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Korg Micro Korg Analog Modelling Synthesizer

4.6 von 5 Sternen aus 327 Kundenbewertungen

Analoger Modeling Synth

  • 4 Stimmen
  • 37 anschlagdynamische Mini-Tasten
  • 2 Oszillatoren + Noise Generator
  • Vocoder (8-Bänder)
  • Effekte: Modulation (3 Typen), Delay (3 Typen), Equalizer, Arpeggiator (6 Typen)
  • Audio-Eingang
  • Stereoausgang
  • Midi: In, Out u. Thru
  • Batteriebetrieb möglich
  • Maße (BxTxH): 524 x 232 x 70 mm
  • Gewicht: 2,2 kg
  • inkl. Netzteil und Schwanenhalsmikro
  • Erhältlich seit Oktober 2002
  • Artikelnummer 157271
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Anzahl der Tasten 37
  • Anschlagdynamik Ja
  • Aftertouch Nein
  • Keyboard Split Nein
  • Modulation Wheel Ja
  • Anzahl der Stimmen 4
  • Tonerzeugung Virtuell Analog
  • MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out, 1x Thru
  • Speichermedium Keine
  • USB Anschluss Nein
  • Effekte 1x Multieffektprozessor
  • Arpeggiator Ja
  • Anzahl der analogen Ausgänge 2
  • Digitalausgang Nein
  • Display Ja
  • Pedal Anschlüsse Keine
  • Maße 524 x 232 x 70 mm
  • Gewicht 2,2 kg
€ 399
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

Echte Spielbarkeit im kompakten Design

Der microKORG ist ein vierstimmiger, kompakter Desktop-Synthesizer mit integriertem Vocoder im Retro-Design. Unter der Haube arbeitet die gleiche DSP-Engine wie im Korg MS2000B. Darüber hinaus ist der microKORG mit 64 DWGS-Wellenformen ausgestattet, die sich auch im DW8000 von Korg finden. Diese klangliche Herkunft verleiht dem Instrument einen klar erkennbaren Charakter, somit richtet es sich vor allem an Produzenten und Performer, die schnell zu einem starken Sound kommen möchten, statt sich in tiefgehender Programmierung zu verlieren. Seine Ausrichtung wird dabei schon durch die Presets deutlich, die sich gezielt an elektronischen Musikstilen wie House, Trance oder Hip-Hop orientieren. Doch eine einfache Preset-Maschine ist der microKORG sicherlich auch nicht: Schon der erste Oszillator bietet mehr als 71 verschiedene Wellenformen, während zur Klangformung vier Filtermodi, zwei ADSR-Hüllkurven und zwei LFOs bereitstehen. Die Amp-Sektion kontrolliert Lautstärke und Panorama und sorgt mit ihrer Distortion für zusätzlichen Druck im Klang.

Micro Korg Synthesizer Display

Abwechslungsreiche Klangmöglichkeiten

Trotz der klaren Ausrichtung auf musikalische Spielbarkeit, auch an der anschlagsdynamischen Mini-Tastatur und dem eingebauten Vocoder-Mikro zu erkennen, bietet der microKORG eine umfangreiche Klangausstattung. Oszillator 1 bringt die klassischen Wellenformen Sägezahn, Pulswelle, Sinus und Rauschen zum Klingen, während die zweite diese um weitere Varianten ergänzt. Wer möchte, kann aber auch neue Algorithmen auswählen – wie etwa Vox Wave und Cross Wave. Die DWGS-Wellenformen ermöglichen komplexere Klänge wie Glocken, E-Pianos, Gitarren und Bässe. Mit insgesamt 128 Programmen bietet der microKORG eine breite Auswahl an unmittelbar spielbaren Sounds, die sich mit dem Zwei-Band-EQ und dem resonanzfähigen Multi-Mode-Filter weiter formen lassen. Letzteres arbeitet auf Wunsch selbstoszillierend und schaltet zwischen -12 dB (2-Pole) LPF, HPF, BPF sowie einem steilen -24 dB LPF mit vier Polen.

Micro Korg Tastatur Minitasten

Portabler Vocoder

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal des microKORG ist der integrierte Vocoder, der ihn besonders für elektronische Performances und Produktionen interessant macht. Beim Vocoder wird die Stimme nicht als Klangquelle genutzt, sondern steuert und formt den Synth‑Sound. Über das Mikro empfängt der Vocoder den Modulator – die Stimme –, analysiert dessen Frequenzanteile und überträgt sie auf das Trägersignal. Je obertonreicher das Trägersignal ist, desto besser eignet es sich für den Vocoder. So lassen sich sehr organisch‑prägnante Lines sowie verfremdete Tonfragmente realisieren. Über die beiden Audio-Eingänge verarbeitet der microKORG zudem externe Inputs in Echtzeit, etwa aus Drumcomputern, aber auch akustischen Instrumenten. Wer viel unterwegs ist, wird außerdem die hohe Portabilität des microKORG zu schätzen wissen: Mit Batterien lässt er sich auch in mobilen Setups verwenden.

