JS
Für Einsteiger sicher toll, aber es scheitert an der Bedienung
Kurzfazit nach einem Wochenende und folgender Rücksendung.
- Amp sounds gehen in Ordnung
- Kompressor sounds sind das beste am Gerät
- Die overdrives sind so lala, ganz ok aber nichts besonderes
- Die Effekte sind prinzipiell nicht schlecht, aber man hat einfach zu wenig Einfluss auf die Parameter
-mehrmals ist es passiert, das nach Sekundärfunktion (shift + regler) die Prinärfunktion, die Reglerstellung übernimmt. Heißt, man stellt zbsp den EQ und plötzlich verstellt sich die FX sektion.
Für den Preis klanglich eigentlich in Ordnung, schiesst sich mit der Bedienung bzw. fehlenden Feineinstellung aber selbst ins Knie.
- Amp sounds gehen in Ordnung
- Kompressor sounds sind das beste am Gerät
- Die overdrives sind so lala, ganz ok aber nichts besonderes
- Die Effekte sind prinzipiell nicht schlecht, aber man hat einfach zu wenig Einfluss auf die Parameter
-mehrmals ist es passiert, das nach Sekundärfunktion (shift + regler) die Prinärfunktion, die Reglerstellung übernimmt. Heißt, man stellt zbsp den EQ und plötzlich verstellt sich die FX sektion.
Für den Preis klanglich eigentlich in Ordnung, schiesst sich mit der Bedienung bzw. fehlenden Feineinstellung aber selbst ins Knie.
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M
Für Livebetrieb nicht erste Wahl
Keine Frage: super Effekte, super Amp-Sims, super leicht und kompakt, kein Rauschen, ein richtiges Kraftbündel für einen sehr moderaten Preis.
Zum Üben und vielleicht auch Aufnehmen zu Hause wirklich uneingeschränkt zu empfehlen.
Beim Live-Betrieb hat es sich leider für mich nicht bewährt. Warum? Das Multieffektgerät hat zwei Betriebsarten: eine durch Drehen an den Reglern (nennen wir mal Modus A), die andere durch Konfigurieren in der App (Modus B). Im Betriebsmodus A (Drehen an den Reglern) finde ich leider oft keine Einstellung, die mich so richtig überzeugt, z.B. für die Modulation/Hall oder aus der Synth-Sektion. Also lieber im App-Modus (B) einstellen und dann abrufen.
Das hat aber den Nachteil, dass die Regler irgendwo stehen, was aber nichts mit dem in der App eingestellten Sound zu tun hat. Ein Beispiel: der Synth-Regler steht in der Mitte von String. In der App habe ich allerdings für Synth den Octaver mit richtig coolen Einstellungen gespeichert. Ich rufe also im Live-Betrieb mein Setting mit dem Octaver auf, und es ist damit aktiviert. Der Regler steht aber immer noch auf der Mitte von String, hat also rein gar nichts mit dem im Moment tatsächlich aktiven Effekt zu tun. Ich muss also WISSEN, was im Moment eingestellt ist. Das Pedal selbst gibt mir keinerlei Hinweis dazu. Und mal eben was nachregeln geht nicht, denn dann wird der im Modus B (App) festgelegte Effekt verworfen und der Modus A übernimmt die Kontrolle, also die Steuerung am Regler.
Mir ist das für den Live-Betrieb zu unsicher, wenn ich immer WISSEN muss, was gerade eingestellt ist, und kein prüfender Blick sich mal eben vergewissern kann.
Ich hab mein altes Zoom B3 wieder rausgekramt und bin mehr als zufrieden. Wie im Pod Express kann ich vorher konfigurierte Sets aufrufen. Und ich sehe, WELCHE drei Effekte bzw. Ampsims gerade aktiv sind, und sogar die Reglerposition der Pedale. Und ich kann sie mit dem Fuß ggf. abschalten. Ich hab die volle Kontrolle, was gerade aktiv ist und was nicht. MIR gibt das im Live-Betrieb, wo ja immer mal Hektk ist und auch mal was anders läuft als geplant und geprobt, die Sicherheit, dass genau der Sound abgeliefert wird, den ich auf dem Pedal SEHE und nicht wie im Pod Express der, von dem ich MEINE, dass er eingestellt ist.
