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Teenage Engineering EP-2350 Ting

3.5 von 5 Sternen aus 2 Kundenbewertungen

Mikrofon

  • 4 Live-Voice-Effekte: Echo, Echo+Spring, Pixie, Robot
  • 4 austauschbare Samples, direkt vom Mikrofon triggerbar
  • live einstellbare Effektparameter
  • Stromversorgung durch 2 AAA-Batterien (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Anschluss: Line Out über 3,5-mm Spiral-Klinkenkabel
  • Gewicht: 0,09 kg
  • Erhältlich seit Dezember 2025
  • Artikelnummer 631936
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Basspedal Nein
  • Blaswandler Nein
  • MIDI Controller Nein
  • Filter Nein
  • Effekte Ja
  • Sequenzer Nein
  • Produktspezifische Erweiterung Ja
€ 59
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

2 Kundenbewertungen

3.5 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

2 Rezensionen

SB
Lo-Fi trifft auf Lo-Quality trifft auf Hi-Price
Stefan Blues 02.03.2026
Ich habe mir das Ting als Ergänzung zu meinem sehr geliebten KO II Sampler gekauft – mit entsprechend hohen Erwartungen. Die Idee hinter dem Ting ist ohne Frage spannend: ein Effekt- und Performance-Mikrofon mit klarer Lo-Fi-Ästhetik, spielerischem Ansatz und offener Struktur. Auf dem Papier klingt das nach genau der Art von kreativem Zusatztool, die den KO II perfekt erweitern könnte.

Idee & Spaßfaktor

Und ja: Ein gewisser Spaßfaktor ist definitiv da.
Das Ting lädt zum Ausprobieren ein, man kann schnell die Stimme verfremden, Effekte live einsetzen und bekommt sofort ungewöhnliche Ergebnisse. Als Gimmick, als experimentelles Spielzeug oder für kurze kreative Momente funktioniert das durchaus. Die grundsätzliche Idee halte ich für sehr gelungen.

Verarbeitung & Haptik

Leider wird dieser positive Ersteindruck sehr schnell relativiert. Die Verarbeitungsqualität wirkt billig, vor allem in Relation zum aufgerufenen Preis. Besonders störend sind die deutlichen Griff- und Bediengeräusche: Schon wenn man das Gerät in die Hand nimmt oder die Schalter betätigt, entstehen mechanische Nebengeräusche, die alles andere als wertig wirken. Das vermittelt wenig Vertrauen in die Haltbarkeit und passt schlicht nicht zum aufgerufenem Preis. Mir ist bewusst, dass hier eine gewisse rohe, lo-fi-hafte Ästhetik gewollt ist, aber Lo-Fi ist kein Freibrief für schlechte Materialanmutung.

Klang & Technik

Auch klanglich bleibt ein zwiespältiger Eindruck. Der lo-fi-Charakter ist klar Teil des Konzepts und grundsätzlich okay. Problematisch wird es dort, wo Rauschen und Nebengeräusche nicht mehr als Stilmittel, sondern als technische Schwächen wahrnehmbar sind.

Programmierung & Workflow

Besonders enttäuschend ist für mich der Umgang mit der Programmierung der Effekte. Grundsätzlich finde ich es toll, dass das Ting offen gedacht ist und sich Effekte per JSON anpassen lassen. Ich habe selbst etwas Programmiererfahrung und keine Angst davor, aber intuitiv ist dieser Workflow in keiner Weise. Für viele Nutzer:innen dürfte das eher abschreckend sein. Umso unverständlicher ist es, dass Teenage Engineering keinen einfachen Editor mitliefert. Ein kleiner Desktop- oder Web-Editor mit Slidern und Presets wäre technisch problemlos umsetzbar gewesen und hätte das Gerät deutlich zugänglicher gemacht. So fühlt sich die Offenheit eher wie eine Zumutung an.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Und damit sind wir beim zentralen Punkt: Preis und gebotene Qualität stehen für mich in keinem guten Verhältnis. Die Idee ist gut, der Spaß ist kurzzeitig da, aber zu viele Details – Verarbeitung, Haptik, Nebengeräusche, Workflow – machen diesen Eindruck zunichte. Am Ende bleibt das Gefühl, ein teures Experiment gekauft zu haben, das konzeptionell weiter ist als seine Umsetzung.

Fazit

Das Ting ist kein Totalausfall, aber für mich eine klare Enttäuschung. Es ist ein kreatives Spielzeug mit guten Ansätzen und kurzen spaßigen Momenten, wird aber durch mangelhafte Verarbeitung, eine unnötig komplizierte Bedienung und ein schwaches Preis-Leistungs-Verhältnis ausgebremst. Wer gerne bastelt, viel Geduld mitbringt und den Nerd-Faktor bewusst sucht, kann hier etwas finden.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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S
Spaßiges Old-School Mic mit Effekten
SebastianAKAcuri 27.02.2026
Natürlich erwartet man hier keine Top-Audioqualität.
Das anschalten des Mics durch den Hebel verursacht leichtes Knacksen. Da ein Raspberry Pi Pico Microcontroller hier arbeitet ist die Samplerate und allgemein Audioqualität nicht vergleichbar mit anderen teureren Mikrophonen, aber das will Ting auch gar nicht.
Ting ist im Prinziep sogar eher mit diesen Billigen Karaoke-All-In-one-Mics vergleichbar mit eingebauten Effekten.

Ting ist speziell und einzigartig in dem was es kann:
* Live Effekte auf den Mic-Input legen
* 4 Presets für Effektketten speichern und abrufen (Per config.json konfigurierbar)

Das Plastikgehäuse ist sehr leicht aber nicht billig verarbeitet, die 3 Knöpfe zum Umschalten der Presets/Samples und triggern der Samples sind ein bisschen sehr billig ausgefallen hingegen, sie bieten einen sehr schwachen Druckpunkt und wenig Feedback.

Die Sample Abspielfunktion ist meiner Meinung nach auch das unnötigste Gimmick an Ting, da hier 1MB insgesamt für Maximal 4 Samples, die man nur an einem Rechner ändern kann suggerieren, dass man sich hier eher auf welche festlegt....für die Party ein Paar Sounds drauf legen ist das bestimmt perfekt aber in meinem Dawless Umfeld suche ich noch das Anwendungsgebiet für die Samples.

Alles in allem macht aber dennoch für den Preis nichts falsch. Man bekommt ein spaßiges Mikrophon mit Effekten eingebaut, nicht mehr und nicht weniger.

Kaufempfehlung, wenn man weiß, was man damit anfangen will (ich z.B. will nur gepitchte und Roboterartige Sprache samplen in andere Geräte, da wäre ein Roland Voice Gerät mehr als doppelt so teuer)
Bedienung
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Sound
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