Set bestehend aus:
Anschlüsse:
Hinweis: Batteriebetrieb nicht unterstützt
Das Mooer GS1000 Amp Profiling Bundle kombiniert digitales Amp-Profiling mit einer leistungsstarken, analogen Gitarrenendstufe zu einem flexibel einsetzbaren Komplettsystem. Herzstück ist das GS1000 Multieffekt-Pedal mit MNRS-2.0-Sampling-Technologie, das Verstärker, Vorstufen, Verzerrer und Boxen detailreich erfasst und reproduziert. Ergänzt wird das System durch die Seymour Duncan Power Stage 170, eine kompakte Class-D-Endstufe mit reichlich Headroom, die Profiler-Sounds ohne Umwege in die Gitarrenbox bringt. Damit entsteht ein Setup, das sowohl direkt ins Pult, in ein Recording-System oder klassisch über ein Speaker-Cabinet gespielt werden kann. Das beiliegende Flat-Patch-Kabel erleichtert die Integration ins Pedalboard und unterstreicht den praxisnahen Ansatz des Bundles: digitales Sounddesign, echter Lautsprecherdruck und maximale Kontrolle in einem durchdachten Gesamtpaket.
Das Mooer GS1000 übernimmt im Bundle die komplette Klangformung: Amps, Preamps, Effekte und Boxensimulationen werden intern modelliert oder per MNRS-Sampling erfasst und in frei konfigurierbaren Signalwegen organisiert. Die Bedienung erfolgt über den 5"-Touchscreen, zusätzliche Parameter lassen sich über Fußschalter, Encoder oder Editor-Software anpassen. Effekte, Amp-Modelle und IRs können seriell oder parallel verschaltet werden, der TRS-Stereo-FX-Loop erlaubt die Einbindung externer Pedale. Das Ausgangssignal wird anschließend in die Seymour Duncan Power Stage 170 geführt, die als neutrale Endstufe mit 170 Watt die gewünschte Gitarrenbox befeuert. Alternativ stehen Line-Outs, Kopfhörerausgang und USB-Audiointerface für Recording oder Direktabnahme bereit. Typische Signalkette: Gitarre → GS1000 → Power Stage → Box. Das beiliegende Patchkabel erleichtert die Integration ins Pedalboard.
Dieses Bundle ist als Werkzeug für Gitarristen gedacht, die ihr Soundkonzept bewusst gestalten möchten. Es passt besonders gut zu Spielern mit Erfahrung, die sich nicht auf Presets beschränken wollen, sondern Signalwege, Amps und Effekte gezielt formen oder eigene Profile erstellen möchten. Das Mooer GS1000 bietet enorme Tiefe, bleibt dank Touchscreen und Editor aber auch im Alltag gut beherrschbar. In Kombination mit der Power Stage 170 eignet sich das Setup für alle, die bewusst auf klassische Amps verzichten und stattdessen eine kompakte, skalierbare Lösung mit echter Gitarrenbox bevorzugen. Für Einsteiger ohne Grundverständnis von Signalrouting kann der Funktionsumfang zunächst überdimensioniert wirken, ambitionierte Live- und Studio-Gitarristen profitieren jedoch von der Flexibilität, MIDI-Integration, Recording-Optionen und der klaren Trennung von Klangformung und Leistungsverstärkung.
Mooer aus dem chinesischen Shenzhen bietet seit 2010 Produkte für Gitarristen an - vom kleinen Einzelpedal über Multieffektgeräte bis hin zu Kompaktverstärkern. Der Hersteller startete mit diversen Kleinpedalen und dürfte insbesondere durch das aufwändige Delay-Pedal Ocean Machine, das 2016 in Zusammenarbeit mit Devin Townsend entstand, bekannt geworden sein. Inzwischen bietet Mooer auch Lösungen mit modellierten Verstärkern, Boxensimulationen auf der Basis von Impulsantworten und Matching-Equalizern an. Der Fokus des Herstellers liegt dabei auf der Nutzung digitaler Technologien.
Das Mooer GS1000 Amp Profiling Bundle lässt sich flexibel in unterschiedlichste Setups integrieren. Im Home-Studio fungiert das GS1000 als zentrale Klangschaltstelle für Amp-Profiling, Effektbearbeitung und Recording über USB, wahlweise direkt mit Monitoren oder Kopfhörern. Live spielt das System seine Stärke in Kombination mit einer Power Stage aus: GS1000 → Endstufe → Gitarrenbox ergibt ein kompaktes, leistungsstarkes Rig ohne klassisches Topteil. Alternativ kann das GS1000 direkt ins Pult oder in aktive FRFR-Lautsprecher gespeist werden. Der FX-Loop erlaubt die Einbindung externer Lieblingspedale, MIDI macht komplexe Steuerungen möglich. Ob Probe, Club-Gig, Recording-Session oder lautloses Üben - das Bundle passt sich mühelos an moderne Arbeitsweisen an und ersetzt große Racks durch ein transportables, durchdachtes System.
MNRS 2.0 Sampling
Die MNRS-2.0-Sampling-Technologie des Mooer GS1000 verfolgt einen konsequent dynamischen Ansatz beim Amp- und Pedal-Profiling. Anstelle fest programmierter Algorithmen analysiert das System reale Verzerrerpedale, Vorstufen, komplette Amps und Cabinets über unterschiedliche Gain-Stufen, Pegel und Spielweisen hinweg. Erfasst werden dabei nicht nur Frequenzgänge, sondern auch nicht-lineare Dynamikparameter wie Transientenverhalten, Sättigung, Kompression und das Zusammenspiel mit dem Eingangsimpuls der Gitarre. Die Profile reagieren entsprechend sensibel auf Anschlag und Spieltechnik. Bis zu 120 eigene Samples lassen sich intern speichern, verwalten und über die Mooer Cloud austauschen. In Kombination mit frei ladbaren IRs entstehen hochpräzise, reproduzierbare Rigs, die klanglich in einer Liga spielen, die bislang deutlich größeren und teureren Profiling-Systemen vorbehalten war.