MK
Kommt mit vielen, nützlichen Zusatz-Funktionen …
(Ergänzung, 30.09.2026)
Valeton hatte Ende August ein Firmware Update für das Pedal und ein Software Update für die Mobil App und PC Software herausgebracht. Diese habe ich nun ein paar Wochen getestet.
Valeton hat nun das unten angesprochene Latenz-Problem im Wesentlichen gelöst und auch weitere spannende Funktionen in der App und PC Software umgesetzt:
- Latenz-Problem: im Stomp Modus gelöst und beim Patch Wechsel fast auf Null reduziert.
- Unterstützung von NAM A2: Das Standard NAM A2 kann nun auch in das Valeton Format konvertiert und NAM A2 Lite kann direkt ins Pedal geladen werden. Beide Varianten führen nochmals zu einer Klangverbesserung, belasten aber auch stärker den DSP Prozessor.
- Einführung eines Stem Splitters: Dies ist ein in der App integriertes Tool, das beliebige Audio-Tracks in 6 Einzelspuren zerlegt (Vocal, Guitar, Bass, Drum, Keyboard, Other). Diese kann man dann einzeln ein- oder ausschalten und sich neue Audiodateien als Backingtracks abspeichern. Dies ist eine gute Sache zum Üben und/oder Jammen. Aber für Live oder Studio taugt die Qualität der Backingtracks m.E. nichts. Es sind immer wieder Tonartefakte, Rauschen, Frequenzlöcher und Lautstärkeschwankungen zu hören.
##########
(Review, 30.07.2026)
Ich besitze bereits das Harley Benton DNAfx GIT Core und habe mir das Valeton GP-180 dazu gekauft, weil das DNAfx über die Preset-Gestaltung hinaus sehr eingeschränkt ist. Das Valeton konnte ich nun schon 3 Monate spielen/testen.
Die Preset/Patches, AMPs/CABs und Effekte des Valeton sind ebenso gut wie die des DNAfx und die Auswahl- und Einstellungsmöglichkeiten sind auch vielfältig und bringen gute Resultate. Hier sehe ich beide Geräte auf ähnlicher Höhe (wenn man die NAM-/IR-Funktionalität des Valeton erst einmal ausklammert!). Allerdings bietet das Valeton dann für mich zusätzliche Funktionen, die den doppelten Preis allemal rechtfertigen.
Hier nur die Highlights, die für mich besonders nützlich sind:
- Eine wirklich gute, moderne APP für mobile Endgeräte und eine ebenso gute Desktop-Software für PC/Mac.
- Eine frei gestaltbare (!) Signalkette mit 12 (!) Modulen.
- Jedes Preset hat einen zusätzlichen (klangneutralen) Volumen-Regler für die Preset-Gesamtlautstärke.
- Neben IR-Dateien (für CABs) können auch NAM-Dateien (für AMPs und Effekte) hochgeladen werden. Das erhöht die sowieso schon gute Klang-Qualität noch einmal deutlich!
- Bluetooth für Audio und MIDI
- MIDI mit Anbindung über Klinke, USB oder Bluetooth. Ich habe 2 MIDI Chocolate Plus Fußschalter mit zusätzlichen 8 Tretern ergänzt, über die ich nun jeden Effekt einzeln an-/ausschalten oder auch teilweise Szenen abbilden kann. Die Anbindung der 2 Fußschalter erfolgt über Bluetooth mit Hilfe der App Midimittr und ist bisher sehr stabil.
- 3.000 mAh Akku
- Zahlreiche GLOBALE Einstellmöglichkeiten, wie z.B. ein voll-parametrischer Equalizer mit Low- und High-Cut-Filter (gut, um z.B. den Sound für alle Presets schnell an unterschiedliche Gitarren, Räume oder PA-Anlagen anzupassen), zentrale EXP/FS-Pedal-Einstellungen als Vorgabe für alle Presets, die dann im einzelnen Preset anders belegt werden können (hier habe ich die Vorgabe Wah und Volume gewählt mit Umschaltung über den FS des Pedals), Auto-CAB-Match und No-CAB-Modus, globales TAB-Tempo, …
Was gibt es sonst zu erwähnen:
Die Drums sind zum Üben gut genug, der Looper ist m.E. etwas zum Reinschnuppern und der Tuner ist ok. In allen 3 Fällen bevorzuge ich aber meine separaten Pedale, die natürlich etwas mehr kosten. Dennoch, wer diese Pedale nicht hat, kann mit diesen eingebauten Funktionen leben und sich noch später entscheiden, ob spezialisierte Pedale sinnvoller sind.
