Furch Pioneer-ER a
Westerngitarre
- Bauform: Travel Body Size mit Cutaway
- Decke: massiv Engelmann Fichte
- Booster Soundport in der Zargenoberseite
- Boden und Zargen: massiv Palisander
- Hals: Mahagoni
- Griffbrett und Steg: Ebenholz
- Mensur: 615 mm
- Sattelbreite: 45 mm
- Farbe: Natur offenporig
- inkl. Gigbag
- made in Czech Republic
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Erhältlich seit Dezember 2024
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Artikelnummer 602101
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Verkaufseinheit 1 Stück
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Bauweise Travel
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Decke Fichte, massiv
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Boden und Zargen Palisander, massiv
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Cutaway Ja
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Griffbrett Ebenholz
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Sattelbreite in mm 45,00 mm
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Tonabnehmer Nein
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Farbe Natur
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Koffer Nein
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Inkl. Gigbag Ja
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Akustikgitarre Ja
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Korpus Palisander, massiv
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Hals Mahagoni
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Bünde 19
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Mensur 615 mm
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Sattelbreite 45 mm
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Tonabnehmerbestückung Nein
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Mit Raffinesse zum großen Klang
Westerngitarren in kompakten Größen, die einfach zu transportieren sind, gehören mittlerweile in jeden gut ausgestatteten Gitarristen-Haushalt! Mit der Furch Pioneer-ER a findet sich ein innovatives Konzept für Reisegitarren bezüglich des Sounds, der Bespielbarkeit sowie der Witterungsbeständigkeit, welche in einem guten Instrument vereint werden. An der massiv gebauten Gitarre mit einer massiven Engelmann-Fichtendecke und Palisander-Korpus finden sich technische Raffinessen, die dem Soundverlust der 7/8-Größe entgegenwirken. So ist u.a. an der Oberseite der Zarge ein Soundport eingearbeitet, wodurch der Luftdruck im Body geringer gehalten wird – ihr Klang ist dadurch merklich lauter und dynamischer! Gleichzeitig bietet der Port einen Klangausgang direkt in Richtung des Gitarristen für ein besseres Spielerlebnis. Hier wird ein modernes Konzept mit traditionellen Tonhölzern verbunden.
Resonanzoptimierte Engelmann-Fichte
Damit die massive Engelmann-Fichtendecke der Furch Pioneer-ER a ein optimiertes Schwingungsverhalten aufweist, wurde sie dem hauseigenen Resonanz-Tuning unterzogen. Dabei wird die Deckenverstrebung für jedes Instrument individuell angepasst, um ein formvollendetes Ergebnis zu erzielen. Der ausgewogene Ton von Engelmann-Fichte, welcher ohnehin schon sehr offen und komplex ist, wird dadurch merklich verbessert; die Gitarre ist lauter und hat eine größere dynamische Bandbreite. Zudem sorgt Palisander an Zargen und Boden für eine Nuancierung des gesamten Frequenzspektrum an der Pioneer. Dazu hat sie das Furch-CNR-Halssystem verabreicht bekommen, bei welchem der Halswinkel simpel angepasst werden kann. Dazu kommt ein mit Carbon verstärkter 2-Wege-Halsstab. Dadurch ist sie auch in wechselnden klimatischen Bedingungen sehr beständig und kostenaufwendige Reparaturen, wie Neck-Resets, werden langfristig verhindert.
Kompromisslose Reisegitarre
Trotz der kürzeren Mensur von 615mm und einem schmaleren Korpus hat die Pioneer einen ernstzunehmenden Klang, welcher so manche Full-Scale-Gitarre vor Neid erblassen lassen würde. Durch die moderne Gitarrenbaukunst aus dem Hause Furch wurde dem teilweise mageren Klang anderer Reisegitarren entgegengewirkt. Sie besticht mit einem vollen sowie charakterstarken tonalen Fingerabdruck, welcher dynamisch beim Fingerpicking agiert und ebenfalls bei energischem Spiel mit dem Plektron standhaft bleibt! Durch dieses breite Spektrum erinnert sie im ersten Moment an eine moderne Parlor-Gitarre, welche auch sehr anspruchsvollen Musikern gerecht wird und dabei mit einem grandiosen Formfaktor glänzt.
Über Furch Guitars
Der Banjo-Spieler František Furch stand Anfang der 1980er Jahre vor einem riesigen Problem für einen Musiker: Es gab kaum gute Instrumente in seinem Heimatland Tschechien zu kaufen. Das sozialistische Regime ließ keine bis wenige Importe aus westlichen Ländern zu und die Instrumente auf dem Markt genügten seinen Ansprüchen nicht. Aus dieser Not heraus begann er, seine eigenen Banjos zu fertigen und zunehmend auch Westerngitarren. Nachdem eine privat geführte Firma im staatlichen System am Rande der Legalität stand, musste Furch bis zum Fall des Eisernen Vorhangs vorsichtig agieren. Mit dem Regimewechsel 1989 konnte Furch seine Produktion legal aufnehmen und seine Instrumente überzeugen mittlerweile Musiker weltweit. Dieser Tage steht Furch Guitars für hochwertige Gitarren made in Europe, die sowohl Vintage-Esprit als auch modernste Spezifikationen in sich vereinen.
Das Spiel unter dem Sternenhimmel
Dank der einfach anzupassenden Setupmöglichkeiten des CNR-Halssystems sowie des carbonverstärkten Halsstabs ist die Furch Pioneer-ER a ein äußerst beständiges Instrument, das sowohl am heißen Strand als auch an kalten Nächten unter dem Sternenhimmel immer spielbereit ist. Damit sie auch sicher transportiert werden kann, ist ein extra festes Gigbag im Lieferumfang enthalten, welches moderate Stöße abfedern kann. Für eine gute Haptik hat sie eine Sattelbreite von 45mm am Mahagoni-Hals mit Ebenholzgriffbrett, und der Cutaway ermöglicht es einem, bis in die höchsten Lagen zu spielen. Die Pioneer überzeugt sowohl bei einer Wanderung als auch bei einem gemütlichen Abend auf der Couch; sie ist eine durchweg gute Short-Scale-Gitarre, mit welcher man an jedem Ort seine Kreativität ausleben kann.
Im Detail erklärt
Furch-CNR-Halssystem
Mit dem innovativen Furch-CNR-Halssystem findet sich an der Pioneer ein ausgeklügeltes System, um den Halswinkel und die Halsposition an einer akustischen Gitarre nachhaltig sicherzustellen. Dadurch sind sowohl die Saitenlage als auch die Intonation mit wenigen Handgriffen anzupassen und die Gitarre ist auch bei wechselnden Raum- und Außentemperaturen einzustellen, ohne dass man einen Gitarrenbauer dafür benötigt. Dies ist ein immenser Vorteil, da die häufigsten Probleme bei Westerngitarren im Halswinkel versteckt sind und die Reparaturen wie ein großer Neck-Reset kostenintensiv sind. Natürlich ist es außerdem vorteilhaft, um seine Pioneer an das eigens präferierte Setup und die Saitenstärke anzupassen.