. Hier wird etwas Hall beigemischt. So bekommt man auch mit einem Einsteigerinstrument einen sehr amtlichen Sound.

Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist gut, jedoch gibt es ein paar Dinge, die ich beanstanden muss:

- Die Mandoline ist zwar auch ohne Gurt spielbar, aber bequemer ist es mit einem Gurt. Ein zweiter Gurtpin hat jedoch gefehlt. Diesen habe ich am Ende des Halses am Korpus nachgeschraubt (Aber Achtung: 1. die Garantie erlöscht hierbei, 2. das Loch für die Schraube muss vorgebohrt werden, da sonst der dünne Hals kaputtgehen würde). Ich habe Schaller Security Locks angebaut.

- Der Steg war nicht verleimt und der Schutzschaumstoff der Mandoline befand sich auch darunter. Ich habe den Steg nicht nachträglich verleimt, da dies die einzige Möglichkeit ist die Mandoline immer wieder Bundrein einzustellen, wenn sich das mal verstellt hat. Werkssaitig waren die Bundreinheit und die Seitenhöhe aber bei mir richtig eingestellt.

- Die Mandoline verstimmt sich auch nach Einspielen der Saiten gerne. Das Stimmen der Saiten ist sehr filigran, d.h. es erfordert Nerven und etwas mehr Zeit als bei der Gitarre. Negativ hier ist, dass die Saiten beim Stimmen plötzlich um einen halben Ton nach oben "rutschen", so dass dann wieder nach unten korregiert werden muss. Ein verdrehen der Mechaniken um eine halbe Umdrehung nach oben und unten vor dem eigentlichen Stimmen löst dieses Problem jedoch.

Preis/Leistung:
Das ist absolut okay. Klaro, die Verarbeitung ist nicht soo die Trumpfkarte, aber eine massive Fichtendecke und Boden & Zargen aus Mahagoni-Holz, dazu noch einen Single-Coil Tonabnehmer sind einfach eine gute Basis. U. das ist diese Mandoline ja auch - eine Einsteiger-Mandoline. Dafür sind die 215 EUR genau richtig - das passt zusammen.

Fazit:
Wer als Gitarrist für das ein oder andere Lied mal den Mandolinen-Sound haben möchte -u. das auch noch auf der Bühne- ist mit einer Einsteiger-Mandoline gut bedient. Es gibt so viele verschiedene Modelle, auch günstigere, aber die Ibanez-Mandoline kann man zum Kauf empfehlen!
Vor der Violinstimmung und der Quintenreihe braucht man als Gitarrist keine Angst zu haben, da Mandolin-Griffe im Internet leicht zu finden sind und man die Quintenreihe recht schnell raus hat.
Zusammen mit meinen ganzen Tips wird die aus der Einsteiger-Ibanez zum richtigen Spaßbrett für zwischendurch, dass durchaus auch Suchtpotential beinhaltet!

P.S.: Wer nach Rechtschreibfehlern sucht und welche findet, darf sie behalten (:
Features
Sound
Verarbeitung
21
11
Bewertung melden

Bewertung melden

T
Das war wohl nichts
Thomas788 27.07.2026
Ich spiele seit vielen Jahren Bass, liebäugle aber auch seit einiger Zeit mit Mandolinen, was in meinem Fall mit einem Faible für Led Zeppelin zusammenhängt. Jetzt sollte es also soweit sein und deshalb habe ich mich im Angebot vom großen T umgesehen. Die allergünstigsten Modelle habe ich ausgeschlossen, weil ich mir den Einstieg nicht unnötig verleiden wollte und mir nicht vorstellen kann, dass eine Mandoline für 60 Öre wirklich etwas taugen kann. Als Basser habe ich seit langem gute Erfahrungen mit Ibanez gemacht und von Gitarristen aus dem Bekanntenkreis kenne ich ähnliche Erfahrungen. Also habe ich diese Ibanez Mandoline gewählt.
An dieser Stelle schon mal vorab: die guten Erfahrungen aus dem E-Bass- und E-Gitarrenbereich gelten leider nicht für diese Mandoline. Beim Setup des Instruments muss man bei Null anfangen, das heißt, die Brücke ist nicht ansatzweise dort, wo sie sein sollte. Dazu kam, dass die Saiten nichts taugen mit dem Resultat, dass mir beim ersten Stimmversuch und einer kleinen Drehung am Stimmwirbel schon eine E-Saite um die Ohren flog. Gut, ordentliche Saiten hatte ich nach dem Lesen der anderen Kritiken gleich mitgeordert (D’Addario EJ73). Aber auch nach einiger Einstellerei war es nicht möglich, das Instrument so einzustellen, dass es oktav- und bundrein ist. G-Dur-Akkord klingt, bei D-Dur klappen sich die Fußnägel hoch. Ein sehr großes Problem ist hierbei die Qualität der Stimmmechaniken: die ist schlicht unterirdisch. Präzises Stimmen ist unmöglich und außerdem wird die Stimmung dann auch nicht gehalten. Vollkommen unbrauchbar. Den Pickup habe ich spaßeshalber auch mal kurz testen wollen: kein spürbarer Output. Ob da etwas komplett defekt ist, weiß ich nicht. Gut möglich, dass es einfach nur daran liegt, dass der Pickup ca. 2 cm (!) unterhalb der Saiten liegt. Da kann kein Signal kommen. Also Fazit: ab in den Karton und zurück. Ich empfehle, etwas zu machen, was ich leider erst nach dem Fehlkauf gemacht habe: Diverse Vergleichsvideos von Einsteigermandolinen ansehen und dann ausloten, wo für einen die Schmerzgrenze beim Einstieg in ein Zweitinstrument liegt. Die in einem dieser Videos beschriebenen Probleme mit der Ibanez Mandoline decken sich mit meiner Erfahrung. Auch deshalb glaube ich nicht, einfach nur ein Montagsmodell erwischt zu haben. Die Probleme sind wohl eher genereller Natur. Ich kann also nur vom Kauf abraten. Eine Erfahrung, die für mich im Zusammenhang mit Produkten von Ibanez neu ist.
Features
Sound
Verarbeitung
0
0
Bewertung melden

