SS
Das gute alte Tech21...
Ich habe mir vor geraumer Zeit schonmal ein Tech21 von Paul Landers gekauft da ich es als nette und vor allem kleine Lösung angesehen hab. Da ich über die Jahre nie enttäuscht wurde dachte ich mir warum nicht noch eins ^^
Ich wollte es ursprünglich für den Live betrieb nutzen bei einem Duo. Leider hat sich das dann im Sande verlaufen.. Aber egal ich hab ja mein Pedal ;) *haha*
So nun zum Pedal. Ich finde es eine wirklich gelungene Art und weise die Akustikgitarre zur PA zu bringen (oder interface) Dafür nutze ich es nämlich jetzt hauptsächlich. Es ist einfach ein schöneres Signal wenn man nicht blank ins Interface spielt, besonders der Kompressor kommt einem da zugute!!! Auch für den Livebetrieb ist das sicher ein guter Begleiter.. Allerdings fehlt mir persönlich der Looper. Was letztlich auch der Grund ist warum ich mir als Solokünstler eine weiteres Pedal zugelegt habt (T-Rex Soulmate) das hat nämlich einen einfach zu bedienenden Looper. Falls du nach sowas auf der Suche bist, check das Teil mal aus.!
Falls nicht, reicht das Tech21 absolut aus!
Es hat eine wahnsinnig genaue Wiedergabe der Akustik der Gitarren. Egal was ich da angesteckt hab mit ein wenig Drehkünsten am Regler hat man eine warmen vollen Ton rausgebracht! Sehr lobensewert! Was mir auch gut gefällt ist, dass man einen 12 Saiten ähnlichen Sound rausholen kann wenn man den EFX Regler dementsprechend einstellt. Aber es ist möglich. Man kann Soundtechnisch so einiges rausholen wenn man will. Es ist ein TAP Tempo an Bord was sehr hilfreich sein kann wenn man den EFX Regler als Delay regelt, denn auch das ist möglich. Ich persönlich lasse den Gitarrensound gerne sehr natürlich. Trotzdem klingt manchmal ein kleiner Hall einfach voll. Dies ist einfach über den REVERB Regler händelbar. Der BOOST erklärt sich von selbst und funktioniert einwandfrei. Der COMP (Kompressor) ist allgemein ein netter kleiner Helfer da Akustikgitarren gerne zum dröhnen neigen. Hiermit schafft man sich Abhilfe. Man kann es auch mit Kopfhörer spielen allerdings brauchst du eine Reduzierung von 6,3mm auf was auch immer dein Stecker vom Kopfhörer hat. Meistens 3,5mm (soweit ich weiss)
Sehr Lobenswert ist auch der Regelbare EQ den man separat einstellen und einschalten kann.
Die Größe spielt ja heute auch oft eine Rolle. Aber das FlyRig ist wirklich handlich, klein kompakt und einfach zu bedienen. Schade ist nur, dass es diesmal keine Metalcase dazu gab dass war beim Paul Landers Pedal anders!
Fazit:
Billig ist es nicht, aber ist es sein Geld wert?
auf jeden Fall!!!
Mein Stern Abzug gilt lediglich dem Looper. Ansonsten kann man hier aber nichts falsch machen!
Ich wollte es ursprünglich für den Live betrieb nutzen bei einem Duo. Leider hat sich das dann im Sande verlaufen.. Aber egal ich hab ja mein Pedal ;) *haha*
So nun zum Pedal. Ich finde es eine wirklich gelungene Art und weise die Akustikgitarre zur PA zu bringen (oder interface) Dafür nutze ich es nämlich jetzt hauptsächlich. Es ist einfach ein schöneres Signal wenn man nicht blank ins Interface spielt, besonders der Kompressor kommt einem da zugute!!! Auch für den Livebetrieb ist das sicher ein guter Begleiter.. Allerdings fehlt mir persönlich der Looper. Was letztlich auch der Grund ist warum ich mir als Solokünstler eine weiteres Pedal zugelegt habt (T-Rex Soulmate) das hat nämlich einen einfach zu bedienenden Looper. Falls du nach sowas auf der Suche bist, check das Teil mal aus.!
Falls nicht, reicht das Tech21 absolut aus!
