Grund für den Kauf war, dass der aktuelle G7th Performance "made in China" ist, und ich daher das Preis-Leistungs-Verhältnis des G7th nicht angemessen finde. Bei der Suche nach Alternativen bin ich auf die Thalia Capos aufmerksam geworden.
Die großen Vorteile des Thalia Wood Collection Capos sind aus meiner Sicht:
1. Bedienung des Capos mit einer Hand: Der Capo lässt sich sehr gut mit der Greifhand öffnen und am Gitarren-Hals anbringen. Die Bedienung setzt etwas Power in der Hand voraus.
2. Stabilität der Tonhöhe: Für mich ist die Voraussetzung für einen guten Capo, dass man bei Verwendung des Capo möglichst nicht/wenig nachstimmen muss. Meine bisherige Referenz sind die G7th Capos, wobei hier je nach Gitarre das Tuning der G- und H-Saite etwas angepasst werden muss. Aus meiner Sicht hat der Thalia Capo in dieser Disziplin die Nase vorn - bei meiner Lakewood war das Tuning selbst im 7. Bund noch top.
Zum Contra bzw. warum ich den Capo doch zurück gesendet habe:
1. Gewicht: Der Capo ist recht schwer. Bei Live-Auftritten habe ich den Capo normalerweise an der Kopfplatte der Gitarre (wenn er nicht gerade verwendet wird) und da spürt man das Gewicht entsprechend.
2. Positionierung: Bei 45 mm Sattelbreite musste ich die vertikale Position des Capo immer etwas nach-korrigieren. Ich vermute, dass dies bei Gitarren mit breiterem Griffbrett einfacher ist, aber für eine normale Steelstring-Gitarre könnte der Capo aus meiner Sicht schmaler ausgeführt sein.
Unabhängig davon ist es ein sehr guter Capo auch was Design und Wertigkeit betrifft.