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FET-Kompressor

  • analoger, diskreter FET-Kompressor
  • originalgetreue Nachbildung des „Blue Stripe“ FET-Kompressors mit zusätzlichen Features
  • Premium O-12 Eingangs- und 5002 Ausgangsübertrager von CineMag USA
  • Gain Reduction: +8 dB oder +4 dB
  • Class-A Line-Level Ausgangsverstärker
  • Eingangsimpedanz umschaltbar zwischen 600 Ohm und 10 kOhm
  • Dry/Wet-Regelung für Parallelkompression
  • Variabler Sidechain-Hochpassfilter: 30 - 300 Hz, 12 dB/Oktave
  • aktiver Bypass für den Betrieb als Line-Verstärker und True Bypass Option für A/B-Vergleiche
  • Stereo Link und externer Sidechain-Eingang
  • Attack: 20 µS - 0,8 mS
  • Release: 50 mS - 1.1 Sekunden
  • „All-Buttons-In“ Einstellung für experimentelle & Hard-Limiter Töne
  • Frequenzgang: ± 1 dB 20 Hz - 20.000 Hz
  • Signal-Rausch-Verhältnis (SNR): 84 dB
  • armonische Gesamtverzerrung (THD): -58 dB (bei -8 dBu)
  • symmetrische XLR & TRS Eingänge & Ausgänge
  • Abmessungen: 483 x 90 x 159 mm
  • Gewicht 3,7kg
  • Erhältlich seit November 2024
  • Artikelnummer 604176
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Kompressor Ja
  • Gate Nein
  • PEAK Limiter Ja
  • 2-Kanal Nein
  • Attack/Release regelbar Ja
€ 749
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
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Die Legende unter den Legenden

Der texanische Hersteller Warm Audio genießt einen erstklassigen Ruf als Spezialist für gelungene Neuinterpretationen historischer Studioklassiker. Warm Audios liebevolle Umsetzungen des wahrscheinlich legendärsten Kompressor/Limiters aller Zeiten überzeugen durch authentischen Sound und ergänzen praktische Features, die man beim Original (und anderen Clones) bisweilen schmerzlich vermisst. Der Warm Audio WA76-A nimmt die erste und seltene, sog. Blue-Stripe-Version des 1176 zum Vorbild. Sie steht auch heute noch bei einigen Star-Produzenten hoch im Kurs. Der WA76-A zählt erfreulicherweise noch immer zu den Budget-freundlicheren 1176-Clones und ist damit ein wirklich empfehlenswertes Outboard-Highlight für legendären Vintage-Sound im modernen Studio. Mit den Revisionen A und D hat Warm Audio die wichtigsten 1176-Modelle im Programm.

Klassische Schaltungsdetails

Der WA76-A ist die sorgfältige Neuinterpretation des legendären Vintage-1176 Revision-A FET-Kompressors von 1968. Seine weitgehend authentisch aufgebaute Analogschaltung nutzt u.a. hochwertige Widerstände und Folien-Kondensatoren sowie große Ein- und Ausgangsübertrager von CineMag mit Vintage-Spezifikationen. Neben den bekannten Funktionen des Klassikers ist der WA76-A Blue-Stripe mit modernen Features ausgestattet. Dazu zählen eine Dry/Wet-Regelung für Parallelkompression, Stereo-Link, ein externer Sidechain-Weg mit variablem Hochpass, wählbare Eingangsimpedanzen sowie mehrere Bypass-Optionen (etwa mit oder ohne Übertrager im Signalweg). Der Anschluss erfolgt über symmetrische XLR-Buchsen. Kurz – man findet alles Wünschenswerte, um ein klassisches Outboard-Gerät optimal in moderne Workflows einzubinden.

Vorderansicht des Warm Audio WA76-A FET-Kompressors

Noch mehr „Mojo“

Im Vergleich mit den späteren Varianten wird der Blue-Stripe- bzw. A-Version noch eine Spur mehr „Mojo“ nachgesagt: Neben noch kürzeren Regelzeiten und weniger Linearität bemerkt man eine höhere Sättigung und etwas mehr Färbung, die insbesondere Vokalaufnahmen gut stehen kann. Damit ist die A-Version klanglich höchst interessant, nimmt aber auch eine gewisse Sonderstellung unter den 1176-Varianten und ihren Clones ein. Wer den WA76-A ordentlich anfährt, will nicht nur zuverlässige Pegelglättung, sondern „Sound erleben“. So wird man den WA76-A eher als klangstarke Ergänzung zu anderen Kompressoren und weniger als Universalgerät und/oder einzigen Kompressor im Setup nutzen. Bevorzugt man einen etwas moderateren Charakter, bietet sich Warm Audios D-Version an. Der Budget-orientierter Preis macht den Warm Audio WA76-A auch für Projektstudios äußerst interessant.

VU-Meter des Warm Audio WA76-A FET-Kompressors

Über Warm Audio

Warm Audio ist ein 2011 in den USA gegründetes Unternehmen, das sich zum Vorsatz gemacht hat, möglichst hochwertiges Studioequipment zu möglichst bezahlbaren Preisen anzubieten. Der Schwerpunkt liegt bei Remakes klassischer Studiostandards, deren Schaltungen in vielen Fällen mit leichtem Freiraum neu interpretiert werden. Im Portfolio der Amerikaner finden sich u.a. eigene Varianten des Urei 1176 und des Teletronix LA-2A Kompressors, ein Pultec-Nachbau und eine Reihe verschiedener Mikrofone und Vorverstärker, die von den einschlägigen Legenden aus der Analog-Ära inspiriert wurden.

