Fürs erste: Ich mag die AIRA Compact Serie und hab an der T8 große Freude.
Die Auswahl an Drum Sounds ist merkwürdig, aber alle klingen sie ganz gut. Wenige aber ausreichend Feintuning Optionen passen das Getrommel dann auch noch dem Persönlichen Geschmack an. Durch Akzente und Substeps wird es schön lebendig. Die Wahrscheinlichkeits Funktion bringt wahlweise Unperfektion mit rein.
Der an die TB 303 angelehnte Bass Engine macht einen guten Job und klingt von Soft bis Acid satt und passend. Den legendären Blade Soundtrack konnte ich ohne Probleme und große klangliche Defizite Nachbauen. Stufenloser und zuschaltbarer Overdrive runden die Sache ab, ebenso wie Delay und Reverb, welche über eine Send Option den gewünschten Parts zugeteilt werden. Simpel und durchdacht.
Perfrormen kann es ebenfalls. Durch Loops (Rolls), Mute und Fillins wird der Drumtrack lebendig. Die kleinen Drehregler lassen gerade so Platz für die Finger, aber es geht ganz gut, aktiv daran zu schrauben. Über Midi TRS oder Sync lassen sich andere Aira Geräte (oder andere, etwa noch eine TD3 in meinem Fall) nahtlos integrieren.
Der Sequencer ist Aira Typisch effektiv und einfach zu bedienen. Einige Parameter sind jedoch nur über das Menü verfügbar. Wer hier aber überfordert ist, sollte sich mal mit dem P6 beschäftigen. Hinzu kommt, dass die Einstellungen im Hauptmenü eigentlich erstmal nur die Rahmenbedingungen des globalen Systems konfigurieren. Andere Unterfunktionen sind einfach mit Shift + Sequencer Tasten zu erreichen.
Fazit: Eine gut klingende, einfach zu bedienende Drum Machine (inkl TB 303 Acid Synth - wie geil), die eine gute Basis und eine Sinnvolle Erweiterung fürs Setup liefert. Ganz zu schweigen davon, dass man es dank Akku auch noch überall hin mitnehmen kann.
Gut gemacht, Roland.