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Dynamisches Mikrofon

  • Richtcharakteristik: Superniere
  • Frequenzbereich: 50 - 18.000 Hz
  • Impedanz: 325 Ohm
  • max. SPL >135 dB
  • Abmessungen (L x Ø): 184 x 48 mm
  • Gewicht: 387 g
  • inkl. Mikrofon-Clip-Halterung und Tasche
  • Erhältlich seit November 2018
  • Artikelnummer 452523
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Schalter Nein
  • Charakteristik Superniere
  • Farbe gold
  • Kabel Nein
  • Durchmesser 48 mm
  • Länge 184 mm
  • Gewicht 387 g
  • Frequenzgang von 50 Hz
  • Frequenzgang bis 18 kHz
  • Mikrofonklemme Ja
  • Tasche Ja
B-Stock ab € 359 verfügbar
€ 429
Alle Preise inkl. MwSt.
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1

Brennt weiter

Herausragend klar ist der Klang des Telefunken M80 Copper. Als Dauerbrenner seit Jahren bewährt, hat der dynamische Allrounder eine Supernierencharakteristik, die insbesondere im Zusammenspiel mit Bands interessante Vorteile bietet: In Einsprechrichtung enger gefasst als eine Niere, bleibt die Kapsel eher unberührt von seitlichen Nebengeräuschen. Die Version Telefunken M80 Copper sorgt durch ihr kupferfarbenes Design für eine interessante Optik. Der Griff – klingt simpel, basiert aber auf einer besonderen Konstruktion – ist hier tatsächlich zum Greifen da. Gemeint ist zum einen die Länge des Schafts, die bei reinen Studiomikros deutlich kürzer sein kann. Zum anderen wurde der Korpus mit effektiven Maßnahmen gegen Griffgeräusche ausgestattet. Beim Telefunken M80 Copper, das durchaus sein eigenes Gewicht mitbringt, hat man wahrhaftig ein solides Tool in der Hand. Ein Mikrofonclip wird mitgeliefert.

Telefunken M80 Copper Mikrofon mit Halterung

Geht drüber und drunter

Mit dem Telefunken M80 Copper kann man gleich loslegen, ganz ohne Phantomspannung, da es dynamisch gebaut ist. Auch das Anschalten kann man aufgrund der schalterlosen Bauweise gleich mal vergessen. Als Superniere hat die Kapsel einen mittelstarken Nahbesprechungseffekt, liegt also diesbezüglich zwischen Niere und Hyperniere. Ihr Frequenzgang reicht von 50 bis 18000Hz. Dabei sind leichte Anhebungen bei 300Hz sowie etwas deutlicher zwischen 3000 und 8000Hz zu verzeichnen. Die Stärke der Betonung ist damit übrigens im Vergleich zum Telefunken M81, das in denselben Frequenzbereichen in die Höhe geht, genau umgekehrt. Das Telefunken M80 Copper kann laut. Erst bei 135dB ist der Grenzschalldruck des 430g schweren Mikrofons dann doch erreicht.

XLR-Buchse des Telefunken M80 Copper Mikrofons

Eine Stimme für Gesang wie Drums

Klar, für Sänger und Sängerinnen ist der Frequenzgang des Telefunken M80 Copper wie geschaffen. Aber auch an den Drums und weiteren Instrumenten sorgt es für Prägnanz. Mit leichten Anhebungen in den richtigen Bereichen werden Stimmen verstärkt und setzen sich im Mix gut durch. Vor allem für Bands, die live spielen, hat das Mikro deutliche Vorteile. Dank der Hypernierencharakteristik werden Instrumente, die neben den Vocals auf der Bühne stehen, relativ stark ausgeblendet. Dies ist insbesondere für Newcomer, die auf kleinen Bühnen spielen, interessant, da sich dort die komplette Band oft mit wenig Platz begnügen muss. Eine gewisse Mikrofondisziplin ist sicherlich Voraussetzung, um die optimale Einsprechrichtung beim Performen beizubehalten. Dafür werden hektische Griffgeräusche extra absorbiert.

Mikrofonkorb des Telefunken M80 Copper Mikrofons

Über Telefunken

Die Geschichte von Telefunken Elektroakustik mit Hauptsitz in South Windsor, Connecticut, USA, entstand anfänglich mit dem Wunsch, Ersatzteile für einige der weltweit wertvollsten Röhrenmikrofone zu entwickeln und so ihr Erbe zu bewahren. Nach dem Motto „Legenden sterben nie“ werden mittlerweile Nachbildungen der begehrtesten Mikrofone, die jemals hergestellt wurden, produziert. Das neue Produktionsmodell 251 wurde erstmals auf der Konferenz der Audio Engineering Society 2002 vorgestellt und schockierte die Audiobranche mit seiner bemerkenswerten Originaltreue. Jedes Mikrofon wird von Hand gebaut, fast alle Restaurationsteile für die Vintage-Versionen werden in den USA individuell gefertigt. Telefunken setzt die Tradition der Herstellung von Hi-Fi-Aufnahmegeräten mit modernen Fertigungstechniken und umfassendem Wissen über das Design und den Klang von klassischen Mikrofonen fort.

Kupfer trifft dynamisch

Die edle Kupfer-Optik macht dieses Mikrofon definitiv zu etwas Besonderem und sorgt auf der Bühne für einen speziellen Look. Die Monitorbox sollte man am besten seitlich im 135°-Winkel, also nicht frontal, vor den Gesang stellen. So kann der Monitorsound lauter gefahren werden. Grund ist, dass Feedback von der Box ins Mikro, das aufgrund der bauartbedingten rückwärtigen Ausprägung der Superniere sonst leicht entstehen würde, vermieden wird. Mit dem beiliegenden Clip befestigt man das Telefunken M80 Copper auf einem separat erhältlichen Mikrofonstativ. Im Studio tut es natürlich jedes Modell. Für Liveauftritte bietet sich hier ein schwarzes Stativ an. Bei Podcastproduktionen schraubt man die Klemme auf ein ebenfalls optional erhältliches Tischstativ.

1 Kundenbewertungen

4 / 5

Features

Sound

Verarbeitung

1 Rezension

H7
Schönes Design für das Telefunken M80 Coper
Hans 7 10.07.2021
Ich habe mir das Micro gekauft, weil es einfach toll aussieht.
Momentan benutze ich es nur im Übungsraum. Der Sound
überzeugt mich nicht vollständig. Es ist zwar etwas träge,
nach oben aber sehr transparent. Man muß den Eingangsregler am Mischer ziemlich hochziehen, dann
kann man gut damit singen. Es ist sehr rückkopplungsarm.
Bemängeln möchte ich den zu hohen Preis. Das Micro liegt gut in der Hand, ist aber ziemlich schwer. Wird vermutlich
am Metallgehäuse liegen. Noch ein Punkt der Beachtung
erfordert ist, dass das Metall sehr leicht zu beschädigen ist.
Ich kann nur davon abraten, das Micro mit einem Ring
am Finger zu benutzen. Es sind sofort Kratzer vorhanden.
Die Legierung ist sehr empfindlich. Trotzdem aber ein
schönes Gerät.
Features
Verarbeitung
Sound
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2
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