Was gefiel mir nicht so gut, lässt sich aber „korrigieren“:
- Die Doppelbelegung der Klinkenbuchsen für EXP/FS-Pedal und MIDI-Geräte. Lieber wären mir getrennte Anschlüsse und MIDI-5-Pol-Buchsen gewesen. Wie bereits geschrieben, nutze ich beides und musste deshalb für 2 MIDI-Fußschalter auf Bluetooth ausweichen. Wer Live aber lieber alles verkabelt haben will, kann entweder über USB nur 1 MIDI-FS anschließen oder benötigt für 2 MIDI-FS eine weitere USB-MIDI-Host-Box.
- Keine XLR-Ausgänge für z.B. Mischpulte/PA-Anlagen. Hier bedarf es dann einer zusätzlichen DI-Box, die an die Klinken Outputs angeschlossen wird und die man zum Glück schon für recht kleines Geld erhält.
Ein echter Nachteil für anspruchsvolle Live-Musiker:
Es gibt eine Latenz von einem Bruchteil einer Sekunde beim Umschalten von Presets (normal in dieser Preisklasse), aber auch im Stomp-Modus. M.E. ist dies kein Problem bei Nutzung für zuhause und Hobby-Gigs, da man sich hierauf mit etwas guten Willen Einstellen kann. „Profi“-Gitarristen werden sich m.E. sowieso nicht in dieser Preisklasse für ein Multi-Effekt-Gerät bewegen.
Fazit:
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist m.E. sehr gut und viele Funktionen bedienen auch gehobene Ansprüche, wenn man mit dem Latenz-Problem klar kommt. Das Gerät kann ich sowohl Hobby- wie auch anspruchsvolleren Gitarristen empfehlen. Und sollte Valeton das Stomp-Latenz-Problem mit einem Firmware-Update beseitigen können, dann ist das Valeton GP-180 „echt der Hammer“ für diesen Preis.
Valeton hatte Ende August ein Firmware Update für das Pedal und ein Software Update für die Mobil App und PC Software herausgebracht. Diese habe ich nun ein paar Wochen getestet.
Valeton hat nun das unten angesprochene Latenz-Problem im Wesentlichen gelöst und auch weitere spannende Funktionen in der App und PC Software umgesetzt:
- Latenz-Problem: im Stomp Modus gelöst und beim Patch Wechsel fast auf Null reduziert.
- Unterstützung von NAM A2: Das Standard NAM A2 kann nun auch in das Valeton Format konvertiert und NAM A2 Lite kann direkt ins Pedal geladen werden. Beide Varianten führen nochmals zu einer Klangverbesserung, belasten aber auch stärker den DSP Prozessor.
- Einführung eines Stem Splitters: Dies ist ein in der App integriertes Tool, das beliebige Audio-Tracks in 6 Einzelspuren zerlegt (Vocal, Guitar, Bass, Drum, Keyboard, Other). Diese kann man dann einzeln ein- oder ausschalten und sich neue Audiodateien als Backingtracks abspeichern. Dies ist eine gute Sache zum Üben und/oder Jammen. Aber für Live oder Studio taugt die Qualität der Backingtracks m.E. nichts. Es sind immer wieder Tonartefakte, Rauschen, Frequenzlöcher und Lautstärkeschwankungen zu hören.
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(Review, 30.07.2026)
Ich besitze bereits das Harley Benton DNAfx GIT Core und habe mir das Valeton GP-180 dazu gekauft, weil das DNAfx über die Preset-Gestaltung hinaus sehr eingeschränkt ist. Das Valeton konnte ich nun schon 3 Monate spielen/testen.