Es hat eine wahnsinnig genaue Wiedergabe der Akustik der Gitarren. Egal was ich da angesteckt hab mit ein wenig Drehkünsten am Regler hat man eine warmen vollen Ton rausgebracht! Sehr lobensewert! Was mir auch gut gefällt ist, dass man einen 12 Saiten ähnlichen Sound rausholen kann wenn man den EFX Regler dementsprechend einstellt. Aber es ist möglich. Man kann Soundtechnisch so einiges rausholen wenn man will. Es ist ein TAP Tempo an Bord was sehr hilfreich sein kann wenn man den EFX Regler als Delay regelt, denn auch das ist möglich. Ich persönlich lasse den Gitarrensound gerne sehr natürlich. Trotzdem klingt manchmal ein kleiner Hall einfach voll. Dies ist einfach über den REVERB Regler händelbar. Der BOOST erklärt sich von selbst und funktioniert einwandfrei. Der COMP (Kompressor) ist allgemein ein netter kleiner Helfer da Akustikgitarren gerne zum dröhnen neigen. Hiermit schafft man sich Abhilfe. Man kann es auch mit Kopfhörer spielen allerdings brauchst du eine Reduzierung von 6,3mm auf was auch immer dein Stecker vom Kopfhörer hat. Meistens 3,5mm (soweit ich weiss)
Sehr Lobenswert ist auch der Regelbare EQ den man separat einstellen und einschalten kann.
Die Größe spielt ja heute auch oft eine Rolle. Aber das FlyRig ist wirklich handlich, klein kompakt und einfach zu bedienen. Schade ist nur, dass es diesmal keine Metalcase dazu gab dass war beim Paul Landers Pedal anders!
Fazit:
Billig ist es nicht, aber ist es sein Geld wert?
auf jeden Fall!!!
Mein Stern Abzug gilt lediglich dem Looper. Ansonsten kann man hier aber nichts falsch machen!
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Ht
Auch gut für Kontrabass!
Ich habe mir das Acoustic Fly Rig als Preamp für meinen Kontrabass gekauft.
Die Features sind sehr gut:
- Notch-Filter zum Eliminieren fieser Resonanzfrequenzen des Raums
- Hall
- Compressor
- DI Out
- Boost
- parametrische Mitten
- seeehr kompakt
Insgesamt macht das Gerät auch am Kontrabass eine gute Figur. Die praxisgerechten Features und die geringen Maße sind gern gesehene Gäste im Gigalltag!
Allerdings merkt man, dass das Gerät (natürlich) eher für Gitarre konzipiert ist. Im direkten Vergleich mit dem Preamp meines Zadow-Verstärkers fällt auf, dass das Bassfundament leicht ausgedünnt ist.
Der Compressor verstärkt den Pegel schon auf den ersten Millimetern erheblich.
Als All-in-one Lösung (Preamp, Hall, Compressor, Boost) gibt es fast nichts Vergleichbares auf dem Markt, daher ist der Preis angemessen (wenn auch nicht günstig).
Die Features sind sehr gut:
- Notch-Filter zum Eliminieren fieser Resonanzfrequenzen des Raums
- Hall
- Compressor
- DI Out
- Boost
- parametrische Mitten
- seeehr kompakt
Insgesamt macht das Gerät auch am Kontrabass eine gute Figur. Die praxisgerechten Features und die geringen Maße sind gern gesehene Gäste im Gigalltag!
Allerdings merkt man, dass das Gerät (natürlich) eher für Gitarre konzipiert ist. Im direkten Vergleich mit dem Preamp meines Zadow-Verstärkers fällt auf, dass das Bassfundament leicht ausgedünnt ist.
Der Compressor verstärkt den Pegel schon auf den ersten Millimetern erheblich.
Als All-in-one Lösung (Preamp, Hall, Compressor, Boost) gibt es fast nichts Vergleichbares auf dem Markt, daher ist der Preis angemessen (wenn auch nicht günstig).
