Natürlich erwartet man hier keine Top-Audioqualität.
Das anschalten des Mics durch den Hebel verursacht leichtes Knacksen. Da ein Raspberry Pi Pico Microcontroller hier arbeitet ist die Samplerate und allgemein Audioqualität nicht vergleichbar mit anderen teureren Mikrophonen, aber das will Ting auch gar nicht.
Ting ist im Prinziep sogar eher mit diesen Billigen Karaoke-All-In-one-Mics vergleichbar mit eingebauten Effekten.
Ting ist speziell und einzigartig in dem was es kann:
* Live Effekte auf den Mic-Input legen
* 4 Presets für Effektketten speichern und abrufen (Per config.json konfigurierbar)
Das Plastikgehäuse ist sehr leicht aber nicht billig verarbeitet, die 3 Knöpfe zum Umschalten der Presets/Samples und triggern der Samples sind ein bisschen sehr billig ausgefallen hingegen, sie bieten einen sehr schwachen Druckpunkt und wenig Feedback.
Die Sample Abspielfunktion ist meiner Meinung nach auch das unnötigste Gimmick an Ting, da hier 1MB insgesamt für Maximal 4 Samples, die man nur an einem Rechner ändern kann suggerieren, dass man sich hier eher auf welche festlegt....für die Party ein Paar Sounds drauf legen ist das bestimmt perfekt aber in meinem Dawless Umfeld suche ich noch das Anwendungsgebiet für die Samples.
Alles in allem macht aber dennoch für den Preis nichts falsch. Man bekommt ein spaßiges Mikrophon mit Effekten eingebaut, nicht mehr und nicht weniger.
Kaufempfehlung, wenn man weiß, was man damit anfangen will (ich z.B. will nur gepitchte und Roboterartige Sprache samplen in andere Geräte, da wäre ein Roland Voice Gerät mehr als doppelt so teuer)