Die Preset/Patches, AMPs/CABs und Effekte des Valeton sind ebenso gut wie die des DNAfx und die Auswahl- und Einstellungsmöglichkeiten sind auch vielfältig und bringen gute Resultate. Hier sehe ich beide Geräte auf ähnlicher Höhe (wenn man die NAM-/IR-Funktionalität des Valeton erst einmal ausklammert!). Allerdings bietet das Valeton dann für mich zusätzliche Funktionen, die den doppelten Preis allemal rechtfertigen.
Hier nur die Highlights, die für mich besonders nützlich sind:
- Eine wirklich gute, moderne APP für mobile Endgeräte und eine ebenso gute Desktop-Software für PC/Mac.
- Eine frei gestaltbare (!) Signalkette mit 12 (!) Modulen.
- Jedes Preset hat einen zusätzlichen (klangneutralen) Volumen-Regler für die Preset-Gesamtlautstärke.
- Neben IR-Dateien (für CABs) können auch NAM-Dateien (für AMPs und Effekte) hochgeladen werden. Das erhöht die sowieso schon gute Klang-Qualität noch einmal deutlich!
- Bluetooth für Audio und MIDI
- MIDI mit Anbindung über Klinke, USB oder Bluetooth. Ich habe 2 MIDI Chocolate Plus Fußschalter mit zusätzlichen 8 Tretern ergänzt, über die ich nun jeden Effekt einzeln an-/ausschalten oder auch teilweise Szenen abbilden kann. Die Anbindung der 2 Fußschalter erfolgt über Bluetooth mit Hilfe der App Midimittr und ist bisher sehr stabil.
- 3.000 mAh Akku
- Zahlreiche GLOBALE Einstellmöglichkeiten, wie z.B. ein voll-parametrischer Equalizer mit Low- und High-Cut-Filter (gut, um z.B. den Sound für alle Presets schnell an unterschiedliche Gitarren, Räume oder PA-Anlagen anzupassen), zentrale EXP/FS-Pedal-Einstellungen als Vorgabe für alle Presets, die dann im einzelnen Preset anders belegt werden können (hier habe ich die Vorgabe Wah und Volume gewählt mit Umschaltung über den FS des Pedals), Auto-CAB-Match und No-CAB-Modus, globales TAB-Tempo, …
Was gibt es sonst zu erwähnen:
Die Drums sind zum Üben gut genug, der Looper ist m.E. etwas zum Reinschnuppern und der Tuner ist ok. In allen 3 Fällen bevorzuge ich aber meine separaten Pedale, die natürlich etwas mehr kosten. Dennoch, wer diese Pedale nicht hat, kann mit diesen eingebauten Funktionen leben und sich noch später entscheiden, ob spezialisierte Pedale sinnvoller sind.
Was gefiel mir nicht so gut, lässt sich aber „korrigieren“:
- Die Doppelbelegung der Klinkenbuchsen für EXP/FS-Pedal und MIDI-Geräte. Lieber wären mir getrennte Anschlüsse und MIDI-5-Pol-Buchsen gewesen. Wie bereits geschrieben, nutze ich beides und musste deshalb für 2 MIDI-Fußschalter auf Bluetooth ausweichen. Wer Live aber lieber alles verkabelt haben will, kann entweder über USB nur 1 MIDI-FS anschließen oder benötigt für 2 MIDI-FS eine weitere USB-MIDI-Host-Box.
- Keine XLR-Ausgänge für z.B. Mischpulte/PA-Anlagen. Hier bedarf es dann einer zusätzlichen DI-Box, die an die Klinken Outputs angeschlossen wird und die man zum Glück schon für recht kleines Geld erhält.
Ein echter Nachteil für anspruchsvolle Live-Musiker:
Es gibt eine Latenz von einem Bruchteil einer Sekunde beim Umschalten von Presets (normal in dieser Preisklasse), aber auch im Stomp-Modus. M.E. ist dies kein Problem bei Nutzung für zuhause und Hobby-Gigs, da man sich hierauf mit etwas guten Willen Einstellen kann. „Profi“-Gitarristen werden sich m.E. sowieso nicht in dieser Preisklasse für ein Multi-Effekt-Gerät bewegen.
Fazit:
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist m.E. sehr gut und viele Funktionen bedienen auch gehobene Ansprüche, wenn man mit dem Latenz-Problem klar kommt. Das Gerät kann ich sowohl Hobby- wie auch anspruchsvolleren Gitarristen empfehlen. Und sollte Valeton das Stomp-Latenz-Problem mit einem Firmware-Update beseitigen können, dann ist das Valeton GP-180 „echt der Hammer“ für diesen Preis.