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T
Solider Acoustic Preamp
Ich habe mir Acoustic FlyRig als Ersatz für meinen Fishman Platinum Pro EQ gekauft, der leider kaputt gegangen war. Ich wollte einen kompakten PreAmp mit etwas mehr Features. Der Acoustic FlyRig entsprachen meinen Anforderung. Ich bin mit dem Gerät auch sehr zufrieden. Der Sound ist super und die Verarbeitung grundsolide, die hält auch mal einen kräftigen Tritt aus. Die digitalen Effekte Reverb, Chorus, Delay sind absolut brauchbar und lassen sich von subtil bis überschwänglich einstellen. Super ist, dass sich das Tempo für Delay per Tap einstellen lässt. Der Sans-amp färbt den Klang im positiven Sinne, die Gitarre wird präsenter. Das Einzige was mir fehlt ist ein input/gain Regler mit dem man den Eingangspegel regulieren kann. Das wäre besonders für den Kompressor wichtig. Schon bei geringer Einstellung springt er hörbar an (Kompressorpumpen). Das ist bei beiden PickUp-Systemen der Fall die ich im Einsatz habe (AER AK 15+ & L.R. Braggs VTC). Dadurch muss man den Kompressor echt feinfühlig einstellen. Die Bedienung sonst ist logisch aufgebaut man kommt schnell zurecht. Alles in Allem ein guter Preamp für alle die nur ein Gerät mitnehmen wollen.
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D
Nun doch gekauft und zufrieden
Ich stand schon einmal kurz davor, das Acoustic FlyRig zu kaufen, habe mich dann aber für ein BOSS AD-2 entschieden. Bei meiner endlosen Suche nach einem Weg, eine E-Acoustic Gitarre mit einem erträglichen Sound laut auf eine PA zu bringen habe ich schon viele Preamps, Pedale usw. ausprobiert. Eigentlich sollte das ohne Probleme mit der Acoustic an einer guten DI Box ins Pult und dann mit dem Mischpult EQ, Phasenumkehr usw. arbeiten gelingen, aber wann hat man mal die Gelegenheit als Amateuermusiker dafür Zeit zu haben, speziell bei Jam Sessions, Open Mics etc.
Als Gitarren nutze ich Gibson und Martin (D-Serie) Acoustics mit L.R.Baggs VTC oder Anthem Tonabnehmern, die schon eine ordentliche Basis bilden. Trotzdem klingen die Undersaddle-Pickups nicht wirklich wie eine Acoustic und der schöne Klang der Instrumente kommt nicht annähernd aus der PA. Zusätzlich kämpft man gegen Rückkopplungen, um bei der Lautstärke wenigstens irgendwie gegen den E-Gitarristen und den Drummer anzukommen.
Das Acoustic FlyRig bietet als Features, die ich gerne "griffbereit" habe. Notch Filter (das gut funktioniert), Phasenumkehr Taster, umfangreicher, für E-Acoustic maßgeschneiderter EQ und dann noch einen Compressor (manchmal nützlich), Chorus, Delay und Reverb (setze ich äußerst sparsam ein).
Das Acoustic FlyRig ist sehr handlich. Die Bedienelemente sind natürlich entsprechend klein, aber ich habe keine Probleme damit, da man nicht dauernd daran herumdrehen muss. Wie immer wieder bei Tests von Tech21 "Rigs" bemängelt, wackeln die Potis auch bei meinem Exemplar beim Drehen, die Achsen der sicher auf einer Platine verlöteten Potis gehen halt durch Löcher mit Maßtoleranzen nach außen.
Klanglich ist es bis jetzt für mich die beste Lösung. Das Acoustic FlyRig liefert sofort ein ordentlich starkes Signal über den XLR Ausgang ans Mischpult. Den Klinkenausgang nutze ich nicht. Die Klangregelung mit dem Low Pass Filter und den semiparametrischen Mitten hilft ungemein den Klang wieder ungefähr einer Akustikgitarre anzunähern. Die gerne auftretenden Rückkopplungen um die 100 Hz bändigt das Notch Filter gut. Der Compressor ist bei "leichten" Einstellungen für mich brauchbar. Reverb und Delay natürlich auch.
Am Tech21 Konzept mag ich den analogen SansAmp. Das Gitarrensignal wird nicht wie bei den anderen "Klangverbesser-Pedalen" wie dem Boss AD-2 oder Pedalen, die die Klangcharakteristik verschiedener Acoustic Modelle nachbilden durch einen Signalprozessor geschickt.
