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Strymon Cloudburst Reverb

106 Kundenbewertungen

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Strymon Cloudburst Reverb
€ 277
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70 Rezensionen

J
Der Name ist Programm!
Jörn. 31.12.2025
Ein Wolkenbruch der Gefühle.
Nach gut einem Jahr versuche ich mal ein Fazit. Der Einsatz des Cloudburst ist inzwischen ein völlig anderer als geplant. Ursprünglich war ich (wie wahrscheinlich jeder) von dem "Streicher-Hall" beeindruckt, der wie ein satter Synthie hinter den Gitarrensound gelegt werden konnte. Er sollte meinen RV-500 ergänzen, denn was der einfach nicht kann, ist Shimmer und dergleichen, leider.
Ausgepackt macht die Tretmine einen sehr soliden und wertigen Eindruck. Kaum war das Ding also auf dem Board eingebaut, blieben die Augen und der Mund weit offen, wie genial dieses kleine Pedal klingen kann und wie lebendig der Hall rüberkommt.
Natürlich neigt der Grundsound auch ohne "Ensemble" zum Synthetischen, aber das ist er vielleicht dieser typisch kalifornische Sound, Küste, Frühnebel vor der Hitze, Blick aufs Meer und bevor alle Gitarristen dieser Welt wach werden und zur Klampfe greifen.
Schaltet man "Ensemble" hinzu steht die Sonne am Himmel, Hitzewabern, ich sehe Palmen und Surfbretter... genial.
Das Ding ist 1 Jahr später immer noch auf dem Board.
Ensemble nervt mich inzwischen manchmal, denn es kann den einen Sound und dann ist aber auch Schluss. Weicht man in den Harmonien von Blues, Dur und Moll ab, kann es gefährlich bis gruselig scheußlich klingen. Oft muss ich die Hallzeit deutlich zurück nehmen, damit die Streicher nicht hinterher hinken. Da alle Regler sehr dynamisch angelegt sind, also mehrere Parameter gleichzeitig und in Folge beeinflussen, hat man manchmal sehr große Regelwege, manchmal aber auch sehr kleine. Aber daran gewöhnt man sich. Schön ist, dass man mithilfe der Bedienungsanleitung schnell die gewünschte Grundeinstellung erzielt, also z.B. ob die Hallfahne weiterklingt, wie der Schalter reagieren soll usw. Eine MIDI-Integration habe ich bisher noch nicht vorgenommen und die Editor-Software habe ebenfalls noch nicht erkundet.
Man muss also diesen Strymon-Sound mögen, dann ist das Gerät toll.
Auch wenn es durch zusätzlich Fußschalter mit mehreren Programmen sehr vielseitig bedienbar ist, muss man mit dem Sound etwas anfangen können, sonst bleibt es ein Gimmick.
Was man aber auf alle Fälle erhält, ist ein modern klingender und sehr vitaler Hall, der sehr gut zu Gitarren passt und ein tolles Stereobild abliefern kann.
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W
Cloudburst oder Flint?
Wernie 15.10.2023
Mit dem Cloudburst stellt Strymon eine spezielle Auswahl von Klängen seiner größeren Hallpedale vor, verpackt in ein kleineres Gehäuse. Leider ist dieses nicht nur kürzer und schmäler, sondern auch niedriger als die gewohnten Strymon-Gehäuse. Nebeneinander gestellt, hat man deshalb einen Höhensprung.

Der Name Cloudburst (Wolkenbruch) sagt schon etwas über den Klangcharakter des Halls aus, der sich nicht gerade durch Zurückhaltung auszeichnet. Er gehört eher zu der Sorte, die kräftig in die Klangformung des Instruments eingreift. Das ist natürlich Geschmacksache und für mich hat sich der Cloudburst nicht als optimal herausgestellt.

Brauchbar fand ich den Room Reverb im Bereich des linken Anschlags des Hallreglers. Bei mittleren Hallzeiten beginnt aber dann eine ausgeprägte Envelope-Funktion zu wirken, die an ein Ducking Reverb erinnert. Der Hall baut sich mit Verzögerung auf, um dann in eine längere Hallfahne überzugehen, entsprechend der eingestellten Hallzeit. Das passiert allerdings bereits bei Nullstellung des Predelay-Reglers und lässt sich nicht ganz abschalten. Ich fand, das klingt ziemlich künstlich und kommt meinen Bedürfnissen, die eher in Richtung auf einen natürlichen Hall gehen, nicht entgegen.

Ähnlich ist es mit der Ensemble-Funktion. Diese ist in ihrer Intensität nur in zwei Stufen veränderbar und erzeugt einen “sägenden” Ton im Hintergrund, der besonders bei akustischer Gitarre für meinen Geschmack zu dick aufträgt. Ich habe viel Zeit damit verbracht, aber letztlich keine Einstellung gefunden, die mir gefällt.