Korg Micro Korg Rückseite

Über Korg

Der Name Korg steht seit vielen Jahren für innovative Synthesizer, Workstations, Keyboards, Digitalpianos und mehr. Mit Instrumenten wie MS20, Polysix, Wavestation, KRONOS und der Volca-Serie, um nur einige zu nennen, schuf das von Tsutomu Kato und Tadashi Osanai 1963 gegründete japanische Unternehmen legendäre Synthesizer, deren Namen Musik in den Ohren vieler Keyboarder sind. Zudem ist die Firma Korg Erfinder des weltweit ersten Handstimmgeräts, dem WT-10. Aber nicht nur bei analogen Synthesizern, digitalen Workstations, Entertainer-Keyboards oder Digitalpianos steht Korg seit jeher für Qualität und Innovation, sondern auch bei Gitarrenverstärkern. Nachdem Korg 1992 die Namensrechte von Vox Amplification Ltd. erworben hatte, erweiterte Korg die Marke Vox neben Neuauflagen des legendären AC30 auch um preiswerte digitale Gitarrenverstärker mit Modeling-Technologie.

Klangtiefe à la Korg

Trotz seiner kompakten Maßen bietet der microKORG eine klangliche Tiefe, die für diese Preisklasse bemerkenswert ist. Mit Effekten wie Vibrato, Wah und Tremolo lässt sich der Sound lebendig gestalten, während die beiden LFOs vor allem für rhythmische Modulationen der Klangfarbe zum Einsatz kommen. Auf Wunsch lassen sich diese auch via MIDI synchronisieren, was besonders in hybriden Setups von Vorteil ist. Für weitergehende Eingriffe steht die virtuelle Patch‑Matrix bereit, die das klassische Routing analoger Korg‑Synthesizer der PS‑ und MS‑Serie nachbildet: Quelle, Ziel und Intensität der Modulation lassen sich frei festlegen. Das USB‑MIDI‑Interface und der zugehörige Software‑Editor ermöglichen einen tieferen Zugriff auf die Parameter, die dort übersichtlich grafisch dargestellt werden. Eigene Einstellungen lassen sich anschließend als Presets abspeichern. So eignet sich der microKORG sowohl als zugängliches Instrument für den Einstieg in die Synthese als auch als schnelles, verlässliches Werkzeug für erfahrene Produzenten und Live‑Performer.

327 Kundenbewertungen

4.6 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

143 Rezensionen

L
Geiles Teil
LoTone 06.04.2020
Rein sachlich betrachtet wäre der MicroKorg beinahe aus der Wahl gefallen. Aber dann dachte ich, dass vielleicht ja doch was dran ist, wenn der schon so viele Leute glücklich gemacht hat.
Ja, und dem ist so.
Er hat eine verwirrende Oberfläche mit viel kleingedrucktem Text, eine eher gummiartig zu spielende Mini-Tastatur und ist halt aus Plastik.
Aber die komische Tastatur spielt sich irgendwie geil. Und in die Bedienung findet man ratzfatz rein. Dazu klingt das kleine Teil einfach super. Der macht von der ersten Minute an einen Mordsspaß! Das ist so'n "mehr als die Summe seiner Teile"-Erlebnis. Geiler Synthie! Limitiert, aber macht Spaß! Und bei dem Preis darf man ja auch nicht erwarten, eine allmächtige Workstation zu kriegen.
Ich verstehe, warum der sich so super verkauft! Geil is er, macht Spaß und spielt sich mit seiner knuffigen Art auch sofort ins Herz!
Und zu allem Überfluss hat er mir auch noch den Einstieg in die Vocoderei schmackhaft gemacht. Bislang fand ich Vocoder immer doof. Außerdem kann ich nicht gut Texte schreiben. Aber (!) das braucht man mit dem MicroKorg ja auch nicht mehr, es steht ja massig Text auf dem Gehäuse!!! ;-) Jam gerettet :-)
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
28
2
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s
Geniale Sounds und perfekt für Bands
square 07.02.2010
Der kleine Micrkorg verspricht viel und hat meine Erwartungen voll erfüllt. Durch die komplexen Modulationsmöglichkeiten ist fast jeder denkbare Sound möglich. Für besonders machtvoll halte ich die vier Patchmöglichkeiten, die es erlauben z.B. mit dem Modulationsrad oder einem LFO einen frei wählbaren Parameter, wie Cutoff oder Pan zu steuern.

Durch den schnellen Abruf gespeicherter Programme, das geringe Gewicht und die vielfältigen Sounds ist der Microkorg der ideale Synthesizer, um eine Band zu bereichern und ist auch für vollständig elektronische Musik ein preisgünstiger Begleiter.

