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Kala U-Bass Solid Body 5-Str FL JBK

3.5 von 5 Sternen aus 2 Kundenbewertungen ()

5-Saiter Fretless E-Bass Ukulele

  • Fretless Modell mit Linien
  • Korpus: Okoume
  • geschraubter Hals: Ahorn
  • Griffbrett: Lorbeer
  • Mensur: 597 mm (23,5")
  • Gesamtlänge: 845 mm
  • Tonabnehmer: 1 Kala Humbucker
  • Volume- und Tonregler
  • weißes Schlagbrett
  • geschlossene Bass Mechaniken mit 1:18 Übersetzung
  • schwarze Hardware
  • Originalbesaitung: Kala Round Wound
  • Farbe: Jet Black Hochglanz
  • inkl. Gigbag
  • Erhältlich seit Juni 2024
  • Artikelnummer 584888
  • Verkaufseinheit 1 Stück
€ 198
-50% 30-Tage-Bestpreis: € 398
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1

Ukulele meets E-Bass

Kala U-Bass Solid Body 5-Str FL JBK

Ukulelen haben in den letzten Jahren die Welt im Sturm erobert und sind aus der heutigen Musikwelt nicht mehr wegzudenken. Einen großen Anteil an der Popularität von Ukulelen hat die US-amerikanische Company Kala. Sie bietet mit Abstand die größte Auswahl an den unterschiedlichsten Modellen. Mit der U-Bass-Serie hat Kala zudem den Ukulelen-Bass erfunden. Der U-Bass Solid Body, hier in der Version als 5-Saiter-Fretless mit tiefer B-Saite, ist der nächste Schritt in dieser Entwicklung, denn er vereint die Vorzüge einer Ukulele mit denen eines E-Basses. Letzterer verhindert mit seinem Solid-Body und Humbucker Pickup lästige Rückkopplungen und bringt zudem den klassischen E-Bass-Look mit ins Spiel. Die Ukulele steuert dafür das kompakte Format und die leichte Bespielbarkeit zur Gleichung bei. Das Ergebnis ist ein „Best Of Both Worlds“ aus beiden Instrumenten.

Kala U-Bass Solid Body 5-Str FL JBK, Korpus

Solid Body mit Humbucker

Der Kala U-Bass Solid Body 5-String Fretless hat eine Gesamtlänge von 84,5cm. Davon macht die Mensur (Länge der schwingenden Saite) ca. 60cm aus. Für das Holz des Korpus entschied sich Kala für Okoume; der Hals besteht ganz klassisch aus Ahorn und das Griffbrett aus Lorbeer. So ein besonderes Instrument wie der U-Bass Solid Body verlangt nach besonderen Saiten. Ab Werk sind dies speziell entwickelte Roundwounds von Kala. Diese werden durch einen Humbucker abgenommen. Die passive Elektrik des Kala U-Bass Solid Body bietet einen Volume-Regler und eine Tonblende. Steg, Stimmmechaniken und Potiknöpfe sind schwarz gehalten. Zusammen mit dem Jet-Black-Hochglanz-Finish und dem weißen Schlagbrett ergibt dies einen zeitlosen Look, der zu jedem Genre passt. Im Lieferumfang des Kala U-Bass Solid Body 5-Saiter ist bereits ein passendes Gigbag enthalten.

Schwarze Tasche für Kala U-Bass Solid Body
Kala U-Bass Solid Body 5-Str FL JBK, Rückseite