Es gibt ja Leute, die auf bassic.de geschrieben haben, dass sie mit wenigen Presets im Pod Express auskommen. Ich kann mir super gut vorstellen, dass das auch ein guter Weg ist: den Modus A (regeln am Pedal) außen vor lassen und nur mit der App zu arbeiten. Dann muss ich eben 100%ig sicher sein, was ich im Preset 1, 2, 3, 4 usw. eingestellt habe. Sehen kann ich es zwar am Pedal nicht, aber in der App, wenn ich mein Handy oder Tablet per Kabel verbunden habe. Für mich ist das aber nix.
Daher geht der Pod Express zurück an Thomann. Mit dem aufrichtigen Dankeschön für die fantastische Möglichkeit, so ein Gerät ausprobieren zu dürfen und ohne Geldverlust "nein danke" sagen zu können.
Zum Üben und vielleicht auch Aufnehmen zu Hause wirklich uneingeschränkt zu empfehlen.
Beim Live-Betrieb hat es sich leider für mich nicht bewährt. Warum? Das Multieffektgerät hat zwei Betriebsarten: eine durch Drehen an den Reglern (nennen wir mal Modus A), die andere durch Konfigurieren in der App (Modus B). Im Betriebsmodus A (Drehen an den Reglern) finde ich leider oft keine Einstellung, die mich so richtig überzeugt, z.B. für die Modulation/Hall oder aus der Synth-Sektion. Also lieber im App-Modus (B) einstellen und dann abrufen.
Das hat aber den Nachteil, dass die Regler irgendwo stehen, was aber nichts mit dem in der App eingestellten Sound zu tun hat. Ein Beispiel: der Synth-Regler steht in der Mitte von String. In der App habe ich allerdings für Synth den Octaver mit richtig coolen Einstellungen gespeichert. Ich rufe also im Live-Betrieb mein Setting mit dem Octaver auf, und es ist damit aktiviert. Der Regler steht aber immer noch auf der Mitte von String, hat also rein gar nichts mit dem im Moment tatsächlich aktiven Effekt zu tun. Ich muss also WISSEN, was im Moment eingestellt ist. Das Pedal selbst gibt mir keinerlei Hinweis dazu. Und mal eben was nachregeln geht nicht, denn dann wird der im Modus B (App) festgelegte Effekt verworfen und der Modus A übernimmt die Kontrolle, also die Steuerung am Regler.
Mir ist das für den Live-Betrieb zu unsicher, wenn ich immer WISSEN muss, was gerade eingestellt ist, und kein prüfender Blick sich mal eben vergewissern kann.
Ich hab mein altes Zoom B3 wieder rausgekramt und bin mehr als zufrieden. Wie im Pod Express kann ich vorher konfigurierte Sets aufrufen. Und ich sehe, WELCHE drei Effekte bzw. Ampsims gerade aktiv sind, und sogar die Reglerposition der Pedale. Und ich kann sie mit dem Fuß ggf. abschalten. Ich hab die volle Kontrolle, was gerade aktiv ist und was nicht. MIR gibt das im Live-Betrieb, wo ja immer mal Hektk ist und auch mal was anders läuft als geplant und geprobt, die Sicherheit, dass genau der Sound abgeliefert wird, den ich auf dem Pedal SEHE und nicht wie im Pod Express der, von dem ich MEINE, dass er eingestellt ist.
Es gibt ja Leute, die auf bassic.de geschrieben haben, dass sie mit wenigen Presets im Pod Express auskommen. Ich kann mir super gut vorstellen, dass das auch ein guter Weg ist: den Modus A (regeln am Pedal) außen vor lassen und nur mit der App zu arbeiten. Dann muss ich eben 100%ig sicher sein, was ich im Preset 1, 2, 3, 4 usw. eingestellt habe. Sehen kann ich es zwar am Pedal nicht, aber in der App, wenn ich mein Handy oder Tablet per Kabel verbunden habe. Für mich ist das aber nix.
Daher geht der Pod Express zurück an Thomann. Mit dem aufrichtigen Dankeschön für die fantastische Möglichkeit, so ein Gerät ausprobieren zu dürfen und ohne Geldverlust "nein danke" sagen zu können.
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