JB
Klein aber fein
Ich habe die Gitarre jetzt seit ca 1,5 Jahren und muss sagen, ich bin sehr zufrieden damit. Ich spiele sie auch gerne zu Hause und nicht nur unterwegs. Mitnehmen lässt sie aber echt gut. Sie ist leicht und einen Ticken kleiner als eine 2/4 Akustikgitarre.
Die Verarbeitung ist in Ordnung, an den Pickup-Aussparungen gab es ein paar Lack-Nasen. Abgesehen davon war die Oberfläche in Ordnung, keine Kratzer oder Unstimmigkeiten, nix schief oder wackelig. Allerdings färbt das Griffbrett erstmal eine ganze Weile ab und man hat nach dem Spielen schwarze Finger. Das gibt sich mit der Zeit aber.
Die Grundeinstellung war aber grandios schlecht. Keine Spur von Oktavreinheit, das Vibrato sonstwie justiert, die Saitenlage auf Maximum, die Tonabnehmer auch wahnsinnig weit hochgestellt. Man sollte an der Stelle etwas Zeit zum Einstellen einplanen oder Budget bereithalten um es jemanden dafür zu bezahlen.
Die Tonabnehmer sind vom Klang OK, aber nichts überragendes, ich habe sie mittlerweile getauscht (Achtung in der Mitte kann nur ein "lippenloser"-Tonabnehmer verbaut werden, EMG und SD haben da aber auch was im Angebot, ich habe einen SD SSL-6 eingebaut) und bin seither mit dem Klang sehr zufrieden. Durch den kleinen Korpus ist der Klang Im Vergleich zu einer Paula oder auch einer Strat nicht ganz so warm und insgesamt etwas heller, Freunde der Vintage-Klänge werden vermutlich nicht so glücklich. Positiv bei Stock-Pickups: Sie sind komplett eingegossen, so dass nirgends Dreck reinkommen kann, gerade für unterwegs ganz praktisch. Dazu hat Steinberger ausschließlich geschirmte Kabel verwendet auch zwischen Potis, Schalter und Buchse.
Der Hals ist eher einer der dickeren Sorte, lässt sich aber gut bespielen. Das Vibrato ist recht stramm. Ob sich das mit der Nutzung langsam gibt weiß ich nicht, genau wie bei meiner Strat benutze ich das Vibrato quasi nicht. Der Locking-Mechanismus bei der Steinberger kommt da gelegen. Auch die Stimmmechaniken waren zu Beginn etwas schwergängig, das hat sich im Laufe der Zeit allerdings gelegt. Mit WD4- o.ä. wäre das möglicherweise schneller gegangen.
Bleiben es letztes noch die Double-Ball-End-Saiten. An sich eine ganz coole Sache. Ich kann jedem trotzdem empfehlen zusätzlich den Adapter für normale Saiten zu kaufen. Der ist zwar nicht ganz billig für das was man bekommt (ca. 20€), nach zwei Saitenwechseln hat man den auf Grund des Preisunterschieds bei den Saiten wieder drin und dazu bei den Saiten deutlich mehr Auswahl.
Die Verarbeitung ist in Ordnung, an den Pickup-Aussparungen gab es ein paar Lack-Nasen. Abgesehen davon war die Oberfläche in Ordnung, keine Kratzer oder Unstimmigkeiten, nix schief oder wackelig. Allerdings färbt das Griffbrett erstmal eine ganze Weile ab und man hat nach dem Spielen schwarze Finger. Das gibt sich mit der Zeit aber.
Die Grundeinstellung war aber grandios schlecht. Keine Spur von Oktavreinheit, das Vibrato sonstwie justiert, die Saitenlage auf Maximum, die Tonabnehmer auch wahnsinnig weit hochgestellt. Man sollte an der Stelle etwas Zeit zum Einstellen einplanen oder Budget bereithalten um es jemanden dafür zu bezahlen.
Die Tonabnehmer sind vom Klang OK, aber nichts überragendes, ich habe sie mittlerweile getauscht (Achtung in der Mitte kann nur ein "lippenloser"-Tonabnehmer verbaut werden, EMG und SD haben da aber auch was im Angebot, ich habe einen SD SSL-6 eingebaut) und bin seither mit dem Klang sehr zufrieden. Durch den kleinen Korpus ist der Klang Im Vergleich zu einer Paula oder auch einer Strat nicht ganz so warm und insgesamt etwas heller, Freunde der Vintage-Klänge werden vermutlich nicht so glücklich. Positiv bei Stock-Pickups: Sie sind komplett eingegossen, so dass nirgends Dreck reinkommen kann, gerade für unterwegs ganz praktisch. Dazu hat Steinberger ausschließlich geschirmte Kabel verwendet auch zwischen Potis, Schalter und Buchse.
Der Hals ist eher einer der dickeren Sorte, lässt sich aber gut bespielen. Das Vibrato ist recht stramm. Ob sich das mit der Nutzung langsam gibt weiß ich nicht, genau wie bei meiner Strat benutze ich das Vibrato quasi nicht. Der Locking-Mechanismus bei der Steinberger kommt da gelegen. Auch die Stimmmechaniken waren zu Beginn etwas schwergängig, das hat sich im Laufe der Zeit allerdings gelegt. Mit WD4- o.ä. wäre das möglicherweise schneller gegangen.