Mobiles Low End

Der Kala U-Bass Solid Body 5-String Fretless ist sicher ein interessanter Kandidat, wenn man seine Instrumenten-Sammlung um ein ganz besonderes Exemplar erweitern möchte. Dank seines Preises kommt er durchaus als Zweit- oder Dritt-Bass in Frage. Ein großer Vorteil von Ukulelen und somit auch dem U-Bass Solid Body ist der einfache Transport. Durch die kompakten Maße und das geringe Gewicht passt er immer mit ins Gepäck, egal ob der der Ausflug in den eigenen Garten, in den Urlaub oder auf Geschäftsreise geht. Seine Verwandtschaft zum E-Bass in Sachen Look und Bespielbarkeit erleichtert den Umstieg auf den U-Bass Solid Body enorm. Vor allem, da die Roundwound-Saiten ein ähnliches Spielgefühl wie sein großer Bruder vermitteln. Auch für Gitarristen ermöglicht der U-Bass Solid Body 5-Saiter Fretless mit seiner „Größe“ einen einfachen Zugang zur Welt der tiefen Töne.

Kala U-Bass Solid Body 5-Str FL JBK, Kopfplatte mit Logo

Über Kala

Kala Brand Music Co. ist der wohl weltweit bekannteste Hersteller von Ukulelen. Der Amerikaner Mike Upton gründete Anfang der 2000er Jahre die Company in seiner Heimatstadt Petaluma in Kalifornien. Vorher lebte und arbeitete er mehrere Jahre in Hawaii und verliebte sich dort in die Ukulele. Von Beginn an war es Mikes Ziel, mit Kala hochwertige, aber stets bezahlbare, Ukulele zu bauen, um möglichst vielen Musikern den Zugang zu diesem Instrument zu ermöglichen. Der Erfolg dieser Philosophie ließ nicht lange auf sich warten und das Portfolio von Kala wuchs immer weiter. Die große Auswahl und Qualität der Kala-Ukulelen erregte auch die Aufmerksamkeit von Künstlern, wie Bakithi Kumalo, Abraham Laboriel Sr., Hutch Hutchinson, Twenty One Pilots, Walk Off the Earth und Eddie Vedder. Sie und viele anderen zählen heute zu den Kala-Artists.

Vorsicht: Kein Spielzeug!

Den Kala U-Bass Solid Body kann man leicht mit einem Spielzeug verwechseln, aber weit gefehlt. Seine besonderen Saiten sind kräftig, aber zugleich sehr elastisch. Dadurch lassen sie sich spielen „wie Butter“ und liefern verstärkt zudem einen beeindruckenden Bass-Sound mit mächtigem Low End. Dank der Solid-Body-Bauweise und des Humbuckers hat man auch keine Probleme mit lästigen Rückkopplungen, die häufig bei akustischen Instrumenten ein Ärgernis sind. Wer bei Aufnahmen im Studio oder zu Hause nach einer klanglichen Alternative zu den üblichen Fretless-Klassikern sucht, findet mit dem Kala Solid Body sicherlich einen interessanten Bewerber. Ein Sprichwort im Musikbusiness lautet: Die Performance ist wichtiger als der Song! Der einzigartige Look des Kala U-Bass Solid Body wird dem Publikum, egal ob auf großer Bühne oder in der Fußgängerzone, noch lange in Erinnerung bleiben.

2

3.5 / 5

Features

Sound

Verarbeitung

1 Rezension

M
Eingeschränktes Konzept
Marco99999 20.09.2026
Kala 5-String-Mini-Bass warum ich dieses kleine Mistvieh behalte
23 Zoll Mensur. Das Pickguard ist so billig, fast unverschämt, hätte dafür nie die UVP bezahlt und das Ding zurück geschickt. Flatwounds wäre schön gewesen, aber vom Hersteller 120€ ist krank! Kann man übrigens selbst einen Satz Saiten kürzen, aber will gelernt sein! Fünf Saiten. Und die tiefste davon ist eine B-Saite. Eigentlich weiß man damit schon ziemlich genau, worauf man sich einlässt. Die B-Saite schwingt bei dieser kurzen Mensur so langsam vor sich hin, dass ich beim Spielen manchmal das Gefühl habe, ich könnte die einzelnen Schwingungen beinahe mitzählen. Und genau da liegt das grundsätzliche Problem dieses kleinen Basses: Die Physik lässt sich nicht austricksen.