Bewertung melden

DM
Ibanez M 510 E-BS: Oh Mandoline mio!
DORA Music 13.12.2009
Ehrlich gesagt, ich war etwas skeptisch, was den Sound betreffen wird, als ich diese Mandoline gekauft habe. Was kann ein Instrument um die 200 Euro schon wert sein? - Aber ich wollte eine haben, damit meine Mandolinen im Studio nicht immer nur vom Sampler kommen.

Der Klang - einfach so - war schon einmal völlig in Ordnung. Doch wie wird die Mandoline klingen, wenn ich sie ans Mischpult anschließe? (Damit meine ich die Qualität des eingebauten Tonabnehmers - der ja, wir wir alle von den billigen Gitarren wissen - immer nur schlecht klingt ...)

Die Antwort: Überraschend gut! - Unglaublich, dachte ich ... um nur 200 Euro habe ich da eine amtliche Mandoline, die man ohne Weiteres ans Mischpult anschließen kann, und sogar bei 0-Stellung aller EQ-Filter schon einen hervorragenden Sound liefert!

Dabei gibt der eingebaute Tonabnehmer (Klinke Mandoline Out - Klinke Mischpult IN) nicht gerade den lautesten Sound von sich; doch mit einer DI-Box und einem XLR-Kabel kann man dem leicht abhelfen. (Was Tonabnehmer betrifft: Lieber etwas leiser, und dafür gut; als laut, und dafür aber schlecht.)

Die Verarbeitung würde ich (in dieser Preisklasse) als durchwegs ordentlich bezeichnen. Für mich ist sie bundrein (ich bin aber kein Profi!). Die beiden Drehpotis arbeiten absolut geräuschlos (der obere ist für die Lautstärke zuständig; der untere für ??? - ich merke kaum einen Unterschied; vielleicht klingt sie etwas räumlicher dadurch; vielleicht hat sie mehr Höhen ... wie gesagt, es war kein großer Unterschied feststellbar).

Fazit: Ich wage zu behaupten, dass man mit dieser Mandoline sowohl als Profi auf der Bühne sowie als Amateur im Studio alle Stücke spielen kann.
Features
Sound
Verarbeitung
7
2
Bewertung melden

Bewertung melden

A
günstiges und gutes Einsteigermodell
Anonym 21.12.2015
Der Klang ohne Verstärkung ist gut und die Mandoline ist auch laut genug in kleineren Räumen (zu Hause in Kneipen) .
An der Verarbeitung des Instruments gibt es nichts aus zu setzen. (leichtgängige Mechaniken, störungsfreie Drehknöpfe, stabiler Steg)
Die Stimmung wird auch gut gehalten. (ohne größeren Temperaturschwankungen)

Wenn man die Mandoline elektrisch verstärken will,
sollte man wissen, dass ein magnetischer Tonabnehmer
selten die Brillanz eines akustischen Instrument so abbildet wie man es in Natur hört. Als Ausgleich kann man und sollte man den Klang mit Effekten dezent bearbeiten.
Somit ist die Mandoline für Studioaufnahmen, wie auch für die große Bühne geeignet.

Da sich für mich die Mandoline am besten mit Gurt
spielen lässt, befestige ich den Gurt wie vorgesehen am Korpus. Das andere Ende des Gurts befestige ich mit einer Schnur am Kopf hinter dem Sattel. Da das Instrument mit seinem kurzen Hals sehr leicht ist sehe auch keine Gefahr, dass sich beim Tragen und Spielen irgendetwas verzieht.
Deshalb vermisse ich auch keine zweite Halterung des Gurts zwischen Hals und Korpus.

Da ich das verhältnismäßig große Griffbrett von Gitarren
gewohnt bin, hatte ich schon Schwierigkeiten bei den
kurzen Abständen der Bünde. Auch beim Greifen muss ich schon mehr Kraft aufwenden.
Ob die Bespielbarkeit (mehr Kraftaufwand bei der Greifhand) allgemein bei Mandolinen so ist, kann ich nicht beurteilen, da mir der unmittelbare Vergleich fehlt.
Features
Sound
Verarbeitung
1
0
Bewertung melden

Bewertung melden