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N
Einfach und genial
So wie es sein sollte. Einstecken und funktioniert einfach. Dann hat es noch super Sounds direkt eingestellt. Jedem zu empfehlen
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S
Profiling in günstig und einfach bedienbar
Ich schreibe selten Produktbewertungen, aber nachdem ich den Valeton GP180 jetzt zwei Wochen lang ausgiebig getestet habe, muss ich doch kurz was aufschreiben.
Ich spiele überwiegend mit echten Verstärkern und Pedalen, aber trotzdem muss ich mich langsam etwas breiter und flexibler aufstellen für manche Arten von Gigs. Der Quad Cortex ist mir zu teuer, der Kemper obendrein eine absolute Zumutung in Punkto Bedienkonzept. Helix is okay aber zu klobig, Fender Tonemaster geil aber auch zu groß und zu teuer. Bisher verwende ich verschiedene Positive Grid (Spark) Geräte um ab und an mal auf Modelling zurückzugreifen, aber die spielen soundtechnisch nicht in der 1. Liga.
Ich hab mir das Valeton Teil geholt, um IRs und NAM Profile verwenden zu können ohne gleich ein Vermögen auszugeben. Und hier punktet der/die/das GP180 auf voller Linie. Die Neural Amp Modeler Profile kann man direkt speichern (dann ist man von den Parametern etwas eingeschränkt) oder ins proprietäre SnapTone Profile konvertieren - letzteres verwende ich quasi ausschließlich. Man hat Platz für 200 SnapTone Presets, 100 sind vorinstalliert. Die vorinstallierten habe ich mal ein bisschen durchprobiert und die sind auch okay, aber in erster Linie will ich ja mein Studioequipment nachbilden. Ich brauche dafür nicht mehr als 20 Presets für Gitarre und 5-10 Presets für Bass. Dafür ist der Valeton perfekt!
Große Pluspunkte für mich persönlich:
* Bedienung am Gerät: für jeden Effekt in der Signalkette gibt es eine eigene Taste. Sofern der Slot belegt ist kann man also z.B. Distortion Pedale oder EQ schnell ein- oder ausschalten. Die Fußtaster kann man auf Wunsch alternativ belegen, aber ich lasse sie auf "previous" und "next". Die Drehregler sind dynamisch belegt und das Display zeigt immer genau an, was sie gerade machen. Sehr intuitiv.
* Die App / Software: Heiligs Blechle, die Chinesen haben Fortschritte gemacht - alles funktioniert blitzschnell, ohne "jank", und auf allen Geräten (Android, macOS, iPad), über Kabel oder per Bluetooth LT. Kein Murren, alles auf Anhieb. Und alles ergibt für mich Sinn und die Einstiegshürde ist weitaus niedriger als beim Quad Cortex, Kemper, oder Helix. Es hilft auch, dass genau gesagt wird welcher Marke / welchem Gerät etwas nachempfunden ist - man muss nicht raten, was sich hinter den Bezeichnungen versteckt.
* Akku: Ich finde es geil nur mit Gitarre, Kabel, und Kopfhörern auf der Couch zu sitzen und ein bisschen zu dudeln. Laden über USB-C ist auch ein großer Pluspunkt.
* USB Interface: Man kann schnell Aufnahmen in einer DAW erstellen, allerdings nur das Wet Signal. Dafür gibt's auch 2 Loopback/Master Kanäle für Live Mitschnitte von mehreren Quellen.
* Looper: klar, an eine dedizierte Loopstation kommt der Valeton nicht ran, aber für schnelle Loops zwischendurch ist der eingebaute Looper völlig ausreichend und schnell aufrufbar. Man kann ihn zwischen pre und post FX umschalten.
* Signal-Processing Anzeige: jeder Effekt, bzw. jedes Profil hat einen gewisse Last auf den Prozessor - das wird überall vorab angezeigt. Wenn das Profil aktiv ist, sieht man die Gesamtlast und kann so sehen, ob man schon nach an 100% dran ist. Wenn man weit weg ist, gibt es keine spürbare Latenz, alles fühlt sich "analog" an.