Leistungsfähiges Sound-Tool

Mit seiner extra Portion „Mojo“ ist der WA76-A zwar noch längst kein One-Trick-Pony, aber doch eine Spur spezieller als sein Bruder „D“. Der vergleichsweise raue Charakter empfiehlt ihn als Klanggestaltungs-Tool und kann großartig mit den gegensätzlichen Eigenschaften eines hochwertigen Channelstrip-Klassikers (Stichwort 1073 o.ä.) harmonieren. Aktuelle Features wie Parallelkompression und Sidechain ermöglichen moderne Sounds und Workflows. Dank XLR-Bestückung und wählbarer Eingangsimpedanzen ist die Integration in ein aktuelles Studio-Setup (ggf. ohne auch Mischpult) ebenfalls mühelos machbar. Wer Stereospuren bzw. Busse bearbeiten möchte, kann den Stereo-Link nutzen oder – noch besser – sich Warm Audios 2-Kanal-Version anschauen. Die Texaner haben mit ihrem WA76-A einen echten Klassiker rundum überzeugend in die Neuzeit portiert.

Rückseite des Warm Audio WA76-A FET-Kompressors

2 Kundenbewertungen

4.5 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

2 Rezensionen

R
Absoluter Sieger in Preis Leistung
Rhabbazz 01.02.2025
Ich hatte erst überlegt der black Lion Abklatsch des 1176 zu holen. Im Direktvergleich keine Unterschiede die den Preis rechtfertigen würden. Ich bin begeistert. Besonders die A Version des Klassikers bringt schön viel Eigencharakter in den Mix. Ich nutze ihn hauptsächlich für dreckige vocals und Bässe im Bereich death/Doom Metal, bin aber auch in sanfteren Genres voll zufrieden
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W
Un Compresseur Sympa si vous n'en avez pas besoin
WRAK 01.02.2026
Bonjour,

Avant d'aller dans la technique voici quelques infos sur la config que j'utilise et le contexte :

Si vous voulez avoir un aperçu du rendu du son, vous pouvez retrouver les sons de mon groupe sur Youtube en allant sur la page "WRAK MUSIC"
(Et plus spécifiquement sur les clips "Butterfly" et "L'indifférence" qui sont les dernières prods sur lesquelles j'ai utilisé cette config. (Le compresseur m'a servit à mixer les voix et la drum)

Dans mon cas, je couple ce compresseur WA 76 A avec une tranche warm audio Wa 76 EQ en amont directement à la prise exclusivement pour mes voix.
J'utilise cette config en studio avec un micro lewitt pure et je garde la même config sur scène mais avec un shure pitch black en guise de micro.

Le style est principalement Rock Indus Alternatif.


Mon avis et mes retours sur le Wa76 en fonction des domaines :

- Voix Studio : Plutôt correcte, le son compresse bien quand il faut gueuler et est assez "sale" (dans le bon sens du terme) ce qui peut apporter une vraie glue sur une voix pour qu'elle rentre avec des grattes saturées.

- Drum : Je l'utilise majoritairement sur le mix de la caisse claire qui apporte vraiment énormément lorsqu'on utilise les bons réglages. Par rapport à un plug in cla76 de chez waves, pas énormément de différences mais apporte un côté + sale qui rentre + facilement dans le mix. Pour le reste, utile sur le bus drum mais beaucoup moins sur les autres éléments.

- En live sur la voix : Et oui, les guitaristes emmenent un amplis et 15 pédales, moi je me ramène avec préamp, EQ et compresseurs.
Honnêtement, GROSSE différence !
Dans les concerts, les ingés-son arrivent rarement à faire rentrer les voix dans les mixes. (Surtout quand on a pas un ingé son attitré !) Elles sont souvent trop fortes ou pas assez.
Avec ma config (et dans mon cas) j'arrive directement avec une voix "produite" qui rentre dans le mix beaucoup + facilement.
Par contre, il faut bien préparer la config en amont.

- Autres instruments : Moins pertinents sur des basses, synthé ou voix pop-variété. Même avec la possibilité de limiter le wet/dry, ce compresseur n'est pas pertinent pour ces utilisations dand mon cas.

Autres remarques :
- Semble assez solide (sauf les boutons qui font un peu cheap)
- Apporte une Vrai texture au son avec du grain
- des ajouts sympas comme le HPF et le bouton Dry/Wet

Conclusion :

Si vous n'en avez PAS BESOIN et que vous voulez "salire" votre son pour du Rock, punk, metal, grunge, alors vous pouvez y aller.
Niveau budget c'est abordable mais pas exceptionnel non plus. Pour la prod, un plug in cla76 de chez waves en comparaison fait très bien le job.

Pour les prises voix et le live, c'est vraiment cool et je n'ai pas peur de le bouger (contrairement à un compresseur à 2000 balles) pour le coup, je vais garder cette config un moment.

Voilà, j'espère que mon avis vous aura donné un aperçu de l'appareil.

Bonne continuation à vous !
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