Gerade wenn ich ihn mit den Fingern spiele, bekomme ich immer wieder irgendwelche hochfrequenten, teilweise ziemlich unharmonischen Obertöne mit in den Klang. Das kann interessant sein meistens nervt es mich allerdings einfach. Man versucht, einen schönen, tiefen Basston zu spielen, und irgendwo oben im Klang macht es plötzlich krkrrrriiiing. Danke dafür.

Interessanterweise liefert der Humbucker trotzdem ein richtig schönes, tiefes und schweres Fundament. Wenn man den passenden Ton erwischt, kann das Ding durchaus ziemlich böse klingen. Nur ist die klangliche Bandbreite eben sehr begrenzt. Mit einem normalen 34-Zoll-Bass oder gar einem 36-Zöller hat man wesentlich mehr Möglichkeiten, die Saite klanglich zu bearbeiten und den Ton zu formen. Dieser kleine Kerl macht einem dagegen ziemlich schnell klar, was er will und was er eben nicht will. Auch die bundierte Version habe ich. Und die ist diesbezüglich sogar noch problematischer. Am besten funktioniert für mich momentan tatsächlich das Plektrum. Damit bekomme ich den saubersten und harmonischsten Klang. Aber natürlich erkauft man sich das mit Einschränkungen beim eigentlichen Bassspiel. Slappen, Zupfen und das ganze Spiel mit den Fingern verlieren dadurch einen großen Teil ihrer Möglichkeiten. Und jetzt kommt der Punkt, an dem ich mich selbst frage, warum ich das Ding eigentlich noch habe.

Die Antwort ist ziemlich einfach:
Weil Einschränkungen kreativ machen.

Ich finde Instrumente interessant, die einem nicht einfach alles ermöglichen. Wenn ein Instrument alles kann, kann man irgendwann auch sehr bequem immer wieder das Gleiche damit machen. Dieser kleine Bass zwingt mich dagegen, mich mit seinen Schwächen auseinanderzusetzen. Ich muss herausfinden, wie ich ihn spielen muss, damit seine Probleme vielleicht irgendwann zu einem eigenen Klang werden. Vielleicht ist genau dieses merkwürdige Obertonverhalten irgendwann kein Fehler mehr, sondern ein Stilmittel. Vielleicht funktioniert die B-Saite in einem bestimmten Arrangement plötzlich hervorragend. Vielleicht ist das Plektrum genau die richtige Lösung. Vielleicht muss ich ganz anders an das Instrument herangehen. Keine Ahnung.

Aber genau deshalb bleibt das kleine Mistvieh bei mir.

Es war von Anfang an klar, dass eine B-Saite auf 23 Zoll Mensur physikalisch eine ziemlich bescheuerte Idee ist. Die meisten Hersteller machen so etwas schließlich nicht ohne Grund nicht.

Ich wusste es. Ich habe es trotzdem gekauft. Und jetzt muss ich eben damit leben. Als Musiker finde ich genau das spannend. Nicht immer das perfekte Werkzeug zu haben, sondern manchmal mit einem Werkzeug zu arbeiten, das einem ordentlich in den Hintern tritt und sagt: „Na, dann zeig mal, was du daraus machst.“

Deshalb bekommt der Kala von mir auch nicht die volle Punktzahl. Die problematischen Obertöne und die eingeschränkte Spielbarkeit der B-Saite sind für mich echte Schwachpunkte.

Aber verkaufen? Nö.

Dafür ist mir dieses kleine Biest inzwischen viel zu interessant.

Ich werde so lange damit herumexperimentieren, bis ich aus seinen Einschränkungen irgendetwas Musikalisches herausbekommen. Und vielleicht ist genau das die eigentliche Stärke dieses Instruments.

Einschränkungen machen kreativ.
Features
Sound
Verarbeitung
2
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