* Drumcomputer: auch nicht Weltklasse, aber für's Jammen reicht's.
Kleine Wehrmutstropfen:
* Wie schon ein anderer Rezensent geschrieben hat, ist ein hochfrequentes Fiepen im Akkubetrieb vernehmbar und landet evtl. auch auf Aufnahmen. Stört mich nicht, weil ich das Ding nicht als Studio-Zentrale verwende.
* Das Interface gibt nur "Wet" Signale an die DAW weiter. Klar, man kann schnell alle Geräte in der Signalkette ausschalten, aber geiler wär's sowohl ein DI als auch ein Wet Signal zu bekommen.
* Die Verarbeitung der 3.5mm TRS Klinkenbuchse für Phones/Mic lässt erahnen, dass die vielleicht in ein paar Jahren loose sein wird.
FAZIT:
Geiles Teil, der Preis ist unschlagbar wenn man mit NAM A2 Profilen arbeiten will (und das will man ja, weil die ultra realistisch sind...). Würde den Valeton stand jetzt dem QC und Kemper in allen Belangen vorziehen. Chapeau!
Ich spiele überwiegend mit echten Verstärkern und Pedalen, aber trotzdem muss ich mich langsam etwas breiter und flexibler aufstellen für manche Arten von Gigs. Der Quad Cortex ist mir zu teuer, der Kemper obendrein eine absolute Zumutung in Punkto Bedienkonzept. Helix is okay aber zu klobig, Fender Tonemaster geil aber auch zu groß und zu teuer. Bisher verwende ich verschiedene Positive Grid (Spark) Geräte um ab und an mal auf Modelling zurückzugreifen, aber die spielen soundtechnisch nicht in der 1. Liga.
Ich hab mir das Valeton Teil geholt, um IRs und NAM Profile verwenden zu können ohne gleich ein Vermögen auszugeben. Und hier punktet der/die/das GP180 auf voller Linie. Die Neural Amp Modeler Profile kann man direkt speichern (dann ist man von den Parametern etwas eingeschränkt) oder ins proprietäre SnapTone Profile konvertieren - letzteres verwende ich quasi ausschließlich. Man hat Platz für 200 SnapTone Presets, 100 sind vorinstalliert. Die vorinstallierten habe ich mal ein bisschen durchprobiert und die sind auch okay, aber in erster Linie will ich ja mein Studioequipment nachbilden. Ich brauche dafür nicht mehr als 20 Presets für Gitarre und 5-10 Presets für Bass. Dafür ist der Valeton perfekt!
Große Pluspunkte für mich persönlich:
* Bedienung am Gerät: für jeden Effekt in der Signalkette gibt es eine eigene Taste. Sofern der Slot belegt ist kann man also z.B. Distortion Pedale oder EQ schnell ein- oder ausschalten. Die Fußtaster kann man auf Wunsch alternativ belegen, aber ich lasse sie auf "previous" und "next". Die Drehregler sind dynamisch belegt und das Display zeigt immer genau an, was sie gerade machen. Sehr intuitiv.
* Die App / Software: Heiligs Blechle, die Chinesen haben Fortschritte gemacht - alles funktioniert blitzschnell, ohne "jank", und auf allen Geräten (Android, macOS, iPad), über Kabel oder per Bluetooth LT. Kein Murren, alles auf Anhieb. Und alles ergibt für mich Sinn und die Einstiegshürde ist weitaus niedriger als beim Quad Cortex, Kemper, oder Helix. Es hilft auch, dass genau gesagt wird welcher Marke / welchem Gerät etwas nachempfunden ist - man muss nicht raten, was sich hinter den Bezeichnungen versteckt.
* Akku: Ich finde es geil nur mit Gitarre, Kabel, und Kopfhörern auf der Couch zu sitzen und ein bisschen zu dudeln. Laden über USB-C ist auch ein großer Pluspunkt.
* USB Interface: Man kann schnell Aufnahmen in einer DAW erstellen, allerdings nur das Wet Signal. Dafür gibt's auch 2 Loopback/Master Kanäle für Live Mitschnitte von mehreren Quellen.