Bisher habe ich noch kein einziges Problem mit dem Microkorg gehabt, er läuft jetzt schon seit längerem völlig problemlos. Das lässt sich sicher auch auf die hochwertige Verarbeitung zurückführen, besonders die Potis und das Modulationsrad sind hochwertig.

Nur die Bedienung ist etwas unübersichtlich. Hätte der Microkorg etwa ein LCD-Display anstatt der 3 LED-Ziffern, wäre auch sicher eine deutlich übersichtlichere und schnellere Bedienung beim Sound-Design möglich. Dafür hätte ich auch gerne etwas mehr ausgegeben!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
24
5
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V
Microkorg
ViktorT 21.12.2012
Der microkorg ist ein Virtuell Analoger Synthesizer mit Vocoder von der Firma Korg.
Er besitzt eine Tastatur mit 37 anschlagdynamischen Minitasten, ein Mod- und ein Pitch-Wheel, 128 verschiedene Presets, 2 Edit Select Regler, sowie 5 Drehregler, um die Edit Modi zu bearbeiten. Auf der Rückseite befinden sich mehrere Audio-Ausgänge, Mikrofon- und Line-Eingänge, Midi In, Out und Midi Thru.
Die 128 Presets sind aufgeteilt in Genres, Bänke und eine A und B Side. Sie lassen sich entweder am Synthy oder am PC verändern und abspeichern.
Mit dem oberen Edit Select Regler kann man die verschiedenen Parameter auswählen, wie Filter, Osc, Lfo, Amp, etc.; über den unteren Regler kann man verschiedene Effekte einstellen, wie Delay, Arpeggiator oder Midi Einstellungen. Hier wird konfiguriert, ob das Gerät als Expander zu nutzen ist oder das Tempo des Arpeggiators und der Effekte über ein Midi-Kabel, mit der Software des PCs, synchronisiert werden soll.
Leider kommt es manchmal zu Problemen mit dem microkorg als Expander, was aber auch mit meiner Midi-Kabellänge zusammenhängen kann.

Für den Livebereich sind die 5 Drehregler, sowie der Pitch- und Mod-Regler sehr gut, um bestimme Effekte oder Modulationen direkt anzusteuern.
Den Vocoder finde ich persönlich nicht so praktisch, habe ihn aber nie wirklich ausführlich ausprobiert.
Natürlich lässt sich die Tastatur auch gut als Midi-Keyboard nutzen, was durch die kleinen Tasten sehr platzsparend ist. Außerdem macht sich die Kiste, durch die Holzoptik, sehr gut auf dem Schreibtisch.

In dem Synthy sind viele verschiedene Sounds enthalten, die auf verschiedenste Musikrichtungen anwendbar sind. Auch für unerfahrene Nutzer, ist es einfach damit umzugehen, auch wenn das Edit Selection Menü nicht ganz einfach ist zu Anfang.
Ich selber hatte kaum Vorahnung und habe nie die Anleitung gelesen und trotzdem konnte ich mich sehr schnell einfinden.
Ob im Heim-Studio oder Live, der microkorg macht sich wirklich gut.

Positiv
- viele verschiedene Sounds
- leichte Bedienung
- perfekte Tastengröße
- gutes Pitchwheel

Negativ
- Probleme als Expander
- Vocoder klingt nicht wirklich gut
- Tempo vom PC ist nicht 100% Synchron
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
5
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Va
einfach ein klassiker
Volker aus H. 06.11.2009
über diesen synthesizer wurde schon so viel in fachzeitschriften geschrieben und das meiste stimmt- er ist der billigste seiner art aber bietet unglaublich viel, das preis leistungs- verhältnis ist der wahnsinn!

die bedienung ist sehr gut, kleine tastatur bereitet eventuell so manchem großfingrigen probleme, aber spätestens nach ein paar stunden (und die kriegt man sehr leicht mit diesem gerät rum) gibt es keine porbleme mehr.

der sound ist toll, klingt kein bisschen "künstlich" wie etwa plug-ins (es sei denn man stellt das so ein) und ist stilistisch ein guter spagat aus verschiedenen stilen. also sowohl für anfänger der sich ausprobieren will als auch den profi der eine breite vielfalt an klängen benötigt genau das richtige zu einem unschlagbar guten preis.

als einzige probleme sehe ich nur die auf grund der schier endlosen möglicheiten komplizierten einstellungsmöglichkeiten (erstmal drauf losspielen und spaß haben ist kein problem, aber an feinheiten muss man lange arbeiten) und das etwas instabile case aus hartplaste (doch wer hier aufpasst oder ein passendes case für den livebetrieb kauft hat auch keine probleme)
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
16
5
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