Meine Experimente mit verschiedenen Gitarren haben gezeigt, dass für mich das Acoustic FlyRig besser mit den VTC Pickups von L.R.Baggs als mit dem Anthem System funktionieren. Scheinbar wird die Klangkomponente aus dem eingebauten Mikrophons des Anthem nicht so gut bearbeitet im FlyRig.
Fazit: Ich behalte das Tech21 Acoustic FlyRig. Es ist immer noch nicht die optimale Lösung zur Verbindung der Gitarre mit einer PA, aber besser als alles, was ich bisher probiert habe. Die Potis werden schon halten, ich gehe recht vorsichtig mit meinem Equipment um.
Nun werde ich mir noch die FlyRig Tasche von Tech21 kaufen, die zwar recht teuer aber sicher praktisch ist. Komischerweise weist thomann nicht beim Acoustic FlyRig auf Zubehör hin.
Als Gitarren nutze ich Gibson und Martin (D-Serie) Acoustics mit L.R.Baggs VTC oder Anthem Tonabnehmern, die schon eine ordentliche Basis bilden. Trotzdem klingen die Undersaddle-Pickups nicht wirklich wie eine Acoustic und der schöne Klang der Instrumente kommt nicht annähernd aus der PA. Zusätzlich kämpft man gegen Rückkopplungen, um bei der Lautstärke wenigstens irgendwie gegen den E-Gitarristen und den Drummer anzukommen.
Das Acoustic FlyRig bietet als Features, die ich gerne "griffbereit" habe. Notch Filter (das gut funktioniert), Phasenumkehr Taster, umfangreicher, für E-Acoustic maßgeschneiderter EQ und dann noch einen Compressor (manchmal nützlich), Chorus, Delay und Reverb (setze ich äußerst sparsam ein).
Das Acoustic FlyRig ist sehr handlich. Die Bedienelemente sind natürlich entsprechend klein, aber ich habe keine Probleme damit, da man nicht dauernd daran herumdrehen muss. Wie immer wieder bei Tests von Tech21 "Rigs" bemängelt, wackeln die Potis auch bei meinem Exemplar beim Drehen, die Achsen der sicher auf einer Platine verlöteten Potis gehen halt durch Löcher mit Maßtoleranzen nach außen.
Klanglich ist es bis jetzt für mich die beste Lösung. Das Acoustic FlyRig liefert sofort ein ordentlich starkes Signal über den XLR Ausgang ans Mischpult. Den Klinkenausgang nutze ich nicht. Die Klangregelung mit dem Low Pass Filter und den semiparametrischen Mitten hilft ungemein den Klang wieder ungefähr einer Akustikgitarre anzunähern. Die gerne auftretenden Rückkopplungen um die 100 Hz bändigt das Notch Filter gut. Der Compressor ist bei "leichten" Einstellungen für mich brauchbar. Reverb und Delay natürlich auch.
Am Tech21 Konzept mag ich den analogen SansAmp. Das Gitarrensignal wird nicht wie bei den anderen "Klangverbesser-Pedalen" wie dem Boss AD-2 oder Pedalen, die die Klangcharakteristik verschiedener Acoustic Modelle nachbilden durch einen Signalprozessor geschickt.
Meine Experimente mit verschiedenen Gitarren haben gezeigt, dass für mich das Acoustic FlyRig besser mit den VTC Pickups von L.R.Baggs als mit dem Anthem System funktionieren. Scheinbar wird die Klangkomponente aus dem eingebauten Mikrophons des Anthem nicht so gut bearbeitet im FlyRig.
Fazit: Ich behalte das Tech21 Acoustic FlyRig. Es ist immer noch nicht die optimale Lösung zur Verbindung der Gitarre mit einer PA, aber besser als alles, was ich bisher probiert habe. Die Potis werden schon halten, ich gehe recht vorsichtig mit meinem Equipment um.
Nun werde ich mir noch die FlyRig Tasche von Tech21 kaufen, die zwar recht teuer aber sicher praktisch ist. Komischerweise weist thomann nicht beim Acoustic FlyRig auf Zubehör hin.
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