* Looper: klar, an eine dedizierte Loopstation kommt der Valeton nicht ran, aber für schnelle Loops zwischendurch ist der eingebaute Looper völlig ausreichend und schnell aufrufbar. Man kann ihn zwischen pre und post FX umschalten.
* Signal-Processing Anzeige: jeder Effekt, bzw. jedes Profil hat einen gewisse Last auf den Prozessor - das wird überall vorab angezeigt. Wenn das Profil aktiv ist, sieht man die Gesamtlast und kann so sehen, ob man schon nach an 100% dran ist. Wenn man weit weg ist, gibt es keine spürbare Latenz, alles fühlt sich "analog" an.
* Drumcomputer: auch nicht Weltklasse, aber für's Jammen reicht's.
Kleine Wehrmutstropfen:
* Wie schon ein anderer Rezensent geschrieben hat, ist ein hochfrequentes Fiepen im Akkubetrieb vernehmbar und landet evtl. auch auf Aufnahmen. Stört mich nicht, weil ich das Ding nicht als Studio-Zentrale verwende.
* Das Interface gibt nur "Wet" Signale an die DAW weiter. Klar, man kann schnell alle Geräte in der Signalkette ausschalten, aber geiler wär's sowohl ein DI als auch ein Wet Signal zu bekommen.
* Die Verarbeitung der 3.5mm TRS Klinkenbuchse für Phones/Mic lässt erahnen, dass die vielleicht in ein paar Jahren loose sein wird.
FAZIT:
Geiles Teil, der Preis ist unschlagbar wenn man mit NAM A2 Profilen arbeiten will (und das will man ja, weil die ultra realistisch sind...). Würde den Valeton stand jetzt dem QC und Kemper in allen Belangen vorziehen. Chapeau!
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K
Tolles Maschinchen
Endlich mal ein Multieffekt Gerät bei dem schon im Auslieferungszustand fast alle Presets gleiche Lautstärke haben.
Extrem einfach zu bedienen, nicht nur am PC oder MAC sondern auch direkt am Gerät.
Extrem einfach zu bedienen, nicht nur am PC oder MAC sondern auch direkt am Gerät.
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B
Besser als gedacht
Habe mich lange geweigert digital Gitarre zu spielen ;)
Gekauft um mal leiser spielen zu können und bin sehr positiv überrascht. Für das Geld bekommt man sehr gutes Gerät mit vielen Sound Einstellungen die auch gut klingen.
Programmierbar problemlos über PC und Handy.
Klein, leicht und gut! (für unter 200€)
Gekauft um mal leiser spielen zu können und bin sehr positiv überrascht. Für das Geld bekommt man sehr gutes Gerät mit vielen Sound Einstellungen die auch gut klingen.
Programmierbar problemlos über PC und Handy.
Klein, leicht und gut! (für unter 200€)
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u
Sorpresa!
Ben sotto i 200 euro difficile trovare di meglio. Sinceramente tra il mio Kemper Player e il GP 180, non vedo grandi differenze, i suoni di fabbrica di Valeton mi hanno sorpreso in positivo. Pedale facile da usare, completo di looper e drum machine (che non uso). Per me fondamentale era l'uscita stereo, in quanto suoniamo con in ear monitoring, e il risultato è stupefacente.
Ho caricato senza problemi file NAM e IR di terze parti, quindi tranquilli, potete importare i vostri suoni preferiti.
Al momento di scrivere (9.10.2026) l'unica pecca è l'aggiornamento firmware con windows 11. Bisogna andare in device manager e attualizzare i drivers Audio USB. Istruzioni sul sito Valeton.
Sinceramente a questo prezzo non si sbaglia.... E ho tutto quello che mi serve nella tasca della borsa !!!
Amp e pedalboard solo per le grandi occasioni....
Ho caricato senza problemi file NAM e IR di terze parti, quindi tranquilli, potete importare i vostri suoni preferiti.
Al momento di scrivere (9.10.2026) l'unica pecca è l'aggiornamento firmware con windows 11. Bisogna andare in device manager e attualizzare i drivers Audio USB. Istruzioni sul sito Valeton.
Sinceramente a questo prezzo non si sbaglia.... E ho tutto quello che mi serve nella tasca della borsa !!!
Amp e pedalboard solo per le grandi occasioni....
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