Bleiben es letztes noch die Double-Ball-End-Saiten. An sich eine ganz coole Sache. Ich kann jedem trotzdem empfehlen zusätzlich den Adapter für normale Saiten zu kaufen. Der ist zwar nicht ganz billig für das was man bekommt (ca. 20€), nach zwei Saitenwechseln hat man den auf Grund des Preisunterschieds bei den Saiten wieder drin und dazu bei den Saiten deutlich mehr Auswahl.
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B
Schell andere Saiten aufziehen ...
... dann gibt es auch die hier bereits bemängelten schwarzen Finger nicht mehr. (Ich hatte allerdings zuerst auch das Griffbrett in Verdacht.)
Bauartlich bedingt hat die Gitarre einige Eigenheiten, aber dafür passt sie diagonal in größere Reisekoffer.
Die Tuner sind etwas schwergängig, und mangels Flügelköpfen erfordert das Stimmen somit schon etwas Kraft. Gewöhnungsbedürftig ist der Stimmvorgang an sich, hierzu sollte man auf alle Fälle zunächst einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen. Gestimmt werden müssen die Saiten in der Reinenfolge "von außen nach innen", mit mehreren Überprüfungen. Der Saitenzug aller Saiten beeinflusst sich bei dieser Bauform nämlich gegenseitig, also muss jede Saite unter Umständen mehrmals gestimmt werden, bis es endlich passt. Nichts für ungeduldige Naturen also.
Hat ma sich an das Design erstmal gewöhnt, lässt sich die Gitarre aber erstaunlich gut spielen, auch im Sitzen. Ich hatte sie jetzt 2x im Erholungsurlaub dabei. Mit meinem Harey Benton Rockplug war da soundmäßig natur- und erwartungsgemäß nicht allzu viel rauszuholen. Ich hab mich dann auf mein altes ZOOM G1on besonnen und mir ein Netzteil dafür zugelegt, die Akkus dafür daheim gelassen. Mit dieser Kombination hat mir das Üben im Urlaub dann aber sehr viel Spaß gemacht.
So eine Bauform ist eben ein Kompromiss zwischen Funktionalität und Platzersparnis. Diesen finde ich insgesamt jedoch sehr gelungen. Zudem sieht das Teil gut aus und macht insgesamt einen wertigen Eindruck. Andere Saiten sollte man sich aber gleich mitbestellen. Ich hab mich für "GHS DBGBL-Boomers" entschieden und bin damit zufrieden.
Bauartlich bedingt hat die Gitarre einige Eigenheiten, aber dafür passt sie diagonal in größere Reisekoffer.
Die Tuner sind etwas schwergängig, und mangels Flügelköpfen erfordert das Stimmen somit schon etwas Kraft. Gewöhnungsbedürftig ist der Stimmvorgang an sich, hierzu sollte man auf alle Fälle zunächst einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen. Gestimmt werden müssen die Saiten in der Reinenfolge "von außen nach innen", mit mehreren Überprüfungen. Der Saitenzug aller Saiten beeinflusst sich bei dieser Bauform nämlich gegenseitig, also muss jede Saite unter Umständen mehrmals gestimmt werden, bis es endlich passt. Nichts für ungeduldige Naturen also.
Hat ma sich an das Design erstmal gewöhnt, lässt sich die Gitarre aber erstaunlich gut spielen, auch im Sitzen. Ich hatte sie jetzt 2x im Erholungsurlaub dabei. Mit meinem Harey Benton Rockplug war da soundmäßig natur- und erwartungsgemäß nicht allzu viel rauszuholen. Ich hab mich dann auf mein altes ZOOM G1on besonnen und mir ein Netzteil dafür zugelegt, die Akkus dafür daheim gelassen. Mit dieser Kombination hat mir das Üben im Urlaub dann aber sehr viel Spaß gemacht.
So eine Bauform ist eben ein Kompromiss zwischen Funktionalität und Platzersparnis. Diesen finde ich insgesamt jedoch sehr gelungen. Zudem sieht das Teil gut aus und macht insgesamt einen wertigen Eindruck. Andere Saiten sollte man sich aber gleich mitbestellen. Ich hab mich für "GHS DBGBL-Boomers" entschieden und bin damit zufrieden.
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G
Good decision
Habe mich wie wahrscheinlich einige nach langer Zeit entschlossen eine Gitarre für den Urlaub und Hotels zu suchen. Das Teil ist Mega. Sehr gut bespielbar im Stehen und Sitzen, leicht zu stimmen, Griffbrett und Bünde sauber verarbeitet. Solide. Tremolo lässt sich nicht ziehen, sonst einwandfrei, die Stimmung wird nach dem ersten Eindruck recht gut gehalten. Es ist eine primäre Humbucker -Gitarre, der Singel coil ist was schwach, aber klingt mit dem Brigde HB gut, hängt nach natürlich sehr von der Verstärkung ab. Ich hab den mit dem fractal fm9 getestet, super gut und für die Reise den Valeton GP-50 gekauft - nach den ersten Stunden die richtige Entscheidung. Versatile für jede Musikrichtung. Liegt nun ständig neben mir....Die kann man auch bei der Arbeit im Spind unterbringen ...oder als Taxifahrer für lästige Wartezeiten..
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