Das Klangbild des Cloudburst-Halls (ohne Ensemble) ähnelt bei mittleren und längeren Hallzeiten dem Strymon Flint in der 80s-Einstellung. Bei genauem Vergleich finde ich aber den Flint-Hall dezenter, feiner moduliert und natürlicher. Er hält sich schön im Hintergrund. Auch kann ich mit dem Tremolo des Flint mehr anfangen als mit dem Ensemble-Effekt des Cloudburst. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, das Cloudburst wieder zurückzuschicken und lieber noch ein zweites Flint anzuschaffen.
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Sv
One trick pony
Steve van Demsky 18.07.2024
Das Cloudburst ist im westentlichen der Cloud Algorithmus aus dem Big Sky mit einer sog. Ensemble Funktion, die einen ähnlichen Effekt wie ein Streichorchesters produziert. Technisch gesehen wird ein Teil des Eingangssignals digital in verschiedene Frequenzbereiche gesplittet und mit Oktaven und Quinten gepitched. Im Prinzip der gleiche Effekt den Electro Harmonix sich bei den 9 Series Pedals (B9,C9,Mel9, Synth9 usw.) zunutze macht. Man kann jedenfalls einen identischen Effekt mit dem String9 (low mix) und einem Plate Reverb erzeugen. Schön ist natürlich, dass dieser Effekt hier in einem kleinen bedienerfreundlichen Pedal daherkommt. Am Sound gibt es nichts zu bemängeln. Das ist Oberliga. Ich persönlich finde es gut, dass man sich auf einen Effekt mit wenigen Reglern beschränkt hat. Set and forget! Aber viele Features gibt es dadurch tatsächlich nicht. Als normales Reverb ist es eher unscheinbar und klingt bei kürzeren Hallzeiten irgendwie abgewürgt. Das kann jedes Boss Reverb besser. Aber für Ambient und Worship gibt es eigentlich nur bei Strymon selbst ein paar Alternativen, wie etwa Blue Sky oder Big Sky, die wesentlich mehr zu bieten haben, aber natürlich auch teurer sind. Wer dagegen lediglich ein Ambient-Pedal sucht, ist hier bestens bedient! Einziger Wehrmutstropfen ist aus meiner Sicht der relativ hohe Verkaufspreis . Es ist zwar ein one trick pony - aber dieser Trick ist es wert!
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F
Zuviel dick aufgetragen ... zu einseitig
FraJoWi 25.03.2025
Hab mir das Gerät wegen der vielen Lobhuddelei im Netzt bestellt. War auf der Suche nach einem brauchbaren Reverb für mein Board im Proberaum. Das Gerät hat einige atemberaubende Sounds auf Lager. Mir war es grade bei den Sounds für die dieses Reverb so gehypt wurde, zu dick aufgetragen u. zu künstlich. Ausserdem hab ich keine Verwendung im Bandkontext für diese Ambient Reverbs. Für Homerecorder, oder Leute die nur alleine Zuhause spielen, ist es eventuell aber ganz nett sowas zu haben. Jedoch war es mir das Geld nicht wert.

Ich hab dann relativ schnell beschlossen, dass es zurück geht.

Hab mir jetzt wegen der Rabatt Aktion ein UAFX- Evermore u. Heavenly Plate Reverb gekauft. Beide im Bandkontext verwendbar. Vom Sound ebenbürtig ... wenn nicht sogar besser (das Plate auf jeden Fall) ... natürlicher u. feiner Auflösend. Zwei Pedale die zusammen weniger kosten als das Cloudburst. Deal!
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H
Cloudburst macht Spaß
Humcoil 21.05.2025
Mit dem Reverb lassen sich im Handumdrehen erstklassige (stereo) Ambientsounds zaubern, mit der Modulation und dem Orchester Mode kommen außergewöhnliche Sounds zusammen und dennoch sollte man bedenken, dass das Cloudburst, wenn man auf etwas anders als cinematische Soundsscapes aus ist und wenig Platz auf dem Pedalboard hat, nicht unbedingt klassische Reverbsounds ersetzt, bzw. zu einem sparsameren Einsatz von Hall muss man sich wirklich disziplinieren, da die Versuchung den Decay zu weit aufzudrehen ziemlich groß ist.

Das Cloudburst macht Spaß also jede Menge Spaß und ist in dem was es macht sehr vielseitig, aber eben auch kein klassisches Reverbpedal...
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RK
Beeindruckend
Ra. K. 04.09.2025
Der Sound ist wirklich unglaublich. Hat seinen Preis, aber macht viel Spaß. Verarbeitung ist ordentlich. Bedienung, z.B. zusammen mit dem Multiswitch Plus könnte einfacher sein oder ist noch nicht ganz ausgereift?
Auf jeden Fall zu empfehlen.
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T
Mehr Effekt als Ambiance
Thomas_Pasing 14.11.2025
Strymon hat ja sicherlich zu Recht viele Fans, und auch ich wollte es mal probieren. Für mich ist das aber eher ein Effekt für langweilige Clean-Sounds also ein Always-On Ambiance Pedal. Vielleicht habe ich mich auch nicht genug damit beschäftigt, aber der Funke wollte nicht überspringen.
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