Vorab: Ich bin ein großer Fan der Bässe von Sire. Ich besitze bereits einen P7 und einen V7. Auch den M5 hatte ich schon zuhause. Auf der Suche nach einem modernen Basssound haben mich meine Ibanez-Bässe allerdings etwas mehr überzeugt als der M5.
Zurück zum Z7:
Der Sound ist genau das, was ich gesucht habe. Den ersten Z7 musste ich leider einschicken, da nach kurzer Zeit der Halstonabnehmer nicht mehr funktionierte und auch das Setup nicht besonders gut war.
Nach einer Wartezeit von ca. zwei Monaten wurde mir mitgeteilt, dass ich einen Austauschbass bekomme. Das war besonders ärgerlich, da ich zuvor bereits etwa 160 Euro beim Gitarrenbauer für ein ordentliches Setup investiert hatte. Zusätzlich waren bereits S-Locks sowie ein frischer Satz Saiten montiert. Diese Kosten waren damit leider umsonst.
Heute kam nun der neue Bass an. Optisch sowie klanglich ist das Instrument wirklich erstklassig. Der Humbucker klingt hervorragend. Wenn man den Singlecoil dazunimmt oder ihn alleine spielt, brummt der Bass allerdings etwas. Mich persönlich stört das weniger, da ich ohnehin eher auf der Suche nach dem typischen StingRay-Sound bin.
Leider sind die Bundstäbchen sehr scharfkantig und auch das Setup ist erneut nicht gut eingestellt. Ich werde also nochmals rund 160 Euro investieren müssen, damit der Bass wirklich Spaß macht. Mit den scharfkantigen Bünden ist das Instrument aktuell kaum spielbar.
Liebes Thomann-Team und liebe Instrumentenbauer:
Warum wird die Qualität der Instrumente nicht noch einmal überprüft und das Setup vernünftig eingestellt, bevor ein Instrument das Werk verlässt? Gerade bei einem Instrument in dieser Preisklasse würde ich mir das wirklich wünschen. Bei einem Verstärker erwartet man schließlich auch nicht, dass man erst die Potis nachlöten muss.
Abschließend möchte ich dennoch sagen, dass ich weiterhin ein großer Freund der Marke Sire bin.