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KMA Audio Machines Endgame Duality Calibrator

10 Kundenbewertungen

4.6 / 5

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KMA Audio Machines Endgame Duality Calibrator
€ 379
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1

10 Rezensionen

P
Dem Rücken freut's, den Ohren auch
Patrick42069 25.01.2025
Als größerer Gitarreneffekt-Nerd bin ich auf der ständigen Suche nach der Optimierung meines Pedalboard und hatte mir für das letzte Jahr schon eine eierlegende Wollmilchsau gebastelt, die mit jeder Bühnen-, Proben- und Aufnahmesituation zurecht kam. Nur war ich mit dem Sound und den Features des Strymon Iridium nicht ganz zufrieden und durch zusätzliche Verkabelung und DI wurde mein Board auch nicht gerade leichter. Demzufolge neues Jahr, neues Konzept.
Zugegeben mich hatte das Endgame aus der Schachtel heraus nicht sofort überzeugt. Ich vermisste einen integrierten Preamp, EQ-Einstellmöglichkeiten und die Speaker-Simulationen von Celestion überzeugen mich nicht. Dadurch geriet ich in ein kleines No-Amp-Pedal-Shootout, wodurch der Simplifier MK II und das Freeway von Thermion ebenfalls getestet wurde. Der Simplifier MK II hatte mich eigentlich schon überzeugt und wäre fast auf meinem Board gelandet, wäre er besser mit Hi-Gain und Fuzz zurecht gekommen. Also noch einmal das Endgame ausgiebig getestet, Update aufgespielt, ein eigenes IR von York drauf geladen und ein JHS Clover als Preamp (aus einem zweiten Preamp-Shootout) davor geschnallt und plötzlich ging die Sonne auf.
Endlich ein klarer durchsetzungsfähiger Sound, der über die PA bis auf den fehlenden Schalldruck meinen Fender-Amps ganz nahe kommt.
Amps schleppen adé? Dazu fehlen noch ein paar Praxistests aber bisher überzeugt das Endgame nach dem bisschen modden und einem guten Preamp auf ganzer Linie.
Die unzähligen Routing-Möglichkeiten sind der Hauptvorteil des Pedals. Stereo-Effekt-Schleife, XLR fürs Interface oder FoH, ein von Cab- und Poweramp-Sim befreiten Stereo-Klinkenausgang zum eigenen Monitor oder Amps, Through-Ausgang für weitere Möglichkeiten wie z.B. einem Wet/Dry/Wet-Setup, Bluetooth und Aux-Eingang (benötige ich bisher nicht), und natürlich der Doubler-Effekt, der besonders bisher bei Aufnahmen viel Zeit spart. Gain-Pedale jeder Art werden gut und mit Power wiedergegeben. Delay und Reverb matschen durch die Effektschleife nicht. Alles in allem eine umfassende Aufwertung, sodass ich meinem Strymon Iridium keine Träne nachweinen muss.
Die nächsten Gigs werden auf jeden Fall mal ganz mutig ohne Amp bestritten, denn den Ohren gefällt, was da aus den Boxen kommt... und der Rücken macht auch Luftsprünge.
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C
Viel Technik, aber für Doom/Drone Metal klanglich enttäuschend
Chrissi87 13.10.2026
Ich hatte mir das KMA Endgame hauptsächlich gekauft, um mein Gitarrensignal am Ende meiner Effektkette auf zwei Amps aufzuteilen und gleichzeitig einen breiteren, massiveren Stereosound zu erzeugen. Da ich überwiegend Doom und Drone Metal spiele, sind mir vor allem ein druckvolles Bassfundament, lange ausklingende Töne und ein möglichst voller Gitarrensound wichtig.

Leider konnte mich das Endgame in mehreren Punkten nicht überzeugen.

Der integrierte Doubler war für mich die größte Enttäuschung. Zwar wird das Signal räumlich breiter, allerdings hatte ich häufig das Gefühl, dass dabei Druck und Substanz verloren gehen. Teilweise wirkte mein Gitarrensignal sogar bassärmer. Gerade bei tiefen, lang gehaltenen Fuzz-Sounds ist das für mich ein absolutes Ausschlusskriterium. Ein breiterer Sound bringt mir wenig, wenn darunter das Fundament leidet.

Ein weiteres Problem war das Clipping. Da ich das Endgame am Ende meiner Effektkette eingesetzt habe, musste es mit entsprechend hohen Signalpegeln umgehen. Trotz Anpassungen des Eingangspegels hatte ich immer wieder Schwierigkeiten mit Übersteuerungen. Von einem Gerät, das ausdrücklich für diese Position in der Signalkette entwickelt wurde, hätte ich hier mehr erwartet.

Auch die integrierte Endstufen- und Lautsprechersimulation konnte mich nicht überzeugen. Ich bin seit Jahren ein Liebhaber echter Röhrenverstärker und weiß natürlich, dass eine digitale Simulation nicht dasselbe Spielgefühl vermitteln muss. Trotzdem empfand ich den Klang als zu dünn und wenig lebendig. Mir fehlten die Wärme, die Dynamik und vor allem das massive Klangfundament, das ich von meinen Röhrenamps gewohnt bin.

Die umfangreichen Routingmöglichkeiten sind sicherlich eine Stärke des Geräts. Allerdings habe ich festgestellt, dass mir mein bestehendes Stereo-Setup mit einem einfachen Signalsplitter und zwei echten Amps klanglich wesentlich besser gefällt. Der Sound wirkt für mich direkter, voller und natürlicher. Der künstliche Doubler konnte diesen Eindruck nicht ersetzen.

Positiv hervorheben möchte ich die Verarbeitung und die grundsätzlich durchdachte Ausstattung. Man bekommt viele Funktionen in einem Gerät, und für ein kompaktes Stereo- oder ampless Setup kann das Endgame durchaus interessant sein.

Allerdings stimmt für mich das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht. Für den aufgerufenen Preis hätte ich mir vor allem klanglich deutlich mehr erwartet. Viele Funktionen auf dem Papier bedeuten eben nicht automatisch einen besseren Sound.

Letztendlich habe ich das Endgame wieder verkauft, weil es meinem Setup keinen wirklichen Mehrwert gebracht hat.

Mein Fazit: Wer eine vielseitige Stereo-Schaltzentrale mit IR-Loader und Endstufensimulation sucht, könnte mit dem Endgame glücklich werden. Für meinen Doom-/Drone-Metal-Sound mit echten Röhrenamps war es dagegen eine Enttäuschung. Besonders der Doubler, die Clipping-Probleme und der für meinen Geschmack zu dünne Klang haben mich nicht überzeugt.

Für mich gilt nach dieser Erfahrung: Lieber echtes Stereo über zwei Röhrenamps als künstliche Stereobreite auf Kosten des Drucks.
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d
Massig Routing Optionen
dan.i.l 21.07.2026
Für viele Anwenungszwecke geeignetes Gerät. Für mich die Highlights: Ideal zum üben zu Hause durch Bluetooth Aux Input und Cab Sim. Klingt sowohl mit Gitarre als auch Bass gut.
Praktisch auch wenn man live einen Aux-Track auf die Ohren haben möchte. Ein Schalter am Gerät erlaubt das Routing des Aux Input auf die Ausgänge zu verändern.
Praktisch auch die Stereo bzw. Dual Mono Effects Loop. Nutze ich zum Teil um parallel verschiedene Effekt einzuschleifen und zusätzlich über mein DI eine cleane Spur zu recorden.

Praktisches Gerät für viele Anwendungsfälle, auf jedenfall kein one-trick-pony.
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